Windows 10 - Endspurt zum Fall Creators Update läuft

Microsoft wird in den nächsten Wochen den Endspurt für das Fall Creators Update starten und sich vor allem auf die Fehlersuche konzentrieren.

von Georg Wieselsberger,
24.08.2017 13:38 Uhr

Der Endspurt für das Fall Crreators Update für Windows 10 läuft.Der Endspurt für das Fall Crreators Update für Windows 10 läuft.

Microsoft hat nach drei Wochen Pause eben erst die neue Windows 10 Insider Preview mit der Buildnummer 16273 veröffentlicht, die unter anderem den neuen Bahnschrift-Zeichensatz enthält. Dieser DIN-Zeichensatz wird beispielsweise in Deutschland und in vielen Teilen Europas für Straßenschilder verwendet. Außerdem hat Microsoft sehr viele Fehler behoben und wird sich laut einem neuen Blogbeitrag auch in den kommenden Wochen vor allem auf die Fehlersuche und das Bugfixing beschränken.

Fehlersuche mit schnellen Builds für Insider

Ziel ist es, das kommende Fall Creators Update, das in den Insider-Versionen schon enthalten ist, für die weltweite Veröffentlichung fit zu machen. Um bei diesem Vorhaben zu helfen, sollen die Windows Insider in der gleichen Zeit viele neue Builds des Betriebssystems erhalten.

Das Fall Creators Update wird nicht nur neue Features mit sich bringen, sondern auch einige Veränderungen enthalten, die umstritten sind. Erst gestern hatten wir darüber berichtet, dass Microsoft mit dem Update die bisher enthaltene volle Unterstützung des Dateisystems ReFS entfernt und keine neuen Datenträger damit mehr erstellt werden können.

Zum Thema: Kostenloses Upgrade auf Windows 10 funktioniert immer noch

Umstrittene Veränderungen beim Support von CPUs

Kritik hatte auch die Entscheidung hervorgerufen, vier Atom-Prozessoren der »Clover Trail«-Serie von Intel nicht weiter zu unterstützen. Laut Microsoft ist eine Kombination aus Hardware, Treiber- und Firmware-Support notwendig, um Windows 10 gut nutzen zu können. Intel hat aber den Support dieser Prozessoren eingestellt und daher wird auch Microsoft die CPUs nicht weiter berücksichtigen.

Allerdings stehen auch Prozessoren wie die noch verbreiteten Core i7 2700K oder Core i7 2600K auf der Liste der CPUs, die von Intel nicht oder bald nicht mehr unterstützt werden. Sollte hier der Support durch Windows 10 ebenfalls eingestellt werden, dürfte die Kritik wesentlich lauter werden als bei den Atom-CPUs.

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