Jetzt mit Plus alles auf einer Seite lesen

Jahres-AboUNSER TIPP

12 Monate

 Bester Preis
 Heftarchiv jederzeit buchbar
2,99€

pro Monat

Auf geht's
Quartals-Abo
3,99€

pro Monat

3 Monate

 20% günstiger als Flexi-Abo
 Heftarchiv jederzeit buchbar
3,99€

pro Monat

Auf geht's
Flexi-Abo
4,99€

pro Monat

1 Monat

 Monatlich kündbar
 Heftarchiv jederzeit buchbar
4,99€

pro Monat

Auf geht's

Fazit: Intel Core i7 8700K - Mit sechs Kernen gegen AMDs Ryzen

Fazit der Redaktion

Christoph Liedtke (@vAronized)

Coffee Lake ist da und bringt erstmals bis zu sechs Kerne samt Hyperthreading/SMT für Intels Mainstream-Plattformen. Das Topmodell Core i7 8700K ist in Spielen derzeit zwar nur minimal schneller (wenn überhaupt) als sein Kaby-Lake-Vorgänger i7 7700K mit vier Kernen, der Aufpreis hält sich allerdings in Grenzen und das Warten auf die neue Generation erscheint lohnenswert – Stichwort: Zukunftssicherheit.

In unseren Anwendungs- und Streaming-Benchmarks zeigt das Coffe-Lake-Topmodell 8700K schon jetzt, was mit einem Turbo-Takt bei Last auf allen sechs Kernen von 4,3 GHz möglich ist: Der 8700K macht Ryzen 7 und dessen acht Kernen gehörig Druck und schließt die seit der Veröffentlichung im Frühjahr aufklaffenden Performance-Lücken im Mainstreamsegment für Multimediaanwendungen.

Trotz der Konkurrenz aus dem Hause AMD hält Intel an etwas unrühmlichen Tugenden fest: Erneut ist der CPU-Die nicht mit dem Heatspreader verlötet, der Prozessorhersteller aus Santa Clara hält wie bei Kaby Lake (X) und Skylake (X) an einfacher Wärmeleitpaste fest. Ein neues Mainboard wird ebenfalls notwendig, trotz gleichen Sockels. Und auch wenn sich mit Coffee Lake die Pin-Belegung der Prozessoren ändert, die Stromversorgung der Mainboards für sechs und eventuell acht Kerne optimiert ist und der Start von Coffee Lake verfrüht durch Ryzen geschieht, hinterlässt das einen etwas schalen Beigeschmack. Hier hätte Intel deutlich früher einlenken, die Änderungen enthüllen oder einfach den Sockel umbenennen können.

Zum Preis von rund 380 Euro macht der i7 8700K trotz neuer Plattform für Spieler so ziemlich alles richtig und sollte in jedem Fall dem i7 7700K vorgezogen werden. Zum selben Preis bekommt man bei AMD den Ryzen 7 1700X mit acht statt sechs Kernen, der in Spielen aber ein paar Prozentpunkte hinterher hängt, bei Anwendungen aber mithalten kann und mit acht Kernen noch mehr Zukunftssicherheit bietet. Außerdem soll die AM4-Plattform laut AMD noch mindestens drei weitere Jahre mit neuen CPU-Modellen versorgt werden.

5 von 6

zur Wertung



Kommentare(76)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.