Die besten Prozessoren
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Jetzt mit Intels Haswell-CPUs
CPUs bis 250 Euro
Der Preisbereich über 150 Euro gehört auch nach dem Erscheinen der Haswell-Generation fast aussschließlich Intel. Die brandneuen Haswell-CPUs sind bei annähernd gleichem Preis minimal schneller und zumindest im Leerlauf etwas sparsamer als die Vorgänger der Ivy Bridge-Generation. Besitzen Sie bereits eine Sandy oder Ivy-Bridge-CPU mit vier Kernen, lohnt sich das Aufrüsten auf Haswell daher in der Regel nicht. Für Haswell benötigen Sie ein neues Mainboard mit dem frisch eingeführten Sockel 1150. Als Mainboard-Chipsatz empfehlen wir Intels Z87, der zum einen als einziger Haswell-Chipsatz Übertaktungsfunktionen sowie eine Crossfire- oder SLI-Option (abhängig vom jeweiligen Mainboard) bietet.
Die ebenfalls über 150 Euro angesiedelten AMD-Prozessoren mit Bulldozer-Architektur müssen den Intel-CPUs zumindest in Spielen weiterhin das Feld überlassen. Nur wer häufig stark parallelisierte Multimedia-Software (etwa zum Rendern eines Videos) einsetzt oder für Besitzer von Bulldozer-kompatiblen Mainboards mit Sockel AM3/AM3+ und einem schwächeren AMD-Prozessor lohnt sich ein neuer FX-Prozessor.
Preis-Tipp: Intel Core i5 4570
Der vierkernige Core i5 4570 der neuen Haswell-Generation taktet mit 3,2 GHz, der Turbo geht bis 3,6 GHz. Hyperthreading zur virtuellen Kernverdoppelung – um mit vier Kernen acht Aufgaben parallel zu bearbeiten – unterstützt er im Gegensatz zu den teureren Core-i7-Modellen nicht, die Technik bringt in aktuellen Spielen aber sowieso keine Vorteile. Außerdem verkleinert Intel den L3-Cache-Speicher bei den i5-Modellen von 8,0 MByte wie den Core-i7s auf 6,0 MByte, was sich in den Spiele-Benchmarks aber ebenfalls nicht negativ bemerkbar macht.
Der Core i5 4570 ist ab 170 Euro zu haben und damit in etwa gleich teuer wie der noch erhältliche Ivy Bridge-Vorgänger Core i5 3470. Ein »K«-Modell mit freiem Multiplikator gibt es vom Core i5 4570 nicht.
» Intel Core i5 4570 ab 170 Euro im Preisvergleich
AMD-Alternative: AMD FX 8350
Der
AMD FX 8350
aus der zweiten Bulldozer-Generation ist zu einem Preis ab 180 Euro eine erwähnenswerte Alternative zu den etablierten Intel-Vierkernern. Im Vergleich zu Vorgängermodellen wie dem
AMD FX 8150
rechnet der FX 8350 in Spielen rund zehn Prozent schneller und kann so den Abstand zur Intel-Konkurrenz etwas verkürzen.
In Multimedia-Anwendungen profitiert der FX 8350 dann von seinen nominell acht Rechenkernen viel stärker als in Spielen und kann zumindest die vierkernige Core-i5-Konkurrenz (ohne Hyperthreading) schlagen. Der Stromverbrauch liegt allerdings weiterhin über dem der Intel-CPUs.
» AMD FX 8350 ab 180 Euro im Preisvergleich
Leistungs-Tipp: Intel Core i5 4670(K)
Der Core i5 4670(K) der Haswell-Generation ist der schnellste Vierkerner ohne Hyperthreading in Intels aktuellem Angebot. Für einen Preis ab 215 Euro liefert der 3,4 GHz schnelle Haswell-Prozessor in Spielen enorm viel Leistung, die kaum unter der des deutlich teureren Topmodells der Haswell-Generation
Intel Core i7 4770K
mit 3,5 GHz liegt. Nur in speziell optimierten Render- und Multimedia-Anwendungen überholt der Core i7 4770K, der dank Hyperthreading acht statt vier Aufgaben parallel bearbeiten kann, den günstigeren Core i5 4670(K) merklich – in Spielen sind die 100 MHz weniger Takt (3,4 statt 3,5 GHz) des Core i5 4670(K) dagegen nicht spürbar.
Wer übertakten will, greift zum 215 Euro teuren »K«-Modell des Core i5 4670, denn das bietet einen freien Multiplikator, der Taktsteigerungen außerhalb des integrierten Turbo deutlich vereinfacht. Wer auf das Übertakten verzichten kann, greift zum 20 Euro günstigeren Core i5 4670 (ohne angehängtes »K«) für 195 Euro.
» Intel Core i5 4670 ab 195 Euro im Preisvergleich
» Intel Core i5 4670K ab 215 Euro im Preisvergleich