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Kaufberatung Prozessoren - CPU-Vergleich mit Benchmarks

Die neuen Intel-Prozessoren sind verfügbar. Wir vergleichen sie mit den CPUs von AMD, prüfen den Leistungszuwachs und bewerten ihr Preis-Leistungsverhältnis.

von Dennis Ziesecke,
28.05.2020 07:32 Uhr

Wir geben euch einen Überblick über die besten Prozessoren für Gaming und andere Anwendungen und erklären, wo ihr die meiste Performance pro investiertem Euro bekommt. Wir geben euch einen Überblick über die besten Prozessoren für Gaming und andere Anwendungen und erklären, wo ihr die meiste Performance pro investiertem Euro bekommt.

Dennis Ziesecke

Welche CPU ist die beste für Spieler? Der Prozessor ist das Herzstück des PCs. Welche CPUs von AMD und Intel in verschiedenen Preisbereichen die besten sind, verrät unsere Kaufberatung, inklusive Benchmark-Vergleich. Eine Spiele-CPU sollte dabei mindestens über vier Kerne verfügen. Außerdem beschränken wir uns auf die aktuellen Mainstream-Sockel von AMD (AM4) und Intel (1151 v2) sowie den aktuellen Intel-Sockel 1200 .

Die Highend-Plattformen wie der Sockel TR4 oder der Sockel 2066 bieten zwar die höchsten Kernzahlen und Quad-Channel statt Dual-Channel-Speicher. Die entsprechenden Prozessoren und Mainboards sind aber vergleichsweise teuer und lohnen sich aus unserer Sicht nicht für einen Spiele-PC.

Intel Comet Lake ist angekommen: Die neuen Intel-Prozessoren mit 10.000er-Nummerierung benötigen einen neuen Sockel (1200) und eignen sich damit nicht für Aufrüster. Intel fertigt weiterhin in 14nm, bietet euch in der neuen Generation aber durchgehend mehr Kerne - bis zu 10 bei den Topmodellen. Die virtuelle Kernverdopplung Hyperthreading beherrschen nun alle Core i-CPUs, auch die günstigen i3-Einstiegsmodelle, die nun 4/8 Cores/Threads bieten aber erst etwas später auf den Markt kommen und hier noch nicht enthalten sind. In der Mittelklasse tummeln sich sechs Kerne mit 12 Threads, ganz wie bei AMDs Ryzen. Und auch die Preisgestaltung orientiert sich an der Konkurrenz.

Inhaltsverzeichnis

Auf Seite 1 stellen wir die Tipps der Kaufberatungs-Redaktion in verschiedenen Anwendungs- und Preisbereichen vor. Wir haben die besten Prozessoren für jeden Anspruch und jedes Budget.

Auf Seite 2 und 3 bieten wir Alternativen zu unseren Favoriten und Benchmarks.

*Die hier aufgeführten Angebote sind mit sogenannten Affiliate-Links versehen. Mit einem Kauf über einen dieser Links unterstützt ihr GameStar: Ohne Auswirkung auf den Preis erhalten wir vom Anbieter eine kleine Provision.

Preis-Leistungs-Tipp: AMD Ryzen 5 3600

Ryzen 5 3600 Unser Preis-Leistungs-Tipp bei den Prozessoren: AMDs Ryzen 5 3600 für etwa 180 Euro.*

  • 6 Kerne/12 Threads
  • 3,6 GHz/4,2 GHz (Basis/Turbo)
  • Sockel AM4 und 65 Watt TDP

Preis: ca. 180 Euro

AMDs Meisterstück: Am Preis-Leistungs-Tipp ändert sich nichts. Der Ryzen 5 3600 bietet viel Spieleleistung dank der Zen2-Architektur und der guten Pro-Takt-Leistung (IPC), aber auch ausreichend Anwendungsperformance für den Alltag. Für spürbar unter 200 Euro gibt es aktuell nichts Vergleichbares. Gerade in Spielen erreicht die CPU ein ähnliches Niveau wie die Ryzen-7- und Ryzen-9-CPUs der 3000er-Generation. Dabei wird es sehr wahrscheinlich noch eine ganze Weile bleiben, da Spiele auch in Zukunft noch sehr gut mit sechs Kernen zu Recht kommen sollten.

