Guter Shooter, allerdings nicht zum ausspannen

Einleitung Killing Floor ist ein Zombie-Shooter für diejenigen, die viele Wellen und offene Welten in Spielen mögen- ohne Leveling, nur mit einem...

von Pronounta am: 17.07.2013

Einleitung

Killing Floor ist ein Zombie-Shooter für diejenigen, die viele Wellen und offene Welten in Spielen mögen- ohne Leveling, nur mit einem Shop, dessen gekaufte Waffen nur für die restliche Runde halten!

Das Spiel ist definitiv kein Left 4 Dead-Klon und hat auch so jetzt nicht soo viele Ähnlichkeiten mit Left 4 Dead. Das Gameplay der beiden Spiele ist einfach komplett anders.

Die Story ist minimal gehalten. Da war das Militär, dieses hat dann Menschen geklont, das ist schiefgegangen und anstatt Klonen waren da dann Zombies.

Serverauswahl

Beim Spielstart kann man zwischen vielen Servern und Maps auswählen. Auch die Community kann Maps entwerfen und ähnlich wie bei z.B. Counterstrike diese spielbar machen. Zumindest habe ich schonmal Custom-Maps gesehen.

Spielstart

Nachdem man einen Server ausgesucht hat, steigt man in der nächsten Welle wieder ein. Dann hat man eine Minute Zeit, um zum Shop zu gelangen (ohne Zombies), dort Waffen zu kaufen und dann zu warten, bis die Welle wieder anfängt. Dabei kann man den Leuten mit wenig Geld auch per Druck auf B Geld abgeben bzw. 50 Pounds runterwerfen, die dann ein Spieler aufsammeln kann.

 

Man erhält anfangs zwar nur 200 Pounds, aber diese reichen schon für einen starken Unterhebelrepertier, auch wenn dieser eher Unterklasse der Waffen ist. Später gibt es andere gute Waffen, wie z.B. die Bullpup, die Doppel-Handkanonen und die Trench Gun, welche allerdings auch teurer sind.

Wellen und Monsterarten

Je nach Welle, wovon es standardmäßig 10 Stück + einen Endboss gibt,  spawnen entsprechend viele Zombies mit verschiedenen Arten. Anders als in Left 4 Dead z.B. gibt es keine gewöhnlichen und besondere Infizierten, sondern einfach nur verschiedene Arten, von denen die schwachen Gegner öfter drankommen. Da gibt es z.B den Zircus Crawler, welcher einen anspringt und mäßig Schaden macht, aber auch nicht lange aushält, aber dafür in Massen kommt. Dann gibt es noch den Circus Gorefast, welcher bei Sichtkontakt schnell auf dich zukommt und attackiert. Dies macht mittelmäßig Schaden und der Gorefast kommt zumeist in Dreiergruppen. Dazu noch den Circus Scrake, welcher ein Affe mit einer Kettensäge ist. Dieser rennt bei Attacke schnell auf jemanden zu und attackiert diese Person dann. Viel Schaden macht sie und viel aushalten tut sie auch. Diese kommt allerdings nur selten vor und nie in Gruppen. Es gibt natürlich noch mehr Arten, auf die möchte ich aber nicht eingehen, um die Rezension ein Bisschen kürzer zu gestalten.

Tod

Um die Überschrift zu erklären, möchte ich auf den Tod eingehen. Wenn man stirbt, dann kann man sich schon aufregen. Man hat nur noch das übrige Geld, welches, solange man nicht spart nur sehr gering ist, da das meiste Geld am Ende einer überstandenen Welle abgegeben wird, welche man ja aber nicht zu ende überlebt. Dazu verliert man alle seine Waffen. Das bedeutet, dass es schwer ist, wieder alle seine Waffen wieder zu bekommen bzw. gleichwertige Waffen. Das regt jemanden auf und man denkt nicht nur:,, Ach, warum habe ich getan? Wäre ich da lang gelaufen, wäre ich nicht gestorben, oder wenn ich einfach eine Granate geworfen hätte, hätte ich diese Gegner schon getötet."

Waffen

Es gibt viele Waffen und viele Waffenarten, jeder Perk beherrscht jede Waffe besser oder schlechter. Der Scharfschütze z.B. bekommt Rabatt auf die Pistolen und den Scharfschützengewehren und macht mit denen mehr Schaden, der Ingenieur hat das Selbe mit Schrotflinten, der Berserker mit Nahkampfwaffen etc. Dabei stört mich, dass man auch DLC-Waffen sehen kann im Shop, allerdings nicht kaufen kann. Es gibt aber für jede Situation eine Waffe.

Schweißen

Es gibt noch das Schweißen-Feature, um Türen zu verschweißen, damit keine Zombies durchkommen. Diese können die aber wieder aufbrechen.

