Das Steam Deck OLED ist nun teurer als die PlayStation 5 Pro – Seid ihr bereit, so viel zu zahlen?

860 Euro für die PS5 Pro, 920 Euro für das Steam Deck OLED mit 1 TB. Der Preis hat sich gewaschen, aber würdet ihr noch zuschlagen?

Die gute Nachricht: Das Steam Deck OLED ist wieder verfügbar. Die schlechte Nachricht: Das Steam Deck OLED ist jetzt sehr teuer. (Bild: Valve) Die gute Nachricht: Das Steam Deck OLED ist wieder verfügbar. Die schlechte Nachricht: Das Steam Deck OLED ist jetzt sehr teuer. (Bild: Valve)

Das Steam Deck OLED galt lange als sichere Bank für den Einstieg in den Markt der PC-Handhelds: Es bietet ausreichende Hardware, eine astreine Plattform mit SteamOS und eine riesige Spieleauswahl. Der Spielspaß ist quasi vorprogrammiert.

Und das alles zu einem vergleichsweise fairen Preis von 570 Euro. Andere Hersteller verlangen für ihre Modelle teilweise das Doppelte, bieten dafür aber auch mehr Leistung.

Jetzt zieht Valve nach und dreht fest an der Preisschraube:

  • Steam Deck OLED mit 512 GB: 780 Euro
  • Steam Deck OLED mit 1 TB: 920 Euro

Der Grund für die Preiserhöhung ist – Überraschung – die RAM-Knappheit. Lohnt sich der Kauf jetzt noch? Genau das wollen wir von euch wissen. Nehmt daher gerne an unserer Umfrage teil.

Falls ihr eine Einordnung möchtet: Kollege Maxe hat seine Sicht zur Preiserhöhung geschildert.

Generalüberholte Modelle aktuell nicht verfügbar

Wer darauf gehofft hat, eines der generalüberholten Modelle im letzten Moment zu ergattern, wird enttäuscht: keines davon ist aktuell verfügbar.

Denn so ließe sich zumindest beim LCD-Modell, das auf der Webseite mit 380 Euro ausgewiesen wird, ordentlich sparen. Die generalüberholten OLED-Modelle werden derweil für 620 Euro (512 GB) bzw. 740 Euro (1 TB) angeboten.

Wer bereits länger mit dem Gedanken spielt, sich ein Steam Deck zuzulegen, muss also tief in die Tasche greifen – oder auf den Gebrauchtmarkt ausweichen.

Dort sieht es allerdings nur mäßig besser aus. Auf eBay werden selbst die LCD-Versionen für etwas mehr als 400 Euro verkauft. Für das OLED-Modell werden über 600 Euro verlangt.

Valves Preiserhöhung wird sich vermutlich auch auf den Gebrauchtmarkt auswirken, sodass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die Preise dort ebenfalls steigen.

PC-Handhelds sind teuer

Von überall und unterwegs spielen. Dieses Versprechen ist seit dem Game Boy einfach zu verlockend. Mit dem Aufkommen der PC-Handhelds können wir selbst Blockbuster im Zug, im Flugzeug, am Strand oder einfach auf der Couch spielen – und das mit dem gleichen Spielstand wie auf dem Gaming-PC.

Doch die Geräte werden zunehmend zum Luxus, wie ein Blick auf den Markt zeigt.

ModellUVPStraßenpreis (Neukauf, gebraucht)
Valve Steam Deck LCD420 Euroab ca. 400 Euro (nur gebraucht)
Valve Steam Deck OLED 512 GB780 Euroab ca. 600 Euro (nur gebraucht)
Valve Steam Deck OLED 1 TB920 Euroab ca. 650 Euro (nur gebraucht)
ASUS ROG Ally (Z1 Extreme)800 Euroca. 600 Euro
ASUS ROG Ally X900 Euroca. 970 Euro
ASUS ROG Xbox Ally600 Euroca. 600 Euro
ASUS ROG Xbox Ally X900 Euroca. 1.000 Euro
Lenovo Legion Go800 Euroca. 500 Euro
Lenovo Legion Go Sab 630 Euroca. 600 Euro
Lenovo Legion Go 21.250 Euroca. 1570 Euro
MSI Claw A1M700 Euroca. 550 Euro
MSI Claw 7 AI+900 Euroca. 750 bis 800 Euro
MSI Claw 8 AI+1.000 Euroca. 950 Euro
MSI Claw A8900 Euroca. 900 Euro
Zotac Zone850 Euroca. 700 Euro

Immerhin zeichnen sich einige Modelle als gute Alternative ab. Ein vergleichsweise gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten derzeit vor allem die Geräte ASUS ROG Ally und MSI Clan A1m im Bereich um 500 bis 700 Euro (Straßenpreis). »Günstig« sind diese Geräte natürlich trotzdem nicht.

Wie steht ihr dazu? Schreibt es gerne unten in die Kommentare und nehmt an unserer Umfrage oben teil!

zu den Kommentaren (5)

Kommentare(6)
Kommentar-Regeln von GameStar
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.