Die Smartwatch von Suunto läuft bei mir nach drei Wochen noch mit 40 Prozent Akku – aber es gibt auch Probleme

Autor Patrick trägt zum ersten Mal eine Smartwatch von Suunto. Im Test hinterlässt sie gemischte Gefühle.

Nach knapp drei Wochen kann Autor Patrick nur eines zur Akkulaufzeit der Suunto Vertical sagen: Sie ist extrem gut! Nach knapp drei Wochen kann Autor Patrick nur eines zur Akkulaufzeit der Suunto Vertical sagen: Sie ist extrem gut!

Der Akku-Zähler auf der Suunto Vertical zeigt mir trotz fünf Workouts mit GPS, anderen Aktivitäten wie Krafttraining sowie neun Tagen Schlaftracking, noch knapp 40 Prozent an.

Das liegt in der Natur der Smartwatch. Es handelt sich nämlich um ein Solar-Modell, das bei Sonnenlicht lädt. Gerade in den letzten Tagen und Wochen war ich viel draußen und die Sonne hat dabei geholfen, das Gerät mit zusätzlichen Prozentpunkten zu versorgen.

Allerdings gibt es nicht in allen Bereichen Grund zur Freude.

Transparenzhinweis: Suunto hat mir die Vertical für einen Test kostenfrei zur Verfügung gestellt. Ich war zu keinem Testbericht verpflichtet und der Hersteller hatte keinen Einblick in den Inhalt des Tests.

Akku-Tipp
Suunto Vertical
Suunto Vertical
Wenn ihr eine Sport-Smartwatch mit möglichst langer Akkulaufzeit sucht, die sich bei Sonnenlicht potenziell verlängert, kann die Suunto Vertical einen Blick wert sein. Die Uhr überzeugt mit herausragender Qualität, hohem Tragekomfort, einer übersichtlichen App und vielen Funktionen. Bei der Herzfrequenzmessung beim Sport patzt die Smartwatch dagegen sporadisch und die aufgezeichneten Schritte weichen von den tatsächlichen Schritten ab. Dennoch bietet der Hersteller ein insgesamt zufriedenstellendes Gesamtpaket ganz ohne Abonnement.
  • Hervorragende Akkulaufzeit
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Übersichtliche App und tolle Datenauswertung
  • Äußerst bequemes Armband (Mammut-Edition)
  • Routennavigation
  • Misst zu viele Schritte
  • Herzfrequenzmessung beim Laufen nicht immer präzise
  • Gewöhnungsbedürftige Steuerung der Uhr
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Wissenswertes zum Test
Inhaltsverzeichnis
Spezifikationen

MerkmalWert / Beschreibung
Material LünetteTitan, Edelstahl
GlasmaterialSaphirglas
GehäusematerialGlasfaserverstärktes Polyamid
Display1,4 Zoll, MIP Matrix-Display (Memory-In-Pixel), 280x280 Pixel
Gewicht74 Gramm (Titan), 86 Gramm (Edelstahl)
GrößeDurchmesser: 49 Millimeter
Dicke: 13,6 Millimeter
ArmbandmaterialSilikon
Wasserdichtigkeit100 Meter (10ATM)
Batterielaufzeit Trainingsmodus85 Stunden (Titan Solar, höchste GPS Genauigkeit) – laut Hersteller
Batterielaufzeit Smartwatch-Modus60 Tage (Titan Solar: bis zu 1 Jahr mit Solar) – laut Hersteller
GPSDualband GNSS (alle 5 Satelliten)
KartenOffline Karten (kostenlos, weltweites Abdecken)
SportmodiÜber 95 Sportprofile
HerzfrequenzmessungOptisch am Handgelenk, Brustgurt koppelbar via Bluetooth
BlutsauerstoffmessungJa
Barometer/HöhenmesserJa
KompassJa
KonnektivitätBluetooth, Suunto App
WetterfunktionenJa
MusiksteuerungNur Steuerung (keine Speicherung auf Uhr)
Preis (UVP)599€ (Edelstahl), 799€ (Titan Solar)

Preise und Verfügbarkeit

Die Smartwatch ist bereits seit Längerem im Handel erhältlich. Inzwischen ist sie zu einem Preis von knapp unter 400 Euro verfügbar.

