Ausgabe 02/2009
23.12.2008 00:00 Uhr
Mit uns kann man’s ja machen?
Seit mehr als einem Jahrzehnt beobachten wir nun den Spielemarkt, aber selten haben wir solchen Unmut bei den PC-Spielern erlebt wie in diesem Winter 2008. Zwei Ärgernisse fallen zusammen: Mit Grand Theft Auto 4 erschien Anfang Dezember der wohl wichtigste Titel des Jahres in erbärmlichem technischen Zustand, rund die Hälfte aller Käufer hat Probleme damit. Gleichzeitig kocht derzeit die Empörung über immer rigidere Kopierschutzmaßnahmen hoch, die die Branche den Spielern zumutet. Beides zusammen zeichnet das Bild einer Industrie, der zufriedene Kunden zunehmend egal zu sein scheinen.
Wir skizzieren die Probleme mit GTA 4, im Technik-Ratgeber bieten wir Hilfestellungen. Das Kopierschutz-Drama und Ihr Recht als Spielekäufer beschreibt ein siebenseitiger Report. Kaum war der in Druck gegeben, erreichte uns eine überraschende Botschaft: Ubisoft hat Prince of Persia und Shaun White Snowboarding ohne Kopierschutz veröffentlicht. Noch Tage zuvor hatten wir die Firma vergeblich nach ihrer Strategie befragt, nun wirken unsere harten Töne im Report fehl am Platz; stattdessen steht Ubisoft für einen vorweihnachtlichen Lichtblick der Kundenfreundlichkeit.
Uni-Abgang und Christianisierung
Der eine geht, der andere bleibt: Nach einem ereignisreichen Jahr verlässt uns unser Trainee Philipp Dubberke, um sein Studium der Philosophie und Medienwissenschaften wieder aufzunehmen. Seine Spontaneität und seinen Humor werden wir nicht nur bei unseren Videodrehs vermissen. Wir danken Philipp für seine engagierte Unterstützung und wünschen ihm auch weiterhin alles Gute und viel Erfolg!
Als neuen Trainee begrüßen wir unter tosendem Applaus unseren bisherigen Praktikanten: Christian Schneider. Er wird unser Team weiterhin unterstützen, nun als fest angestellter Mitarbeiter. Damit steigt die Christian-Dichte in der Redaktion auf vier an, die Übersicht leidet zusehends. Zum Einstand hat Christian zwei Wochen lang recherchiert, viel telefoniert und zeigt in einem Report die Wege in die Spielebranche auf.

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