Pssst, unter uns, ganz im Vertrauen: Der für mich beste Artikel in der ganzen GameStar 02/26 ist die Vorletzte, das Jahreshoroskop. Nun stinkt ja Eigenlob, das wissen wir, aber so lange man noch nicht übers Internet riechen kann, geht das in Ordnung, denke ich. Aber mal im Ernst: Ich weiß nicht, wie lange ich dieses Horoskop nun schon für die jeweilige 02er-Ausgabe der Jahre schreibe, aber ich weiß, dass ich es jedes Mal ein bisschen mehr verabscheue. Im Vorfeld. Weil ich immer denke, dass mir bestimmt nichts Witziges einfallen will.
Und dann schiebe ich es vor mir her, bis es nicht mehr geht. Um dann nach etwa zehn Minuten festzustellen, dass es doch irgendwie klappt. Und dass mir doch was einfällt. Und dann ergibt sich im Idealfall ein herrlicher Mix aus Quatsch und noch mehr Quatsch. Ich finde, der Quatsch ist mir dieses Mal ausnehmend gut gelungen. Ihr könnt gerne anderer Meinung sein, ich werde nicht sauer. Ihr könnt nämlich nichts dafür, das steht für euch so in den Sternen.
Jetzt 25% sparen und keine Ausgabe verpassen!Für mich steht übrigens in den Sternen, dass ich mit Fallout wohl niemals mehr warm werde. Ich hab die ersten beiden Teile jeweils ein bisschen gespielt und fand die auch gar nicht doof, aber mit Teil 3, also mit dem Sprung ins 3D war's für mich vorbei. Ich habe tatsächlich einige Stunden meines Lebens darauf verschwendet, herauszufinden, warum das so ist. Und ich glaube, ich weiß es inzwischen.
Die völlig abgedrehte Postapokalypse hat für mich in Iso-Grafik noch gut funktioniert, aber als sie optisch realer, inhaltlich aber nach wie vor abgedreht blieb, hab ich innerlich blockiert. Das passte für mich nie so recht zusammen, die berühmte suspension of disbelief kickt da bei mir nicht rein.
Für alle anderen, für alle, die Fallout mögen oder sogar lieben, für jene, die wissen wollen, welche Gedanken und Hürden die Entwickler über die Jahre hatten beziehungsweise nehmen mussten, für die haben wir eine extra lange Strecke über die Spieleserie im Heft. Und na klar, Josh Sawyer ist auch dabei und redet über New Vegas.
Martin im Himmel
Ich glaube, wenn irgendwer anderes sich den Test von Pioneers of Pagonia geschnappt hätte, wäre Kollege Martin Deppe für Wochen schlecht gelaunt gewesen. Weil das aber niemand will und deswegen nicht passiert ist, schildert euch Martin auf zehn Seiten, warum Volker Wertichs geistiger Nachfolger der Siedler-Spiele so toll geworden ist.
Martin schreibt als Fazit unter den Test: »Tschüss Siedler, willkommen Pioniere: Endlich wuselt es wieder wie in den ersten beiden Siedler-Teilen, aber clever erweitert und modernisiert.« und vergibt 85 Punkte. Im Grunde spricht das Spiel also all jene an, die schon so alt sind, dass sie sich noch daran erinnern können, wie es war, wenn man zwischen den Vorlesungen ganz viel Zeit hatte. Oder erst gar nicht hingegangen ist. Nicht wahr, Martin?
Die Vollversionen
Weitere Highlights
- Der Test von Routine, der ... nun, ein bisschen anders ist als sonst.
- Die Preview zu Total War: Warhammer 40.000, das vielleicht das erste Total War wird, das ich nach dem ersten Medieval jemals anfassen werde.
- Und natürlich unsere lange Vorschau-Strecke über die potenziellen Hitspiele der kommenden zwölf Monate.
Ab ins Isartal
Als ich las, dass Fatekeeper quasi in Garmisch-Partenkirchen (und Umland) entsteht, und als ich erste Bilder sah, dachte ich: Wow, da war ich schon. Nicht in den Ruinen, die man auf vielen der Screenshots sieht. Und auch die Gipfel konnte ich nicht benennen, aber eins weiß ich genau: Teile der Landschaft in Fatekeeper basieren auf »Bayrisch Kanada«. So nennt man das Isartal zwischen Wallgau und Vorderriss, und wer schon mal dort war, weiß auch, warum.
Es ist übrigens vergleichsweise einfach, dort hinzukommen, denn eine famose Mautstraße mit ganz, ganz vielen Parkplätzen schlängelt sich da unten durch. Weil das aber inzwischen Gott und Welt weiß und weil der große Ahornboden nur eine Mautsstraße weiter wartet und der Sylvensteinspeicher auch um die Ecke ist und der Barm- und Geroldsee um die andere Ecke und das Karwendel so albern schön und der Eibsee nicht weit ist und die Zugspitze sowieso immer lockt, hält man sich im Isartal am besten zu den unmöglichsten Zeiten auf. Maximal früh oder sehr spät. Um die ganzen Menschenmassen zu vermeiden.
Alternativ kann man aber auch vielleicht demnächst einfach Fatekeeper spielen, um die Schönheit dieser Region zumindest ein bisschen zu erahnen. Und dabei ein Action-Rollenspiel erleben, dass volle Kanne nach großer AAA-Produktion aussieht, aber aus Garmisch-Partenkirchen kommt. Crazy!
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