Suunto Vertical: Design und Verarbeitung

Suunto hat mir die Edelstahl-Variante mit einem orangefarbenen Armband zugeschickt, das in Kooperation mit dem Outdoor-Unternehmen Mammut entstanden ist. Nach anfänglicher Skepsis in Bezug auf die Optik dieser Kombination überraschte mich das Armband äußerst positiv.

Es trägt sich hervorragend am Handgelenk! Selbst wenn ich die Uhr zum Sport enger anlege, gibt es nichts, das drückt oder zwickt. Nach über drei Wochen kann ich zweifelsfrei sagen, dass es zu den besten Armbändern gehört, die ich bislang an einer Uhr getragen habe.

In höchsten Tönen lobe ich zudem die Verarbeitung der Smartwatch an sich. Die Edelstahloptik gefällt mir, die drei Knöpfe an der Seite haben einen satten Druckpunkt und das Gehäuse fühlt sich extrem hochwertig an – was es bei einer UVP von rund 700 Euro aber auch sein muss (inzwischen ist die Uhr für unter 400 Euro zu haben).

Apropos Knöpfe: Die Navigation innerhalb der Uhr ist zumindest für mich gewöhnungsbedürftig. Das liegt vorrangig daran, dass es keine dedizierte Taste für »Zurück« beziehungsweise für den Startbildschirm gibt.

  • Der Knopf unten sowie oben dient der Navigation in die entsprechende Richtung, der mittlere zur Bestätigung.
  • Haltet ihr den mittleren Knopf gedrückt, springt ihr ein Menü zurück, allerdings nicht auf den Startbildschirm.
  • Das kann in »Drückerei« ausarten, wenn ihr tiefer in die Einstellungen navigiert, um diverse Optionen festzulegen.

Alternativ könnt ihr das Solar-Display immerhin mit dem Finger bedienen. Wie jede Solar-Smartwatch bringt die Suunto Vertical die gewohnten Vor- und Nachteile mit. Besonders im Outdoor-Bereich und bei direkter Sonneneinstrahlung ist ein derartiges Display in zweifacher Hinsicht ein Segen.

  • Das Zifferblatt lässt sich draußen bei starker Helligkeit besser ablesen als etwa OLED-Displays.
  • Die Uhr lädt durch Sonneneinstrahlung den Akku auf.

In Innenräumen hilft zwar die Hintergrundbeleuchtung, allerdings solltet ihr hier keine Spitzenwerte wie bei anderen Modellen von Apple, Samsung, Google und Co. erwarten. Der Fokus liegt eindeutig im Outdoor-Bereich.

Video starten 16:02 Smart-Ring als Alternative zur Smartwatch? Das müsst ihr unbedingt vorher wissen!

Suunto Vertical: Laufen, Schritte und Routennavigation

Insgesamt habe ich die Smartwatch fünfmal zum Laufen eng ums Handgelenk geschnallt, um die Herzfrequenzmessung bei hoher Belastung zu testen. Vier von den fünf Messungen findet ihr unten.

Anfangs patzte die Suunto Vertical im Vergleich zu einem Brustgurt mit großen Ausreißern. Bei den letzten zwei Messungen sorgte die Uhr hingegen für zufriedenstellende Ergebnisse.

Häufig gestellte Fragen
Messung #1
SchnittMax
Suunto Vertical159183
Polar H10162185
Suunto Vertical Polar H10 Suunto Vertical Polar H10

Messung #2

SchnittMax
Suunto Vertical157183
Polar H10158184

Messung #3

SchnittMax
Suunto Vertical150180
Polar H10153181

Messung #4

SchnittMax
Suunto Vertical159182
Polar H10160187

Warum ein Brustgurt als Referenz?

Ein Brustgurt zur Messung der Herzfrequenz gilt als Goldstandard und bietet gegenüber anderen Methoden wie der optischen Pulsmessung am Handgelenk entscheidende Vorteile.

