»Die Xbox-Hardware ist tot«: Mitgründerin der Konsole findet schmerzhafte Worte, sieht im Namen nur noch Marketing

Eines der ersten Mitglieder des Xbox-Teams hat sich in einem Video zur Zukunft der Konsole geäußert.

Wird sich Microsoft in Zukunft aus dem Hardware-Geschäft zurückziehen? Für die Xbox-Veteranin Laura Fryer sieht es danach aus. (Bildquelle: Microsoft) Wird sich Microsoft in Zukunft aus dem Hardware-Geschäft zurückziehen? Für die Xbox-Veteranin Laura Fryer sieht es danach aus. (Bildquelle: Microsoft)

Erst letzte Woche verkündete Microsoft eine langjährige Zusammenarbeit mit AMD für zukünftige Xbox-Projekte. Im gleichen Atemzug bestätigte Microsoft zudem die Arbeit an neuen Xbox-Konsolen.

Das ist passiert: Laura Fryer, eines der Gründungsmitglieder des Xbox-Teams, hat sich in einem Video auf YouTube zu Microsofts Strategie, dem kürzlich angekündigten Xbox-Handheld ROG Xbox Ally und der Zukunft der Xbox-Plattform geäußert.

Laura Fryer war als ausführende Produktionsmanagerin für die Entwicklung von Spielen für die Xbox-Plattform verantwortlich. Als eines der ersten Mitglieder der Microsoft Game Studios war sie unter anderem an Gears of War-Spielen, Crimson Skies und Zoo Tycoon beteiligt.

Video starten 1:18 Xbox und AMD verkünden langjährige Zusammenarbeit für zukünftige Hardware

In dem Video begründet sie, warum sie mit der jetzigen Strategie bezüglich Xbox unzufrieden ist.

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Microsofts Strategie sei darauf ausgelegt, Game-Pass-Abos zu verkaufen. Auch die 80 Dollar, die Microsoft für das Spiel Outer Worlds 2 verlangt, würden in diese Richtung gehen.

Ich persönlich glaube, dass die Xbox-Hardware tot ist. Der Plan scheint zu sein, einfach alle zu Game Pass zu treiben. Und um es klar zu sagen, es hat eine Menge Wert. Ich denke, das könnte der Grund sein, warum sie sich entschieden haben, 80 Dollar für Outer Worlds 2 zu verlangen.

Die Xbox-Hardware würde für Microsoft nur noch eine untergeordnete Rolle spielen. Der kürzlich angekündigte Asus ROG Xbox Ally-Handheld habe wenig mit Xbox zu tun. Damit würden Spieler, soweit sie das beurteilen könne, nicht einmal Xbox-Spiele spielen können.

Für sie deutet die Kooperation darauf hin, dass Microsoft sich langsam aus dem Xbox-Hardware-Geschäft verabschieden würde. Microsoft habe entweder »keine Lust mehr« Hardware zu veröffentlichen, »oder sie können es buchstäblich nicht mehr«.

Sie fragt nach dem langfristigen Plan

Fryer ist sich über Microsofts langfristigen Plan nicht sicher. So fragt sie, was dafür sorgen würde, dass sich Spieler auch noch in 25 Jahren für Xbox interessieren würden.

Xbox besitze eine ganze Reihe großer Spielenamen. Die Veröffentlichung des Oblivion-Remakes zeige, dass Microsoft mit diesen älteren Spielen viel Geld verdienen könne.

Gleichzeitig würden aber neue Hits fehlen. Für Fryer wäre das 25-jährige Xbox-Jubiläum im nächsten Jahr eine Möglichkeit, große Ankündigungen zu machen.

Nun ist eure Meinung gefragt. Was haltet ihr von Microsofts Strategie und was würdet ihr euch wünschen? Schreibt uns dazu gerne einen Kommentar.

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