Seid ihr noch auf der Suche nach einem passenden Weihnachtsgeschenk für einen lieben Menschen oder euch selbst? Falls ihr da ein neues Gaming-Notebook ins Auge gefasst habt, zeige ich euch hier wirklich empfehlenswerte spieletaugliche Laptops für jeden Geldbeutel.
Zumindest wenn es im entsprechenden Preisbereich etwas Brauchbares gibt.
Bis 500 Euro
Einen Gaming-Laptop zu für unter 500 Euro zu finden, ist nicht weniger als eine Herausforderung. Abgesehen von dem ein oder anderen Super-Deal, bekommt ihr in der Preiskategorie nur alte Hardware und gewöhnlich nicht einmal eine dedizierte Grafikkarte. Die Leistung iGPUs in diesem Segment ist ebenfalls alles andere als toll und reicht wirklich nur für anspruchslose Spiele.
Was soll ich groß herumreden? Wirklich empfehlen kann ich in diesem Preisbereich leider nichts, jedenfalls nicht, wenn ihr mit dem Gerät zocken möchtet, und darum geht es hier ja.
Falls ihr nicht mehr als 500 Euro ausgeben könnt oder wollt, würde ich zu einem guten gebrauchten Notebook greifen. Auf Online-Marktplätzen könnt ihr für um die 500 Euro mit etwas Glück ein brauchbares Gerät mit der schon etwas in die Jahre gekommen Nvidia RTX 3060 abgreifen. Mehr Leistung werdet ihr in dieser Preisklasse nur mit sehr viel Glück finden.
Bis 1.000 Euro
Gigabyte Gaming A16
Halbwegs ernsthaftes Gaming beginnt zur Zeit bei exakt 879 Euro. Dafür bekommt ihr das Gigabyte Gaming A16 mit einer dedizierten RTX 5050. Die läuft zwar nur mit 80 Watt TGP, ist aber dennoch leistungsstärker als 99 Prozent aller iGPUs. Lest dazu auch meinen Artikel: TGP bei Laptops: Kaum ein anderes Detail entscheidet so stark über die Leistung – und wird so oft übersehen.
Bei der CPU vertraut der Hersteller dem etwas älteren Intel Core i7 13620H mit zehn Kernen und maximal 4,90 GHz. Der Prozessor bietet auch heute noch für die allermeisten Anwendungsmöglichkeiten genug Leistung und ist ein ganz gut gewählter Spielpartner für die RTX 5050. Davon abgesehen bekommt ihr 16-GB-DDR5-RAM, eine 1-TB-SSD und ein 16-Zoll-IPS-Panel, das laut Hersteller angeblich 300 cd/m² hell werden soll.
Für etwas mehr Geld bekommt ihr auch etwas mehr Leistung. Das gleiche Gerät gibt es für 999 Euro auch mit der schnelleren RTX 5060. Auch hier müsst ihr mit einer reduzierten TGP leben, statt der möglichen 100 Watt stehen nur 75 Watt zur Verfügung, was der Leistung natürlich nicht zuträglich ist: Geht hier von einer Minderleistung von 8 bis 10 Prozent aus. Mehr Puste als die RTX 5050 steht euch allerdings trotzdem zur Verfügung.
Bis 1.500 Euro
Acer Nitro V16
Für 1.149 Euro bekommt ihr mit dem Acer Nitro V16 bereits ein Notebook mit RTX 5070 Grafikkarte. Die ist zwar auch nicht extrem viel schneller als die RTX 5060, beim Spielen kommt es aber am Ende natürlich jedes Frame an. Hinsichtlich der TGP macht Acer leider keine Angaben, hier könnt ihr aber davon ausgehen, dass sie vermutlich reduziert ist.
Über eine Sache müssen wir bei diesem Gerät direkt zu Beginn sprechen: Es ist kein Windows installiert. Stattdessen kommt das V16 im Auslieferungszustand mit Linux, Windows könnt ihr aber natürlich selbst installieren.
Bei der CPU verbaut Acer einen AMD Ryzen 7 260 mit 8 Kernen und maximal 5,1 GHz. Der Chip sollte gut mit der RTX 5070 harmonieren und dafür sorgen, dass der Prozessor nicht zum limitierenden Faktor wird.
Ansonsten gibt es mit 16-GB-RAM und einer 1-TB-SSD die üblichen Zutaten. Vielleicht noch ein paar Worte zum Display: Es handelt sich hier um ein 16 Zoll IPS-Panel mit einer Auflösung von 1920 x 1200 Pixel, die für die RTX 5070 sinnvoll gewählt ist.
HP Omen 16
Eine gute Alternative für Freunde von Intel Prozessoren ist das HP Omen 16. Es kostet mit 1.299 Euro etwas mehr und bietet ebenfalls eine RTX 5070 Grafikkarte. Auch hier gibt es leider keine Angaben zu TGP. Im Gegensatz zu Acer verwendet HP eine Intel-CPU. Genauer gesagt handelt es sich um eine aktuelle Core Ultra 7 255H CPU mit insgesamt 16 Kernen und maximal 5,1 GHz. Wenn ihr nicht gerade irgendwelche professionellen Spezialanwendungen verwendet, solltet ihr mit diesem Prozessor gut über die Runden kommen.
