Ein gutes Echtzeitstrategiespiel zu entwickeln, ist schwer, und ein Herausragendes ungleich schwerer. Denn in diesem Genre steckt der Teufel im Detail: In der Übersichtlichkeit, dem Sound, der Steuerung, der Einheiten-KI, der Abwechslung, dem Pacing und der Balance.
Da ist es kein Wunder, dass großen Hersteller nicht mehr in RTS-AAA-Produktionen investieren, wo doch die Zielgruppe überschaubar groß ist. Dennoch versuchen es mal Branchen-Veteranen (Stormgate), mal Publisher auf verzweifelter Suche nach starken Marken für ihr Portfolio (Age of Empires) und manchmal auch echte Fans, die ihr Lieblings-Genre am Leben erhalten wollen.
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Mit dem Imperator in die finale Schlacht - Koop-Gameplay aus Zerospace
In die letzte Kategorie fällt Zerospace, das am 20. Juli 2026 mit einer Mischung aus Liebe zum Spiel und Naivität gegenüber den Marktrealitäten in den Early Access gestartet ist und sich jetzt fragen muss, wie es weitergeht. Denn Potenzial wäre da. Nur wird das genügend Spielern auffallen?
- … ihr auf schnelle RTS-Spiele steht.
- … ihr gern im Koop oder kompetitiv spielt.
- … euch Einheitenvielfalt wichtig ist.
- … ihr jetzt eine starke Kampagne braucht.
- … euch ein unkomfortables Interface schnell nervt.
- … ihr ein spannendes Sci-Fi-Setting erwartet.
Schnelles Gameplay fast ohne Arbeiter
Zerospace ist ähnlich wie Starcraft oder auch Command and Conquer – und damit im Gegensatz zu Age of Empires – eher auf flottere Partien ausgelegt, in denen der Fokus auf den Kämpfen liegt.
Basenbau gibt es, der nimmt jedoch wenig Raum im Spielkonzept ein. Das liegt insbesondere am Fehlen von richtigen Arbeitern. Die Ressource Hexit kommt nur an vordefinierten Spots vor und wird von euren dort platzierten Hauptgebäude von selbst gesammelt. Die zweite Ressource Flux ist zwar etwas freier auf der Karte verteilt und wird von mobilen Arbeitern abgebaut, doch auch die agieren vollkommen autonom.
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