Eine Sache, die aktuelle Konsolen gerade alle gemeinsam haben, ist der steigende Preis. So ist die PS5 Pro nur noch für vierstellige Beträge verfügbar und selbst die Nintendo Switch 2 ist vor einem Monat teurer geworden.
Nintendo könnte jetzt Hilfe von Samsung bekommen, um die Produktionskosten der nächsten Switch zu senken – ein Hinweis auf meine lang ersehnte Nintendo Switch 2 Lite?
Samsung stellt neues Fertigungsverfahren vor, wovon Nintendo profitieren könnte
Chip-Hersteller Samsung führt das neue Fertigungsverfahren »8LPU+« ein: Eine Weiterentwicklung seiner etablierten 8-nm-Klasse, auf der auch der Nvidia-Prozessor der regulären Nintendo Switch 2 basieren soll.
In der Gerüchteküche gilt das effizientere und kostengünstigere Verfahren bereits als heißer Kandidat für das Herzstück einer künftigen Switch 2 Lite.
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Derzeit solltet ihr dieses Gerücht mit einer gehörigen Prise Salz genießen. Das neue 8LPU+-Verfahren ist nämlich primär für Automotive-, Robotik- und Edge-AI-Kunden gedacht. Es ist zwar nicht ausgeschlossen, dass Nvidia und Nintendo dieses Verfahren für eine Switch 2 Lite adaptieren werden, aber das ist in keiner Weise bestätigt.
Eine Nutzung für eine Switch 2 Lite würde jedoch Sinn ergeben. Das neue Verfahren bietet laut Samsung folgende Vorteile:
- 12 Prozent mehr Leistung
- 15 Prozent geringere Leistungsaufnahme
- 8 Prozent Flächenersparnis bei der Logikfläche, was Produktionskosten senken würde
Eine Switch 2 Lite ist trotz allgemein steigender Hardware-Preise also keineswegs vom Tisch. Genau hier setzt mein persönlicher Wunschzettel an: Die ursprüngliche Switch Lite gehört bis heute zu meinen absoluten Lieblingshandhelds.
Warum eine Switch 2 Lite Sinn ergibt
Während die Gerüchteküche bereits über ein künftiges OLED-Modell spekuliert, wünsche ich mir etwas ganz anderes. Obwohl ich bei der ersten Generation alle drei Varianten besaß, war die Switch Lite mein heimlicher Favorit. Sie liefert etwas, das mir bei aktuellen Handhelds fehlt.
Was heutige Geräte wie das Steam Deck oder auch die reguläre Switch 2 an Immersion bieten, bezahlen sie mit schierer Größe: Es sind ziemliche Brocken geworden. Ich vermisse kompakte Handhelds à la PSP. Für eine Switch 2 Lite bräuchte es für mich gar nicht viel:
- Feste Controller: Wer ohnehin nur unterwegs spielt, braucht keine abnehmbaren Joy-Cons. Fest verbaute Griffe sparen Kosten und machen das Gerät deutlich robuster.
- Kompakt, aber mit schlanken Rändern: Ein 60-Hz-LCD reicht mir völlig aus. Wichtig wären mir nur dünnere Displayränder als beim Vorgänger, damit trotz handlicher Maße mindestens 6 Zoll Bildschirmdiagonale bleiben. Texte in modernen Spielen verlangen schlicht danach.
- Kein Schnickschnack, dafür bezahlbar: Dass Nintendo bei einem Lite-Modell vermutlich den TV-Modus streicht, wäre für mich ein fairer Tausch, wenn dadurch der Preis spürbar fällt.
Machen wir uns nichts vor: Gaming-Hardware wird seit Jahren nicht günstiger, sondern entwickelt sich immer mehr zum Luxusgut. Nicht jeder braucht immer das Beste vom Besten; für viele ist »gut genug« völlig ausreichend, um einfach gute Spiele zu genießen.
Ein kleinerer, effizienterer Chip auf 8LPU+-Basis wäre das ideale Fundament für einen bezahlbaren Einstiegs-Switch 2. Nur eine Bitte hätte ich an Nintendo: Spart gerne am Dock, aber macht das Gerät bitte nicht rein digital.
Wie seht ihr das: Würdet ihr bei einer kompakteren, günstigeren Switch 2 Lite schwach werden, wartet ihr fest auf eine spätere OLED-Variante oder reicht euch das Standard-Modell völlig aus?





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