Vielleicht kennt ihr aus Filmen oder großen Sportevents die berühmten Ballmaschinen, die beim Baseball oder Tennis zum Einsatz kommen. Ein genau solches Gerät habe ich vor Kurzem getestet – nur eben für Tischtennis.
Dafür habe ich den Pongbot Nova S Pro ausprobiert, der mit seinem kompakten Aufbau auf jede normale Tischtennisplatte passt und soll vor allem dabei helfen, das Kontern zu trainieren.
Für mich ist das die perfekte Rettung: Gegen meinen besten Kumpel sehe ich nämlich regelmäßig kein Land, weil er extrem schnelle, flache Schläge wie lange Topspins spielt.
Um also endlich nicht mehr knapp gegen meinen Kumpel zu verlieren, habe ich in den vergangenen Wochen des Öfteren mit dem Roboter trainiert und dabei schnell eine deutliche Veränderung gemerkt.
Wie mein Test ablief und worauf ihr bei dem Tischtennis-Roboter unbedingt achten müsst, erfahrt ihr im Folgenden.
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Die Tischtennismaschine von Pongbot im Test: Was kann der Nova S Pro?
Einfach und unkompliziert im Einsatz: Mein erster Eindruck des Pongbots war direkt positiv
Der Pongbot ist bei mir kompakt verstaut und dadurch besonders platzsparen angekommen. Neben dem Gerät ist auch eine Anleitung enthalten – die nötigen Tischtennisbälle zum Betrieb der Maschine müssen extra gekauft werden.
Durch das einfache Stecksystem des Roboters und die übersichtliche Anleitung ist das Gadget schnell aufgebaut und mindestens genauso schnell einsatzbereit.
Um den Pongbot zu starten, müsst ihr nämlich nicht mehr machen, als das zugehörige Stromkabel einzustecken und den Einschalter umzulegen. Wer, wie ich, die Tischtennisplatte im Garten stehen hat, sollte am besten ein Verlängerungskabel oder eine Kabeltrommel einplanen.
Die Licht- und Schattenseite der Steuerung
Um das Gerät zu steuern, könnt ihr zwischen der Fernbedienung und der offiziellen Pongbot-App wählen. Dadurch, dass die App eine einfach verständliche Oberfläche hat und mit Erklär-Videos besonders anschaulich ist, kann ich euch die Anwendung deutlich mehr empfehlen als die plumpe Fernbedienung.
Auch wenn die App beim Thema Datenschutz ein paar Fragen aufwirft. Neben einem zwingend erforderlichen Konto müsst ihr nämlich auch ein GPS-Tracking erlauben, damit der Roboter überhaupt erst funktioniert.
Einmal verbunden ist das Gerät einfach zu steuern und ich habe lediglich einmal einen Verbindungsabbruch gehabt, bei dem sich der Roboter komplett ausgeschaltet hat. Mit einem Neustart war das jedoch schnell behoben und ich konnte mit meinem Training fortfahren.
Eigentlich wäre die Benutzung unkompliziert – hätte die Maschine nicht einen echten Ball-Hunger
Wenn ihr wie ich am Anfang nur eine Handvoll Bälle in den Behälter des Roboters werft, werdet ihr schnell enttäuscht. Die Maschine funktioniert so, dass sich die Bälle gegenseitig nach oben zum Ausgang schieben, wo sie letztendlich erst beschleunigt werden.
Während meines Tests habe ich so mindestens 12 Bälle als Grundlage gebraucht, damit der folgende 13. Tischtennisball aus dem Gadget geschossen wird. Ich habe deshalb kurzerhand auf 100 Bälle aufgerüstet, was ein solides Erlebnis geboten hat.
Da der Bot auf längere Intervalle ausgelegt ist, solltet ihr möglichst viele Bälle nutzen – außer ihr wollt alle paar Minuten eure Bälle wieder aufsammeln.
Einmal leer geschossen, erkennt der Pongbot leider nicht, dass sich zu wenig Tischtennisbälle in seinem Speicher befinden, weshalb er weiter rotiert, bis das eingestellte Training vorbei ist.
Ohne Kalibrierung des Pongbots klappt es nicht
Bevor ihr mit eurem ersten Trainings-Spiel beginnt, solltet ihr den Roboter in der App kalibrieren. Auf meiner normal großen Tischtennisplatte hat der Bot in den Standardeinstellungen oft zu weit geschossen, sodass die Bälle teilweise nicht einmal die Platte berührt haben.
So musste ich die niedrigste Distanzstufe auswählen, um ein angenehmes Training zu erleben – was mich jedoch in der Auswahl der Modi eingeschränkt hat, da nicht alle Trainingsvarianten die nötige Kalibrierung anbieten.
Als Workaround habe ich mir einfach einen Gartentisch hinter die Tischtennisplatte gestellt, um die Distanz etwas zu vergrößern.
Der Tischtennis-Roboter von Pongbot kommt mit einer Vielfalt die fast schon süchtig macht
In der Steuerungs-App gibt es verschiedene Modi für das Training der Backhand (Rückhand) und der Forehand (Vorhand). Das ist für mich ideal, um meine Schwächen zu trainieren und gezielte Übungen zu machen. Gerade, weil auch im Spiel gegen echte Menschen immer wieder unterschiedliche Schlagtechniken verwendet werden.
Der Random
-Modus macht für mich deshalb am meisten Spaß, da ich so das Gefühl habe, in einem echten Match zu spielen und auf verschiedene Techniken reagieren muss – auch wenn es zum Trainieren vermutlich sinnvoller wäre, wenn ich mich zunächst auf einen Schlag-Typ konzentriere.
Bereits nach den ersten Übungen ist mir eine Sache aufgefallen: Das Training macht extrem viel Spaß und ist deutlich abwechslungsreicher als ich erwartet hätte. So habe ich mich teilweise dabei erwischt, wie ich nur noch eine Runde
spielen wollte und an die zwei Stunden geübt habe.
Auch Freunde, die ich den Roboter habe testen lassen, haben am Ende nur gegen ihren Willen aufgehört, mit dem Pongbot zu üben.
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Einen Tipp habe ich jedoch für euch: Wenn ihr mit dem Bot trainiert, empfehle ich euch klar, ein passendes Auffangnetz dazu zu bestellen. Ohne dieses mutiert das Training zu einer langen Aufsammelarbeit. Spätestens, wenn der Speicher der Maschine leer ist und alle Bälle verteilt auf der Wiese liegen.
Ob ich meinen besten Kumpel letztendlich beim Tischtennisspielen schlagen werde, zeigt sich spätestens bei unserem nächsten Spiel. Bis dahin trainiere ich sicherheitshalber noch weiter.



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