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The Outer Worlds: Neue Infos zu Spielwelt und Level Scaling

Obwohl das Rollenspiel von Obsidian keine offene Spielwelt hat, will es uns kaum Grenzen setzen. Außer bei den Feinden, wie uns die Entwickler auf der E3 verrieten.

von Heiko Klinge,
13.06.2019 08:26 Uhr

The Outer Worlds will uns seine Spielwelt schon früh in der Kampagne früh öffnen und arbeitet mit einem begrenzten Level Scaling. The Outer Worlds will uns seine Spielwelt schon früh in der Kampagne früh öffnen und arbeitet mit einem begrenzten Level Scaling.

»Okay, näher sollten wir ihm wirklich nicht kommen!« Dave Williams von Obsidian ist sichtlich besorgt um seine E3-Präsentation von The Outer Worlds. Seine vorspielende Kollegin hat ein riesiges saurierartiges Wesen am Wegesrand entdeckt, dass sie den Besuchern unbedingt zeigen möchte.

Das Problem ist nur, dass Obsidian auf der Messe im Gegensatz zu vielen anderen Entwicklern Live-Gameplay zeigt, ohne Netz und doppelten Boden. Falls also der Saurier Lust auf ein zweites Frühstück bekommt, heißt es von vorn anfangen, was für den eng getakteten Messe-Zeiplan nur so mittelgünstig wäre.

Im anschließenden Interview mit Fallout-Miterfinder Leonard Boyarsky, der gemeinsam mit Tim Cain die Entwicklung von The Outer Worlds verantwortet, nutzen wir die Szene, um herauszufinden, wie sehr uns das Rollenspiel an der Hand nimmt und was das für das Mitleveln der Monster und Gegner bedeutet. Leonard Boyarsky gibt bereitwillig Auskunft

"Im ersten Areal musst du zunächst die Hauptquest-Linie erfüllen, um dein Schiff wiederzubekommen. Anschließend kannst du die gesamte Spielwelt bereisen - bis auf drei Ausnahmen, bei denen aus Storygründen aber sehr offensichtlich ist, warum du sie noch nicht ansteuern kannst. "

Wir haken nach, was es für das Balancing bedeutet, wenn man schon früh im Spiel überall hinreisen kann. Wird es mit-levelnde Feinde geben, oder bekommen wir gothic-mäßig volles Pfund aufs Maul, wenn wir falsch abbiegen? Laut Boyarsky hat sich Obsidian für einen Kompromiss entschieden:

"Es wird Orte geben, bei denen du relativ schnell merkst, dass es eine schlechte Idee war, dort aufzukreuzen. Aber überall dort, wo es aus Story-Sicht sinnvoll ist hinzureisen, sollst du natürlich auch klarkommen. Und gleichzeitig wollten wir dieses tolle Rollenspielgefühl erhalten, dass du ehemals übermächtig erscheinende Gegner plötzlich besiegen kannst. Wir haben deshalb für die unterschiedlichen Areale Levelgrenzen abgesteckt, die festgelgt werden, wenn du diese Gegend das erste Mal besuchst. "

Um beim Saurier-Beispiel zu bleiben: Wenn wir der Riesenechse zum ersten Mal als niedrigstufiger Charakter begegnen, wird ihr Level niedriger sein, als wenn wir den Planten zum ersten Mal besuchen, wenn unser Held schon ein paar Stufen mehr auf dem Buckel hat.

Und auch die Planeten bestehen von der Struktur her aus vielen kleineren miteinander verbundenen Einzelleveln samt Ladepausen. In der Demo sollen wir zum Beispiel eine Schweinemast-Fabrik infiltrieren, und der Gegnerlevel dürfte erst dann festgelegt werden, wenn wir die Fabrik das erste Mal betreten.

Aber eben nur innerhalb bestimmter Grenzen, die sicherstellen, dass aus einem Riesensaurier nicht plötzlich leicht verdauliches Fallobst wird. Die Sorgen von Dave Williams um seine Präsentation waren also durchaus begründet.

Nach dem Auftaktkapitel von The Outer Worlds, können wir fast sämtliche Orte frei besuchen. Die Stufe der Feinde passt sich dem an, aber nur innerhalb sinnvoller Grenzen. 2:21 Nach dem Auftaktkapitel von The Outer Worlds, können wir fast sämtliche Orte frei besuchen. Die Stufe der Feinde passt sich dem an, aber nur innerhalb sinnvoller Grenzen.


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