Signal und Telegram machen es seit Jahren vor: WhatsApp kopiert endlich ein wichtiges Datenschutz-Feature

Der Rollout von Benutzernamen auf WhatsApp soll begonnen haben.

Die Kontaktaufnahme kann dann mit dem Benutzernamen erfolgen, um die Telefonnummer geheim zu halten. (Bildquelle: WhatsApp) Die Kontaktaufnahme kann dann mit dem Benutzernamen erfolgen, um die Telefonnummer geheim zu halten. (Bildquelle: WhatsApp)

Die Handynummer ist in der digitalen Welt längst zu einer Art zweitem Personalausweis gewachsen, eng verknüpft mit wichtigen Konten und Log-ins. Dennoch verlangte WhatsApp bisher, dass zur Kontaktaufnahme ausschließlich diese Nummer verwendet wird.

Das es auch anders geht, zeigen Konkurrenten wie Signal oder Telegram seit Jahren. Seit nunmehr drei Jahren arbeitet WhatsApp an einer eigenen Umsetzung und soll in diesem Monat offiziell den Startschuss für die Funktion zur Verbesserung der Privatsphäre gegeben haben, berichtet das üblicherweise gut informierte Magazin WABetaInfo.

Video starten 0:55 So erstellt ihr einen Sticker auf WhatsApp in unter 60 Sekunden

Nutzernamen statt Telefonnummern

Bisher mussten Whatsapp-Nutzer zur Kontaktaufnahme immer ihre Telefonnummer teilen. Mit der Erstellung eines Benutzernamens entfällt dies komplett. Anstelle der Nummer wird dann nur der Benutzername geteilt, was weniger Informationen preisgibt.

Laut WABetaInfo rollt Meta das geplante Update an eine geringe Anzahl von Nutzern in den nächsten Monaten aus. Erst danach soll die neue Funktion an die übrigen Nutzer von WhatsApp verteilt werden.

Ausgewählte WhatsApp-Nutzer sehen in ihrem Profil in der App einen neuen Menüpunkt, sobald die Funktion freigeschaltet wurde. Die Erstellung des Namens ist optional und muss aktiv angestoßen werden.

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Bei der Erstellung des Namens gibt es viele Einschränkungen. So muss er aus 3 bis 26 Zeichen bestehen (Buchstaben, Zahlen, Punkt und Unterstrich), mit einem Buchstaben starten, kein Domainname sein, und auch nicht mit www starten.

Wichtig ist zudem, dass der Name einzigartig sein muss. Dies betrifft nicht nur WhatsApp, sondern auch alle anderen Meta-Plattformen, wie Facebook oder Instagram. Nutzt jemand den Namen bereits auf Instagram, steht er anderen auf WhatsApp nicht zur Verfügung.

Wer bereits einen Benutzernamen auf Instagram oder Facebook hat, kann diesen in WhatsApp übernehmen.

Erstellte Benutzernamen werden mit dem Konto verknüpft und können von anderen Teilnehmern benutzt werden, um Kontakte zu erstellen. Zur zusätzlichen Sicherheit kann ein Code in WhatsApp hinterlegt werden, den andere dann ebenfalls benötigen.

Mehr zum Thema: WhatsApp: So wandelt ihr Sprachnachrichten in Texte um [Best of GameStar]

Bisher gibt es nur den von WABetaInfo genannten Zeitplan für das Ausrollen des neuen Features, den Meta zudem noch nicht offiziell bestätigt hat.

Nun ist eure Meinung gefragt. Nutzt ihr WhatsApp und plant, einen Benutzernamen einzurichten, sobald ihr es könnt? Schreibt uns dazu gerne einen Kommentar unten.

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