WhatsApp ist einer der beliebtesten Messenger weltweit. Der Jugendschutz der Plattform lässt allerdings zu wünschen übrig. Genau das soll sich schon bald ändern. Unterkonten sollen es Eltern erleichtern, ihre Kinder sicher chatten zu lassen.
WhatsApp plant Zweit-Accounts
Offiziell müssen Nutzer mindestens 13 Jahre alt sein, um einen Account bei WhatsApp erstellen zu können. In der Realität reicht es aber aus, ein falsches Geburtsdatum anzugeben. Weiterhin bietet die Plattform kaum Jugendschutz-Einstellungen.
56:31
Bildqualität ohne Kompromisse: Die neue TV-Generation kommt genau recht für GTA 6
Das könnte sich in Zukunft allerdings ändern. Wie WABetaInfo berichtet, versteckt sich in der neuesten Beta-Version von WhatsApp nämlich ein neues Feature, mit dem Erst- und Zweit-Accounts eingerichtet werden können.
Das Feature ist noch in Entwicklung und kann noch nicht ausprobiert werden, es gibt aber schon einige Hinweise darauf, wie es funktionieren soll.
Anstatt einen komplett neuen Account anzulegen, soll es demnach künftig möglich sein, ein Unterkonto unter dem eigenen Account zu erstellen. Diese Unterkonten sind dann eingeschränkt und können vom Haupt-Account gesteuert werden.
Diese Einschränkungen soll es geben:
- Nur Kontakte können das Profilbild und die Biografie einsehen.
- Lesebenachrichtigungen sind abgeschaltet.
- Nachrichten können nur an Kontakte verschickt werden.
- Nur Kontakte können Nachrichten schicken.
- Nur Kontakte können den Zweit-Account in Gruppen hinzufügen.
Diese Optionen hat der Haupt-Account:
- Änderungen der Privatsphäre-Einstellungen
- Updates zu Chats und Aktivität des Zweit-Accounts
Wie diese Updates in der Praxis aussehen sollen, ist allerdings noch unklar. Wahrscheinlich gibt es Statistiken zu verschickten Nachrichten. Die Chat-Inhalte des Zweit-Accounts sollen nämlich privat bleiben.
Wann das Feature Teil der WhatsApp-Beta wird, kann aktuell ebenfalls nur spekuliert werden. In der Regel dauert es aber ein paar Monate bis zur Implementierung, nachdem solche Funktionen erstmals aufgetaucht sind.
Aus Jugendschutz- und Elternsicht sind das in jedem Fall gute Nachrichten. Bisher waren Eltern auf externe Tools angewiesen, um ihre Kinder zu schützen. Da WhatsApp für viele der wichtigste Nachrichtendienst ist, ist es wichtig, dass Minderjährige auf der Plattform ausreichend geschützt werden.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Dein Kommentar wurde nicht gespeichert. Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Der Kommentar ist länger als 4000 Zeichen.
2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.
3. Dein Kommentar wurde als Spam identifiziert. Bitte beachte unsere Richtlinien zum Erstellen von Kommentaren.
4. Du verfügst nicht über die nötigen Schreibrechte bzw. wurdest gebannt.
Bei Fragen oder Problemen nutze bitte das Kontakt-Formular.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.