Brustgurte messen die elektrischen Signale des Herzens direkt, was potenziell zu wesentlich genaueren Herzfrequenzmessungen führt. Externe Faktoren wie Hautfarbe, Haarbewuchs oder Passform des Geräts beeinflussen zudem die Messung mit einem Brustgurt weniger.

Die in der App ausgewerteten Daten können sich sehen lassen. Die Software zeigt alle wichtigen Informationen an und gibt darüber hinaus nützliche Hinweise, wenn ihr eine Strecke mehrmals lauft.

  • Seid ihr langsamer gelaufen als beim letzten Mal oder sogar länger?
  • Hat sich die Herzfrequenz verändert?

Die Vielfalt der Daten nach dem Training lässt keinen Raum für Kritik. Die Vielfalt der Daten nach dem Training lässt keinen Raum für Kritik.

Dank Ultrawide-GPS wird die Strecke haargenau aufgezeichnet. Selbst im Wald mit dichtem Blattwerk gibt es keinerlei Probleme.

Anders sieht es bei den Schritten aus. Die Smartwatch zeigt mir konsequent zu viele an. Im Vergleich mit dem Schrittzähler von Omron und der Apple Watch Ultra 2 wird das selbst bei kurzen Strecken deutlich.

Suunto VerticalOmron Walking Style IVApple Watch Ultra 2
Distanz #1260120112025
Distanz #2482339804001
Wie messe ich die Schritte?
Zum Aufklappen tippen / klicken

Um die Genauigkeit der Wearables zu untersuchen, verwende ich neben einer Apple Watch Ultra 2 einen Schrittzähler, der auf meine Schrittlänge kalibriert wurde. Der Schrittzähler der Marke Omron zählt Schritte sehr genau. Dabei werden die Schritte auf einer möglichst geraden Strecke ohne Hindernisse und Pausen gemessen.

Die Kartennavigation und die Routenmöglichkeiten sorgen für weitaus mehr Begeisterung. In der App erstellt ihr entweder selbst eine Route mit dem Finger oder ladet regionale Routen via WLAN herunter. GPX-Dateien werden ebenfalls unterstützt, was erfreulich ist.

Einziger Wermutstropfen ist das langsame Laden der Karten. Trotz einer starken WLAN-Verbindung dauerte der Download und die Installation von rund 500 MB Kartenmaterial gute 50 Minuten. »Schnell herunterladen und das Abenteuer starten« ist also nicht möglich.

Die App bietet zahlreiche Möglichkeiten, um eine Route für die nächste Wanderung zu erstellen. Die App bietet zahlreiche Möglichkeiten, um eine Route für die nächste Wanderung zu erstellen.

Immerhin funktioniert die Routennavigation genauso gut und verlässlich, wie man es von anderen Marken wie Garmin kennt.

Suunto Vertical: Überschaubares Schlaftracking

Der Hersteller legt bei seiner Smartwatch den Fokus auf Outdoor und Sport, bietet aber auch einzelne Schlaffunktionen. Im Gegensatz zu Konkurrenzmodellen zeigt die Vertical allerdings nur die Schlaflänge an. Das empfinde ich angesichts der Tatsache, dass es eine Sportuhr ist, keineswegs als negativ.

Die Suunto Vertical zeichnet Schlafphasen über Nacht nicht auf. Die Suunto Vertical zeichnet Schlafphasen über Nacht nicht auf.

Im Vergleich zum Oura Ring 4 und RingConn Gen 2 misst die Suunto Vertical einen längeren Schlaf. Allerdings muss man auch sagen, dass keines der vier Geräte den Schlaf zu 100 Prozent genau misst. Die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo zwischen den Ergebnissen.

Dennoch ist auffällig, dass die Suunto Vertical größere Abweichungen hervorbringt.

Nacht 1Nacht 2Nacht 3
Suunto Vertical07:4607:5206:30
Oura Ring 407:1707:1406:04
RingConn Gen207:3007:2006:20

Hinweis: Kein Wearable kann so präzise Daten liefern wie ein Schlaflabor. Die Daten sind daher immer mit einem gewissen Abstand zu genießen.