Gaming-CPU: Die Anwendungsleistung ist durch die etwas geringere Kernzahl nicht ganz so hoch wie bei den teureren Ryzen-CPUs. Wer aber primär mit seinem Rechner spielt, der erhält im Ryzen 5 3600 eine schnelle CPU mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Aufpreis von etwa 30 Euro für den Ryzen 5 3600X lohnt sich nicht, da beide Prozessoren in der Praxis quasi gleich schnell sind, wie unserer Test des Ryzen 5 3600X zeigt. Intels nur wenig teurerer Core i5-10400 ist allgemein ähnlich schnell und bei Games sogar minimal flotter, erfordert aber ein neues Mainboard.

Pro:

  • erstklassiges Preis-Leistungs-Verhältnis
  • hohe Spiele- und Anwendungsleistung
  • in Spielen fast so schnell wie teurere Modelle mit mehr Kernen

Contra:

  • vergleichsweise geringer Takt

AMD Ryzen 5 3600 bei Amazon*

Die beste Budget-CPU: AMD Ryzen 3 1200 (12nm)

AMD Ryzen 3 1200 (12nm) Für preisbewusste Spieler ist AMDs Ryzen 3 1200 eine gute Wahl. Ab 60 Euro bei Alternate.*

  • 4 Kerne/4 Threads
  • 3,1 GHz/3,4 GHz (Basis/Turbo)
  • Sockel AM4 und 65 Watt TDP

Preis: ca. 60 Euro

Für preisbewusste Spieler: AMDs Ryzen 3 1200 besitzt vier Kerne und einen Turbotakt mit bis zu 3,4 GHz, bei Last auf allen Kernen taktet er immerhin noch mit 3,1 GHz. Achtet beim Kauf darauf, das Modell mit der Bezeichnung YD1200BBAFBOX zu erwerben, dabei handelt es sich um eine Neuauflage der Version YD1200BBAEBOX mit Zen+ statt Zen und Fertigung in 12nm statt 14nm. Taktraten, TDP, Preis und Board-Kompatibilität bleiben identisch. Die Optimierungen von Zen+ gegenüber den älteren Zen-Cores sorgt aber für ein kleines Leistungsplus.

Wie alle Ryzen-Prozessoren setzt auch der Ryzen 3 1200 auf den Sockel AM4, den AMD laut eigenen Angaben bis ins Jahr 2020 unterstützen will. So könnt ihr die CPU bei Bedarf zu einem späteren Zeitpunkt gegen ein leistungsfähigeres Modell aus den höheren Preisbereichen dieser Kaufberatung austauschen. In unserer Kaufberatung zu AM4-Mainboards findet ihr geeignete Modelle ab 60 Euro.

Pro:

  • Zen+ für mehr Leistung ohne Aufpreis
  • Boxed-Lüfter ausreichend
  • sehr niedriger Preis

Contra:

  • kaum zukunftssicher
  • niedriger Takt
  • keine Zen2-Architektur

AMD Ryzen 3 1200 bei Alternate*

Konter zum Ryzen 5 3600: Intel Core i5 10400

Core i5-10400 Intel Core i5-10400: Kopf-an-Kopf-Rennen mit AMDs beliebtem Preis-Leistungs-Prozessor Ryzen 5 3600.

  • 6 Kerne/12 Threads
  • 2,9 GHz/4,3 GHz (Basis/Turbo)
  • Sockel 1200 und 55 Watt TDP

Preis: ca. 209 Euro

Gaming-Stärke: Als Vertreter der neuen Comet-Lake-Prozessoren bietet der Core i5 10400 die von Intel gewohnt gute Pro-Takt-Leistung (IPC), die sich vor allem in Games positiv auswirkt. Mit 209 Euro ist die CPU zwar etwas teurer als AMDs konkurrierender Ryzen 5 3600 (außerdem wird ein neues Mainboard benötigt), bei vielen Spielen kommt ihr aber im Gegenzug auf ein paar zusätzliche FPS. Benötigt ihr die integrierte GPU nicht (auch wenn sie in Notfällen durchaus praktisch ist), könnt ihr zum etwas günstigeren F-Modell greifen.

