Streiten sich da die Geister?

So, nach eingen Wochen spielen hab ich es geschafft, endlich 80. Zeit einmal einen kleinen Rückblick über die letzten 10 Level schweifen zu lassen.Skeptisch war...

von - Gast - am: 17.12.2008

So, nach eingen Wochen spielen hab ich es geschafft, endlich 80. Zeit einmal einen kleinen Rückblick über die letzten 10 Level schweifen zu lassen.

Skeptisch war ich am Anfang ja schon, wie wird das. Viel hat man vorher gelesen.

Los ging es also, mit dem Schiff nach Nordend, natürlich erstmal von Stormwind aus. Erste Feststellung: Sieht gut aus, aber weil scheinbar alle Spieler hier gestrandet sind, ist Spielen hier kaum möglich.

Da fiel es mir ein, es gibt ja noch ein anderes Startgebiet, der heulende Fjord. Als zurück nach Stormwind und über Menethil wieder gen Nordend.
Schon die einfahrt in den Hafen fand ich wunderbar gelöst. Die Spannung stieg.
Wie zu erwarten war, war ich auch nicht allein dort, aber es klappte besser.
Auf ging es. Was mir schnell auffiel, kaum Sammelquests. Im Gegenteil, viele zum Teil kreative Quests und Story, eine wirklich Geschichte. Ich war begeistert. Abends dann mit der Gilde in die erste Instanz nach Utgarde, ein gelungener Anfang.

Alles in allem:

Natürlich bleibt World of Warcraft eben World of Warcraft. Das Grundsätzliche Spielprinzip bleibt. Trotzdem fühlt sich Nordend anders an. Die Quests sind besser verknüpft, man durchmacht eine Geschichte. Grade Anfang und Ende der Geschichte sind gut eingebunden. Klar gibt es die üblichen Sammelquests, aber deutlich seltener.
Grade das Phasing bringt viel Dynamik in die Spielwelt. Viele Charactere trifft man wieder und man hat das gefühl wirklich etwas zu bewegen.
Leider merkt man, daß das Hauptaugenmerk der Entwickler in den Startgebieten und am Ende lag. Grade in der Mitte fällt WoW wieder in die bekannten Muster zurück.

Neu ist aber auch die Heldenklasse des Todesritters. Eine gelungene Questreihe führt die Klasse in die Welt ein. Auch hier ist Phasing wieder das Zauberwort.

Was bei WotLK auffällt und auch oft der Beginn einer langen Diskussion ist, daß das Addon mehr auf Gelegenheitsspieler ausgelegt ist.
Gruppenquests im Spielalltag gibt es kaum. Auch die ersten Instanzen sind schnell erledigt, keine zwei Stunden und die Sache ist durch. Das gibt auch dem Feierabendspieler die Chance ohne größeren Aufwand in Instanzen zu gehen.
Auch der Todesritter als Heldenklasse funktioniert eher als Ein-Mann-Armee, bei dem auch für ungeübte Spieler das Leveln einfach und schnell von der Hand geht.

Des einen Freud, ist aber auch des anderes Leid. Wer anspruchsvolle Raids sucht, muß wohl auf die durch Patch angekündigten weiteren Instanzen warten. Erfahrene Gilden haben schnell alles gesehen.

Ob das bereits vor der Veröffentlichung des Addons eingebrachte Erfolgesystem auch den jetzt schon gelangweilten über die Zeit helfen kann, wird sich zeigen.

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Wertung
Zusätzliche Angaben

Schwierigkeitsgrad:

genau richtig

Bugs:

Nein

Spielzeit:

Mehr als 40, weniger als 100 Stunden



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