Das Betriebssystem Windows 10 erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit und schlägt Microsofts neuestes System Windows 11 bei den Marktdaten deutlich.
Support für das fast zehn Jahre alte Betriebssystem läuft am 14. Oktober 2025 aus. Nach dem Datum erhalten Windows 10-PCs keine Sicherheitsupdates mehr.
Das ist passiert: Sicherheitsexperten von ESET befürchten, dass dies zu einem »Security-Gau« führen könnte. So soll es in Deutschland 32 Millionen PCs mit Windows 10 geben. Deren Nutzer würden sich nach dem Supportende »erheblichen Sicherheitsrisiken« aussetzen.
Laut ESET ist die Situation sogar gefährlicher als beim Supportende von Windows 7 im Januar 2020. Damals hatten bereits über 70 Prozent der Anwender den Wechsel auf Windows 10 vollzogen. Betroffen waren 2020 also nur noch rund 20 Prozent der Windows-Nutzer.
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Wir ignorieren die Windows-Warnung, den PC nicht auszuschalten und es passieren merkwürdige Dinge
ESET rät zum Handeln
ESET rät dazu, Rechner schnellstmöglich auf Windows 11 zu aktualisieren. Sollte dies nicht möglich sein, bestehe die Möglichkeit, auf Linux zu wechseln.
Gut zu wissen: Microsoft hat die Systemvoraussetzungen unter Windows 11 angepasst. Systeme, die die minimalen Voraussetzungen nicht erfüllen, können das neue Betriebssystem offiziell nicht installieren. Es gibt allerdings Wege, Windows 11 trotzdem auf den meisten Rechnern zu installieren.
Nutzer sollten zudem regelmäßige Backups ihres Systems anfertigen, auf Sicherheitssoftware setzen und Updates installieren, solange sie noch ausgeliefert werden.
Windows 10: Verlängerung des Supports
Wie schon bei Windows 7 bietet Microsoft auch eine Verlängerung des Supports an. Hier unterscheidet Microsoft zwischen Firmenkunden und Privatkunden.
- Firmenkunden: Können bis zu drei weitere Jahre Support erhalten.
- Privatkunden: Können für den Preis von 30 Euro Support für ein weiteres Jahr erhalten.
Die Anmeldung für das Programm wird im Laufe des Jahres von Microsoft freigeschaltet.
Aber Achtung: Microsoft stellt nur Sicherheitsupdates für kritische und wichtige Sicherheitslücken zur Verfügung. Neue Funktionen oder Veränderungen werden es als Teil des Programms nicht geben.
Neben Microsoft können Windows 10-Nutzer auch die Dienste des Sicherheitsunternehmens 0Patch in Anspruch nehmen. Auch hier kostet der verlängerte Support etwa 30 Euro im Jahr.
Allerdings gilt dieser für alle vom Unternehmen unterstützten Produkte. Neben Windows 10 sind das unter anderem auch ältere Microsoft Office-Versionen und Windows Server-Produkte.
Anders als Microsoft garantiert 0Patch zudem, dass Windows 10 bis mindestens 2030 unterstützt wird.
Nun seid ihr gefragt. Nutzt ihr noch Windows 10 oder setzt ihr auf ein anderes System? Wie werdet ihr mit dem Ende des Supports umgehen? Schreibt uns dazu gerne einen Kommentar.
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