YouTuber dürfen wieder ohne Risiko fluchen

Bisher demonetarisierte YouTube Videos mit Flüchen und Schimpfwörtern sehr schnell. Jetzt dürfen sich die Content Creator mehr erlauben.

Auf Youtube werdet ihr wohl bald wieder mehr Flüche und Schimpfwörter hören. Auf Youtube werdet ihr wohl bald wieder mehr Flüche und Schimpfwörter hören.

Lange Zeit mussten YouTuber, die in ihren Videos Flüche verwenden, mit dem Risiko leben, ihre Videos nicht mehr monetarisieren zu können. Jetzt hat die weltweit größte Videoplattform ihre Richtlinien diesbezüglich angepasst.

Wie sehr darf geflucht werden?

YouTube definiert sehr exakt, wann, wie stark und wie oft geflucht werden darf. Während bisher jedoch nur leichte Schimpfworte wie »hell« und »damn« in monetarisierten Videos erlaubt waren, dürfen die Content-Ersteller jetzt auch auf härtere Worte zurückgreifen.

In den ersten 30 Sekunden sind jetzt Aussagen wie »shit« oder »bitch« erlaubt. Danach dürfen noch härtere Worte fallen wie etwa »fuck«, solange man es nicht übertreibt.

Was wird noch erlaubt? YouTube erlaubt in Zukunft zudem auch die Darstellung von gewalttätigen Interaktionen mit Gesetzeshütern, Drogen oder sensiblen Ereignissen, solange es sich bei den jeweiligen Videos um Nachrichten, Dokumentationen oder bildende Werke handelt. Auch sind erwachsene Themen in Zukunft erlaubt, solange sie humoristisch behandelt werden. Dazu zählen beispielsweise Dating-Witze.

Was bleibt verboten? Inhalte die mit Schusswaffen zu tun haben, gefährliche Aktionen zeigen oder anderweitig erwachsene Themen darstellen, können hingegen weiterhin nicht monetarisiert werden.

Weitere Änderungen bei YouTube

Erst kürzlich wurde zudem bekannt, dass YouTube noch mehr Änderungen plant. Etwa will man die Anzahl der Dislikes von Videos in Zukunft nicht mehr öffentlich sichtbar machen. Ziel ist es, etwaiges Review-Bombing bei den Videos auf der Plattform zu verhindern.

Bei den Nutzern stößt der Plan jedoch auf Kritik. Ein häufig genanntes Argument ist dabei, dass die Nutzer anhand der Dislikes erkennen können, wie vertrauenswürdig das jeweilige Video ist.

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