Die Geschichten aus Azeroth werden seit gut 30 Jahren vornehmlich in Form der drei Strategiespiele Warcraft 1 bis 3 und natürlich World of Warcraft erzählt. Der Konflikt zwischen Allianz und Horde war lange ein zentraler Ankerpunkt der Geschichte. Mit der Erweiterung WoW: Midnight kehrt Blizzard zu einem Wendepunkt im 2. Krieg zurück und gibt einem der größten Heldenmomente der Allianz eine neue Bedeutung.
Spoilerwarnung: Dieser Artikel enthält konkrete Details zur Geschichte in WoW: Midnight. Wenn ihr die Story ohne Vorwissen erleben wollt, solltet ihr nicht weiterlesen.
Turalyon: Ein heiliger Krieger des Lichts
Einer der ersten Paladine und Mitgründer des Ordens der Silbernen Hand ist Turalyon. Er ist ein wichtiger Charakter in Warcraft 2 und hat in der finalen Schlacht gegen die Orks am Schwarzfels seinen großen Auftritt.
Während der Schlacht fällt der Anführer der Menschen, Anduin Lothar, gegen die Orks. Turalyon wird dadurch von göttlichem Zorn erfüllt und nutzt die Kraft des Heiligen Lichts, um dem Häuptling der Horde, Ogrim Doomhammer, seine Waffen aus der Hand zu schlagen und ihn gefangenzunehmen.
Es ist ein wichtiger Wendepunkt im 2. Krieg zwischen Orks und Menschen und macht Turalyon zu einem wichtigen Helden, der in der Erweiterung Legion wieder zurückkehrt, nachdem er mit Alleria Windläufer 1.000 Jahre im Nether gegen die Dämonen der Brennenden Legion gekämpft hatte.
Falls ihr mehr zu der Geschichte der beiden verschollenen Helden wissen wollt, findet ihr bei den Kollegen von MeinMMO einen kompletten Lore-Artikel mit allen Infos.
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Blizzard hat die Ankündigung versaut, aber WoW: Midnight wird trotzdem super!
Vom Licht geblendet
In Midnight gibt es eine neue Perspektive auf den Moment am Schwarzfels, als Turalyon vom Licht erfüllt wird. Er soll dabei von der sogenannten »Lichtverblendung« betroffen gewesen sein.
Dieser Zustand steigert das Streben nach den Idealen des Heiligen Lichts auf ein fanatisches Level, dem niemand gerecht werden kann. Lichtverblendete sehen alle anderen als unwürdig an und sogar ihre eigenen Verbündeten werden zu Feinden.
YouTuber Bellular argumentiert in einem Video, dass die Beschreibung aus Warcraft 2 durchaus zum Zustand der Lichtverblendung passt. Dass es nun im Zusammenhang mit Midnight wieder aufgegriffen wird, spricht ebenfalls dafür.
Das macht Turalyon nicht automatisch zu einem bösen Charakter, etabliert die Lichtverblendung aber als Gefahr aus den eigenen Reihen. Der YouTuber greift außerdem die Sorge einiger Fans auf, dass Blizzard den Charakter nachträglich umschreibt.
Das sieht der Lore-Experte nicht so. Für ihn werden die Ereignisse aus Warcraft 2 mit den neuen Entwicklungen verwoben, sodass Turalyons Heldenmoment aus neuer Perspektive als »Foreshadowing« gesehen werden kann.

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