Größte kompakte Festplatte der Welt vorgestellt, aber es hat sieben Jahre gedauert, den 2,5-Zoll-Rekord zu brechen

Seit 2017 gab es keine größere Kapazitäten bei 2,5-Zoll-HDDs.

Die My Passport Serie von Western Digital knackt mit 6 TByte einen neuen Rekord unter den 2,5-Zoll-HDDs. (Bild: Western Digital) Die My Passport Serie von Western Digital knackt mit 6 TByte einen neuen Rekord unter den 2,5-Zoll-HDDs. (Bild: Western Digital)

Western Digital hat eine neue externe 2,5-Zoll-HDD vorgestellt - und bricht mit dieser einen sieben Jahre alten Rekord.

Darum ist das wichtig: Eigentlich ist die SSD ob ihrer höheren Geschwindigkeiten bereits seit geraumer Zeit die primäre Festplattenart in Rechnern und Konsolen.

Mehr Auswahl an 2,5-Zoll-Festplatten wird aber dennoch gerne gesehen, etwa als langlebiger und kompakter Speicherort für Backups.

Im Detail: Der Hersteller Western Digital hat seine »My Passport«-Serien um eine neue Kapazität mit 6 TByte erweitert.

Auch die Reihe mit Ultra-Zusatz, sowie die für Konsolen vorgesehene »Game Drive«, kann solche Modelle ab sofort vorweisen.

  • Damit bricht Western Digital einen sieben Jahren alten Rekord: Die bis dato größte externe 2,5-Zoll-Festplatte stammt von Seagate und fasste »nur« 5 TByte.
  • Auch die genannten WD-Serien selbst gab es bereits mit 5 TByte Kapazität.

Weitere Daten zu den Festplatten: Western Digital hält sich vergleichsweise bedeckt, was die konkreten Daten zu den neuen Festplatten angeht.

  • Bekannt ist, dass die neuen 2,5-Zoll-HDDs in der Höhe minimal größer ausfallen und nun bei 110 x 82 x 22,1 mm (L x B x H) liegen.
  • Der Anschluss erfolgt via USB-C mit einer Übertragungsrate von bis zu 5 GBit/s; ein Adapter auf USB-A ist im Lieferumfang enthalten.

Verlöteter USB-Anschluss: Die Praxis des »Shuckings« wird bei diesen WD-Festplatten wohl schwerfallen.

  • Mit Shucking ist das Entfernen der »nackten« Festplatte aus dem Gehäuse gemeint, um den Datenträger beispielsweise in ein Notebook zu verfrachten.
  • Unter Umständen kann diese Lösung nämlich günstiger als der Kauf einer regulären internen Festplatte mit den gleichen Spezifikationen sein.
  • Durch den verlöteten USB-Anschluss wird es aber wohl deutlich schwerer sein, an die eigentliche HDD zu kommen.
  • Das solltet ihr ohnehin nur auf eigene Gefahr unternehmen, denn durch das Shucking verliert ihr in der Regel sämtliche Garantieansprüche.

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Preise: Western Digital ruft verschiedene Preise für die jeweilige Windows- und Mac-Festplatte auf. Folgende UVPs werden im offiziellen Shop angegeben:

  • WD My Passport Ultra – 209 Euro (214 Euro für Mac)
  • WD My Passport – 191 Euro (195 Euro für Mac)
  • WD_BLACK P10 Game Drive – 201 Euro

Unterschiede zwischen Windows und Mac: Featureseitig unterscheiden sich die Windows- und Mac-Versionen nicht voneinander. Die beiden Modelle sind schlicht anders vorformatiert.

  • Windows nutzt in der Regel das NTFS-Format, welches nicht vollständig kompatibel mit macOS ist.
  • Apple hingegen zieht das APFS-Format (Apple File System) vor.

In der Regel ist das Umformatieren, solltet ihr aus Versehen die »falsche« Version einer Festplatte gekauft haben, immerhin mit wenigen Schritten zu erledigen.


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