Perks

Im Spiel gibt es keine Klassen, aber klassenähnliche Perks, die aufgelevelt werden können. Diese Perks sind: Sanitäter, Ingenieur, Feuerteufel, Berserker, Kommando und Scharfschütze.

 

Der Sanitäter trägt als einzige Klasse Heilgranaten, hat starken Rabatt (89%) auf die MP7M-Maschinenpistole, welche die Fähigkeit hat, bei Klick auf die mittlere Maustaste einen ,,Heilschuss" abzugeben, der den getroffenen heilt. Dazu hat diese Klasse noch beim heilen anderer und beim heilen von sich selber starke Boni.

 

Der Ingenieur ist stärker mit Schrotflinten, kann besser mit Schrotflinten umgehen (macht mehr Schaden) als andere Klassen und kann schneller schweißen als andere Klassen.

 

Der Feuerteufel ist resistenter gegen Feuer als andere Klassen, hat Rabatt auf die Trench Gun, die MAC 10 und dem Flammenwerfer und kann mit diesen mehr Schaden machen.

 

Der Berserker ist ein wenig resistent gegen die Bloat-Galle (Boomer-Klon (^^), kotzt andere an und macht dadurch dann auch Schaden, lockt aber keine Zombies an), ist stärker mit Nahkampfwaffen und hat Rabatt auf diese.

 

Der Kommando ist stärker mit den Maschinengewehren als andere Klassen, hat Rabatt auf diese und kann Stalker (Gegner, die unsichtbar sind und nur ab und zu mal flackern) aus bestimmter Entfernung sehen.

 

Der Scharfschütze hat Rabatt und ist stärker mit Pistolen sowie mit Scharfschützengewehren.

 

Punkteverteilung und Pro + Kontra

 

Grafik: 6/10

 

Die Grafik ist zwar insgesamt in Ordnung, allerdings basiert das Spiel auf der UT2004-Engine, was man dem Spiel auch ansieht.

 

Sound: 7/10

 

Die Waffen klingen so, dass man auch hört, welche Waffe es ist, allerdings klingen die Waffen insgesamt nicht so gut. Außerdem sind die Sprecher nervig. Dafür sind die Lieder gut, was allerdings Geschmackssache ist.

 

Balance: 9/10

 

Es gibt viele Schwierigkeitsgrade für jede Person und Waffen gibt es für jedes Budget. Allerdings ist der Endboss, der Circus Patriarch, unabhängig von Schwierigkeit, sehr schwer.

 

Atmosphäre: 7/10

 

Die Atmosphäre variiert von Map zu Map, allerdings ist die Atmosphäre insgesamt gut.

 

Bedienung: 9/10

 

Alles funktioniert so, wie es in einem normalen Shooter sein soll. Allerdings muss man nur einmal drücken um zu zielen und nochmal drücken, damit man nicht mehr zielt- das hätte man besser machen können. Aber da man sich schnell dran gewöhnt gibt es hier 9/10 Punkten.

 

Umfang: 6/10

 

Waffen und Perks zwar in Ordnung, die Gegnertypen auch, allerdings gibt es nur einen Spielmodus, was man abwerten muss.

 

Leveldesign: 9/10

 

Es ist für jeden was dabei, enge Räume, großflächige Map, indoor, outdoor, gemischt... einfach jeder trifft seinen Geschmack bei einer Map. Die Community-Maps vergrößern den Spaß nochmal, da die Community selber Maps entwerfen kann, die nicht so seriös sind, aber spaß machen.

 

Teamwork: 7/10

 

Man kann sehr gut in einem Team mitarbeiten, manchmal ist das auch nötig. Man kann sich gegenseitig auch heilen. Allerdings kommt man an vielen Stellen auch alleine weiter.

 

Waffen & Extras: 8/10

 

Es gibt viele Waffen, eine Schutzweste und eine Gewichtsbegrenzung für die Waffen, was realistischer ist als:,, Nehme eine Primär- und eine Sekundärwaffe". Trotzdem hätten mir ein paar Waffen mehr auch gut gefallen.

 

Multiplayer-Modi: 6/10

 

Es gibt nur einen Spielmodus, was schade ist. Dieser lässt sich aber immerhin recht beliebig anpassen.

 

Damit komme ich auf 74 Punkte.

Fazit

Killing Floor schwächelt zwar an seinem geringen Umfang und an seiner Technik, aber für einen günstigen Preis zum ab und zu mal Spielen reicht es mehr als aus- vor allem, weil das Spiel jemanden gerne mal anfangs fesselt!

 

 


Wertung
Zusätzliche Angaben

Schwierigkeitsgrad:

genau richtig

Bugs:

Nur sehr wenige

Spielzeit:

Mehr als 5, weniger als 10 Stunden



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