Creation Club - Bethesdas Plattform ist »eher Mini-DLCs als Bezahl-Mods«

Bethesdas Pete Hines hat sich noch einmal zum auf der E3 2017 angekündigten Creation Club geäußert. Das neue System sei kein Versuch, die gescheiterten Bezahl-Mods doch noch einzuführen, so der PR-Manager.

von Tobias Ritter,
19.06.2017 13:44 Uhr

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Im Rahmen der E3 2017 hat Bethesda eine neue Plattform für Modifikationen angekündigt: Der sogenannte Creation Club ermöglicht es Spielern, von Bethesda sowie externen Entwicklern erstellte Mods für Fallout 4 und The Elder Scrolls 5: Skyrim - Special Edition zu finden und zu installieren.

Die ganze Sache hat jedoch einen kleinen Haken: Die Modifikationen werden über die Plattform kostenpflichtig angeboten. Kritiker werfen dem Unternehmen deshalb nun vor, die in den vergangenen Jahren kontrovers diskutierten Bezahl-Modifikation auf diesem Wege quasi durch die Hintertür zu etablieren.

Diesem Vorwurf stellt sich nun allerdings Bethesdas Marketing- und PR-Chef Pete Hines entgegen. Gegenüber der englischsprachigen Webseite Gamespot führt Hines aus, dass der neue Dienst die klassischen Modifikationen nicht ersetzen solle und es sich dabei auch nicht um einen Versuch handele, die gescheiterten Bezahlmods doch noch einzuführen.

"Der Creation Club ist eine neue Initiative, die sich das Team ausgedacht hat, um zu sagen: ›Wir wollen weiterhin Dinge für Skyrim und Fallout 4 machen und wir wollen ein Ökosystem etablieren, das mit beiden Spielen funktioniert.‹ Gleichzeitig wollen wir die Modifikationen aber auch so belassen, wie sie bisher waren. "

Creation-Club-Inhalte sind eher Mini-DLCs

Inhalte aus dem Creation Club würden sich deshalb so von herkömmlichen Modifikationen abheben, dass man sie eher als Mini-DLCs ansehen könne:

"Sie wird intern erstellt, oder zumindest in Zusammenarbeit mit externen Entwicklern intern entwickelt. Wir garantieren, dass sie mit den vorhandenen Spielständen funktionieren. Sie deaktivieren, anders als normale Mods, weder Achievements noch Trophäen oder dergleichen. Wir garantieren, dass sie mit DLCs funktionieren. Und sie werden, soweit notwendig, lokalisiert. Wir werden sie in Form offizieller Inhalte vom Studio erstellen und veröffentlichen. "

Um hochpreisige Inhalte werde es sich aber nicht handeln, so Hines weiter. Vorgesehen seien eher kleinere Dinge, die man einfach so zu einem Spiel hinzufügen könne.

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