Ich vergleiche die Testprodukte überwiegend mit anderen Geräten, die für ihre Genauigkeit im Schlafbereich bekannt sind. Der Vergleich soll vor allem zeigen, dass die Werte des Testprodukts nicht aus der Luft gegriffen sind und sich nicht zu stark vom Testfeld unterscheiden.

Dazu führe ich mindestens sieben Messungen durch, um einen Gesamteindruck zu gewinnen.

Zusätzlich zur Schlafdauer misst die Smartwatch den Blutsauerstoffgehalt im Blut sowie die Herzfrequenzvariabilität (HFV), um die körperliche Belastung zu ermitteln.

Ein hoher HFV-Wert bedeutet in der Regel, dass der Körper flexibel und anpassungsfähig ist. Das heißt: Er kann gut mit Stress umgehen (gute Balance zwischen Erholung und Auslastung). Ein niedriger Wert steht dagegen oft für Stress, Schlafmangel, Überlastung oder Krankheit.

Suunto Vertical: App und Funktionsumfang

Die App selbst ist übersichtlich gestaltet und liefert auf einen Blick alle wichtigen Informationen. Dazu gehören die Entwicklung der Fitness, die Workout-Zeit der letzten sieben Tage und eine Kalenderübersicht.

Im Reiter »Training Zone« findet ihr zudem viele weitere Informationen zu eurer körperlichen Fitness, zu den Trainingsdaten und deren Auswirkungen sowie zur Erholung.

Kurzum: Der Hersteller stellt euch sämtliche relevanten Informationen zur Verfügung, um zu sehen, wie sich euer Fitnessniveau Stück für Stück verbessert oder verschlechtert.

Bei »Training Zone« ist der Name Programm. Hier werden alle Details aufgelistet, die für die Verbesserung der eigenen Fitness relevant sind. Bei »Training Zone« ist der Name Programm. Hier werden alle Details aufgelistet, die für die Verbesserung der eigenen Fitness relevant sind.

Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang der Trainings-Stress-Score (TSS). Dieser gibt an, ob eine Sportlerin oder ein Sportler auf angemessenem Niveau trainiert, um die Fitnessziele zu erreichen.

Laut Suunto wird der Score anhand der Dauer und Intensität des Workouts ermittelt. Dabei spielen Metriken wie Herzfrequenz, Tempo und Leistungszonen (4 und 5) eine wichtige Rolle.

Im Grunde genommen schlussfolgert die App daraus, wie lange man sich nach einem intensiven Training erholen sollte, um Verletzungen, Burnout oder andere negative Folgen zu vermeiden.

Abseits von Sport und Daten könnt ihr mithilfe der Software weitere Anpassungen vornehmen:

  • Neue Zifferblätter erstellen
  • Eigenes Intervalltraining kreieren oder Sportmodi personalisieren
  • Benachrichtigungen von Messengern und Co. verwalte
  • Kontodaten verwalten und Zieleinstellungen anpassen (Schrittziel, Trainingsziel und Co.)
  • Verbinden von Drittanbieter-Apps wie adidas Running, Strava, Komoot und Co.

Wie sieht es mit der Installation von Apps von Drittanbietern aus? Kurz gesagt: sehr mau. Über die App lassen sich lediglich ausgewählte Sport-Erweiterungen installieren. Musik-Apps wie Spotify, YouTube Music und Co. sind nicht verfügbar.

Zudem erlaubt die Uhr lediglich die Musiksteuerung vom Smartphone aus.

Die Akkulaufzeit ist das Kaufargument

Wie eingangs bereits erwähnt, hat der Akku nach gut drei Wochen noch 40 Prozent Saft. Die Herstellerangabe von bis zu 60 Tagen erreicht die Uhr unter Umständen mit entsprechenden Modi und ohne Workouts mit GPS. Die Akkulaufzeit kann sich dennoch mehr als sehen lassen.

