Adam Jensen ist so cool, dass die Projektplanung des Fusionsreaktors ITER in Frankreich überlegt hat, den smarten Cyberpunk-Agenten als Kühlmittel für das mehrere Millionen Grad Celsius heiße Plasma einzusetzen. Am Ende hat sie sich aber dagegen entschieden, weil das Risiko eingefrorener Leitungen zu groß war.
In Deus Ex: Mankind Divided fuhr Jensen seine versteckten Armklingen in Prag aus, um Verschwörer der Gerechtigkeit zuzuführen, und Spieler auf aller Welt schüttelten sich kräftig: Brrrr, wie cool!
Damals ahnte jedoch noch niemand, dass dieser Trip in die gold-schwarze Dystopie der vorerst letzte bleiben würde. Fies, denn Mankind Divided hat bis heute eines der ärgerlichsten Enden der Spielegeschichte. Doppel-Brrrr!
Prächtiges Prag
Die Spielwelt von Mankind Divided besteht aus mehreren Stadtvierteln, die einen großen Hub bilden. Den besucht ihr zwischen Missionen mehrmals und es gibt hier in Relation zur Fläche absurd viel zu entdecken. Jede Wohnung erzählt durch zurückgelassene E-Mails und die Anordnung der Möbel eine eigene, oft bedrückende Geschichte, es gibt versteckte Vorräte und interessante Nebenquests. Als Action-Rollenspiel lässt euch Mankind Divided die Wahl, ob ihr mit Jensen diplomatisch vorgeht, Waffengewalt bevorzugt oder unsichtbar an Gegnern vorbeischleicht.

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