Wie jede neue Core-i-CPU beherrscht auch der Core i5 10400 die virtuelle Kernverdopplung Hyperthreading. Bislang war das nur den teureren i7 und i9 vergönnt. Vor allem bei Anwendungen wie Videoschnitt und Rendering bringt dieses Feature bis zu 30 Prozent mehr Leistung. Wer seine CPU also ab und zu auch für rechenintensive Formatumwandlungen nutzt, kann hier nur profitieren.

Pro:

  • hohe Pro-Takt-Leistung in Spielen
  • hoher Takt
  • Hyperthreading

Contra:

  • benötigt ein neues Mainboard mit Sockel LGA 1200
  • etwas geringere Anwendungsleistung als Ryzen 5

Intel Core i5 10400 bei Alternate*

High-End-CPU unter 500 Euro: Intel Core i7 10700K

Intel Core i7-10700 Mit dem Intel Core i7 10700 bekommt ihr nicht nur sehr hohe Taktraten sondern auch Hyperthreading.

  • 8 Kerne /16 Threads
  • 3,8 GHz/5,1 GHz (Basis/Turbo)
  • Sockel 1200 und 125 Watt TDP

Preis: ca. 440 Euro

Keine Leistungsprobleme auch in Zukunft: Der Intel Core i7 10700K löst den i7 9700K als Vertreter des bezahlbaren Highend-Segmentes ab und legt nicht nur einiges an zusätzlichem Takt, sondern dank Hyperthreading auch 16 simultane Threads in die Waagschale. Zwar steigt die TDP, immerhin ändert Intel nur wenig am Fertigungsprozess in 14nm, in Anwendungen und Spielen schlägt sich die CPU aber teils deutlich besser als ihr Vorgänger.

Starker Konkurrent für AMD: Mit 8 Kernen und 16 Threads sowie einem Preis um 440 Euro konkurriert die CPU mit AMDs Ryzen 9 3900X, der allerdings 12 Kerne und 24 Threads bietet. AMD schneidet daher bei Anwendungen besser ab, in Spielen jedoch gewinnt Intel durch den höheren Takt die meisten Duelle.

Pro:

  • hohe Pro-Takt-Leistung
  • sehr gute Single- und Multicore-Performance
  • hohe Spielperformance

Contra:

  • recht hohe Energieaufnahme
  • Preis

Intel Core i7 10700K bei Alternate*

Intel oder AMD: Welche Prozessoren sind besser?

Kaum noch funktionale Unterschiede: Die alte Frage lässt sich einfach beantworten - kauft einfach die CPU, die am besten zu eurem Anwendungsprofil und eurer Preisvorstellung passt. Funktionale Unterschiede gibt es so gut wie keine mehr und instabile AMD-Systeme gehören ebenfalls der Vergangenheit an - und selbst früher waren es eher unsäglich instabile Mainboards oder Overclocking und nicht die CPUs selbst, die Probleme verursacht haben.

Die besten Mainboards für Intel Comet Lake Prozessoren   30     3

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Die besten Mainboards für Intel Comet Lake Prozessoren

Es kommt auf die Anwendung an: AMDs Ryzen 3000 bieten bei gleichem Preis oft mehr Rechenkerne und/oder Multithreading, die Pro-Takt-Leistung liegt mittlerweile auf dem (hohen) Niveau von Intel. Mit der Comet-Lake-Serie gönnt Intel zudem jeder Core-i-CPU Multithreading und schließt so zu AMD auf. Die CPUs von Intel punkten trotzdem vor allem mit hohen Taktfrequenzen und schaffen es so oft, einen kleinen Leistungsvorteil bei Spielen zu halten. Allerdings kosten sie häufig auch ein paar Euro mehr.

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