In den vergangenen drei Wochen habe ich die Uhr wie folgt verwendet:

  • Fünfmal Laufen mit rund 4,5 Kilometern in 27 Minuten.
  • ein Krafttraining von 31 Minuten.
  • neun Nächte mit Schlaftracking samt Blutsauerstoffmessung (SpO₂)

Ebenso ausschlaggebend war die Zeit, die ich draußen beziehungsweise in sonnigen Umgebungen verbracht habe. An einem Wochenende war ich täglich fast den ganzen Tag draußen Kanu fahren. Am Ende dieser drei Tage sprang der Akkuzähler von 76 auf 79 Prozent. Nach diesem Wochenende habe ich also drei Prozentpunkte wiedergutgemacht.

Datenschutz

Suunto speichert eure personenbezogenen Daten in der Regel auf Servern im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR), wenn ihr euch außerhalb des chinesischen Festlands befindet.

Eine Weitergabe von Daten an China oder andere Länder außerhalb der EU/des EWR kann jedoch erfolgen, beispielsweise an Tochtergesellschaften oder Dienstleister. Geht also davon aus, dass vereinzelte Daten den Kontinent verlassen.

Grundsätzlich werden die Daten so lange gespeichert, wie ein Nutzerkonto besteht, und danach noch bis zu einem Jahr. Anonymisierte Daten werden laut dem Hersteller mitunter permanent gespeichert.

Solltet ihr die Suunto Vertical kaufen?

Die Suunto Vertical lohnt sich für euch, wenn ihr …

  • … eine lange Akkulaufzeit weit oben auf die Liste setzt.
  • … einzelne (kleine) Patzer bei der Herzfrequenzmessung verzeihen könnt.
  • … das Zählen von Schritten für überbewertet haltet.
  • … Wanderfreunde seid und Spaß an der Routennavigation auf der Smartwatch habt.

Mögliche Alternativen zur Suunto Vertical

Die Garmin Fenix 7 respektive 8 ähnelt der Suunto Vertical am meisten und übertrifft diese sogar in einigen Punkten, beispielsweise beim Funktionsumfang und der Messung der Herzfrequenz. Allerdings kostet die Fenix 8 rund 150 bis 200 Euro (von der UVP ausgehend) mehr und für sämtliche (!) Features wird eine monatliche Abo-Gebühr von 10 Euro fällig. Dieses Abonnement ist aber nicht zwingend notwendig. Selbst ohne Abonnement bietet Garmin einen großartigen Funktionsumfang.

Wenn ihr eine herkömmliche Smartwatch sucht, die das Gefühl von Outdoor versprüht, kann die Apple Watch Ultra 2 eine gute Wahl sein. Die Akkulaufzeit beträgt hier allerdings nur rund zwei Tage. Dafür erhaltet ihr neben einer riesigen App-Auswahl ein gutes Schlaftracking, zuverlässige Messdaten hinsichtlich der Herzfrequenz und einen großen Funktionsumfang. Die Routennavigation kommt allerdings etwa beim Wandern nicht ansatzweise an die von Suunto (oder Garmin) heran. Hierfür ist die Installation von Drittanbietern erforderlich.

Polar hat seine Grit X 2 vorgestellt. Zu den Messdaten kann ich (noch) keine Auskunft geben. Der Hersteller gibt eine Akkulaufzeit von bis zu sieben Tagen an. Die Smartwatch ist ebenfalls hauptsächlich für den Outdoor-Bereich konzipiert.

Der Akku-Tipp: Die Suunto Vertical ist bereits seit Längerem auf dem Markt und war zum Zeitpunkt des Artikels für einen Straßenpreis von unter 400 Euro zu haben. Für diesen Preis ist die Smartwatch eine ausgezeichnete Wahl, insbesondere, wenn ihr eine hochwertige Sportuhr für Outdoor-Aktivitäten sucht, die zudem eine absurd lange Akkulaufzeit bietet. Daher hat die Smartwatch den Award als Akku-Tipp erhalten. Trotz ihrer Schwächen schicke ich die Uhr nur ungern an den Hersteller zurück.

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