HP spendiert dem Omen 16 in der hier besprochenen Version 24-GB-RAM, die man bei den aktuellen RAM-Preisen natürlich gerne mitnimmt. Die eingebaute SSD hat die aktuelle Standardgröße von 1 TB. Das Display misst 16 Zoll und kommt mit einer Auflösung von 1920 x 1200 Pixel um die Ecke.
Hinsichtlich der maximalen Helligkeit habe ich verschiedene Angaben gefunden. Während die eine Quelle von guten 400 cd/m² spricht, ist an anderer Stelle von durchschnittlichen 300 cd/m² die Rede, ich würde hier auf letzteres tippen. Ein Betriebssystem ist bei diesem Gerät übrigens nicht vorinstalliert.
Bis 2.000 Euro
MSI Vector 16 HX AI
Wenn ihr es mit dem Zocken wirklich ernst meint, solltet ihr mindestens 1.999 Euro in die Hand nehmen. Für diesen Betrag bekommt ihr das MSI Vector 16 mit der schnellen RTX 5070 Ti. Die GPU hat deutlich mehr Leistung als die normale 5070 und dazu auch gleich 12-GB-VRAM statt nur 8 GB. Für mich stellt die 5070 Ti den Einstieg in das ernsthafte mobile Gaming dar.
Unterstützt wird die GPU von einem Intel Core Ultra 7 255HX Prozessor mit zwanzig Kernen und maximal 5,20 GHz. Diese CPU rangiert eine Stufe unter den aktuellen High-End-Chips 275HX und 285HX, liefert aber eine mehr als ausreichende Leistung. Die Leistung der 5070 Ti reicht für mehr als nur FHD, entsprechend löst das Display im Vector 16 dann auch mit 2560 x 1600 Pixel auf.
Es handelt sich um ein IPS-Panel mit 240 Hertz, der DCI-P3-Farbraum wird zu 100 Prozent abgedeckt. Damit eignet sich der Bildschirm auch für die semiprofessionelle Videobearbeitung. Über die Helligkeit macht MSI dagegen keine Angaben. Beim RAM gibt es noch ausreichende 16 GB, die SSD fällt dagegen mit lediglich 512 GB arg klein aus. Mehr Leistung werdet ihr für diesen Preis kaum finden.
Bis 2.500 Euro
Acer Predator Helios Neo 16S AI
Für 500 Euro mehr gibt es das Acer Predator Helios Neo 16S AI. Das Gerät mit dem sperrigen Namen hat ebenfalls eine RTX 5070 Ti, die mit den vollen 115 Watt rendern darf. Bei der CPU setzt das Notebook im Vergleich zum MSI Vector eins drauf.
Hier kommt der Intel Core Ultra 9 275HX mit 24 Kernen und maximal 5,40 GHz zum Einsatz. Das ist aktuell die zweitschnellste mobile CPU die Intel im Programm hat. Die Anwendungsleistung fällt dann auch entsprechend hoch aus.
Der vermutlich größte Unterschied zum MSI Vector ist das Display. Acer stattet das Helios Neo 16 mit einem 16-OLED-Panel aus. Die Auflösung beträgt 2560 x 1600 Pixel bei 240 Hertz. Sowohl der sRGB- als auch der DCI-P3-Farbraum wird zu 100 Prozent abgedeckt.
32-GB-Arbeitsspeicher und eine 1-TB-SSD runden die Ausstattung ab. Rund 2.500 Euro sind viel Geld, ob euch die schnellere CPU und das deutlich bessere Display gut 500 Euro Aufpreis wert sind, muss jeder für sich selbst entscheiden. Viel falsch könnt ihr mit diesem Laptop aber sicher nicht machen.
Über 2.500 Euro
Lenovo Legion Pro 7i
Im Bereich oberhalb von 2.500 Euro beginnt dann so langsam der High-End-Bereich. Hier bekommt ihr für viel Geld so ziemlich alles, was gut und teuer ist. In diesem Segment gibt es grundsätzlich viele gute Gaming-Laptops, ich habe mich für das Lenovo Legion Pro 7i entschieden. In meinem Test hat mich das Gerät, abgesehen von wenigen Schwächen, überzeugen können.
In der Top-Version müsst ihr keine Kompromisse eingehen: Als GPU ist natürlich die RTX 5090 (150 Watt TGP) verbaut. Dazu gesellt sich der bewährte Intel 275HX Prozessor und üppige 64-GB-RAM. Lediglich die SSD hätte Lenovo bei einem Preis von über 4.300 Euro gerne etwas größer wählen können. 1-TB wirken in dem Gerät fast schon lächerlich wenig, selbst wenn es sich um ein schnelles PCIe-5.0-Modell handelt.
Beim Display bekommt ihr eines der aktuell besten OLED-Panels auf dem Laptop-Markt. Es leuchtet mit bis zu 500 cd/m² und ist damit durchaus für den Einsatz im Außenbereich geeignet. Abgesehen von der hochglänzenden Oberfläche des Panels, ist das Display wirklich über jeden Zweifel erhaben.
Auch sonst weist das Legion Pro 7i kaum Schwächen auf, selbst die Akkulaufzeit ist für ein Gaming-Notebook erstaunlich gut. Das Lenovo Legion Pro 7i für mich der Laptop des Jahres 2026 und das sogar noch vor dem Alienware Area 51.






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