Gelungener Rollenspiel Shooter Mix für den Multiplayer

Willkommen auf dem fremden Planeten Pandora. Auf diesem fernen Gestirn spielt der Rollenspiel- Shooter-Mix Borderlands.Die Handlung des Spiels ist schnell...

von - Gast - am: 07.02.2010

Willkommen auf dem fremden Planeten Pandora. Auf diesem fernen Gestirn spielt der Rollenspiel- Shooter-Mix Borderlands.

Die Handlung des Spiels ist schnell erzählt. Vier Reisende kommen auf Pandora an, um alleine oder im Team, nach einer mythischen Kammer zu suchen. Gleich vorweg, das Introvideo ist der beste Teil der Geschichte. Nach diesem suchen sie sich ihren Charakter aus. Die Wahl hat aber nur Auswirkung auf ihre Spielweise aber nicht auf die Story. Jeder Charakter hat eine Spezialfähigkeit und kann mit einer Waffengattung besonders gut umgehen. Wenn man will, kann man die Story auch mit bis zu 3 Freunden spielen. Hierbei übernimmt jeder einen der Charaktere. Je mehr zusammenspielen desto mehr und stärkere Gegner wirft ihnen das Spiel entgegen. Außerdem können sie nun die Fahrzeuge auch zu zweit steuern. Ab drei Spielern können sie sogar mit zwei Fahrzeugen rumkurven.

Die Geschichte ist jedoch immer allen gleich. Sie wird durch eine Questreihe erzählt. Wie in jedem Rollenspiel gibt es Haupt- und Nebenquests, wobei es oft nicht leicht diese zu unterscheiden. Die Erzählweise ist dabei eher seicht. Großartige Spannungsbögen gibt es nicht. Alles in allem ist die Story eher schwach und wird nur durch ein eher überraschendes Ende nochmal ein wenig angehoben. Ich empfehle das Spiel immer mit Freunden zu spielen, da es alleine doch schnell langweilig wird.

Gekämpft wird in Borderlands aus der Egoperspektive. Das Arsenal reicht von Pistolen bis Raketenwerfern. Später kann man dann auch Alienwaffen benutzen, die jedoch vergleichsweise schwach ausfallen. Waffen und Ausrüstung erhalten sie von getöteten Gegnern, aus Kisten oder kaufen sie bei Automaten. Von den Waffen gibt es schier unendlich viele und die Kisten und Automaten werden zufällig mit ihnen bestückt. Das Spiel spricht also unseren Jagdtrieb nach immer besserer Ausrüstung an.

Die KI ist jedoch selten schwer. Schwierigkeit entsteht nur durch eine schiere Masse an Gegnern. Für Spieler die öfter mal Egoshooter spielen, ist sie Borderlands jedoch zu leicht.

Wie die meisten Rollenspiele enthält es ein Levelsystem, welches dadurch motivierend ist das man oftmals gute Waffen findet die man mit dem jetzigen Level aber noch nicht benutzen kann und somit versucht schnell zum nächsten zu kommen. Dieses ist jedoch auf 50 limitiert. Jedoch darf man mit jedem Levelaufstieg einen Fertigkeitspunkt verteilen, wodurch man seinen Charakter mehr und mehr seiner eigen Spielweise anpassen kann.

Mir persönlich hat Borderlands eine gute Unterhaltung geboten, vor allem im Koopmodus. Wobei hier oftmals aber der Wettbewerb auch untereinander den Spaßfaktor erhöhte. Wer hat aktuell die beste Waffe? Wer erreicht als erster den nächsten Level? Wenn man Lust hat kann man sich sogar mit seinem Freund duellieren in einer dafür in der Welt platzierten Arena. Leider ist es oftmals so, dass man sich selber mehr motivieren muss, da das Spiel dies versäumt.

Das da Spiel trotzdem von mir eine hohe Wertung erhält liegt vor allem auch am coolen Setting und dem anderen Grafikstil der meiner Meinung gut zum Spiel passt. Der Mix aus Rollenspiel und Shooter ist eine gute Idee und ich hoffe, dass es bald mehr Spiele davon gibt. Wer also Lust auf einmal etwas anderes Rollenspiel hat und ein paar Freunde für den Koop hat, sollte unbedingt zugreifen.

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Wertung
Zusätzliche Angaben

Schwierigkeitsgrad:

eher leicht

Bugs:

Nein

Spielzeit:

Mehr als 20, weniger als 40 Stunden



Kommentare(1)

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