Supreme Commander im Test
Echtzeit-Strategie mit hunderten Einheiten
Fazit der Redaktion
Ein Geständnis: Hätte ich Supreme Commander nicht getestet, wären die größenwahnsinnigen Echtzeitschlachten nach zwei Stunden des Abmühens im hohen Bogen von meiner Festplatte geflogen. Warum verliere ich Energie, was hat da gerade meine 300 Panzer zerbröselt, welchen der unzähligen Brennpunkte lösche ich zuerst? In den Gebäude- und Einheitenmassen verlieren auch gestandene Feldherren anfangs den Durchblick.
Doch wer sich durchbeißt, entdeckt hinter all dem vermeintlichen Chaos ein bis ins letzte Detail durchdachtes System, das unzählige faszinierende Strategien für die Einheitenmassen ermöglicht. Und anders als bei vielen Echtzeit-Kollegen gewinnt hier nicht derjenige, der schneller klickt, sondern derjenige, der am besten vorausplant. Für Profistrategen die derzeit spannendste Herausforderung!
»Wahnsinn mit Methode«
Meinungskasten zum Multiplayer-Nachtest:
Zwischensequenzen hin, starke KI-Gegner her: Sein volles Potenzial entfaltet Supreme Commander erst im Multiplayer-Modus. Zum einen werde ich in jedem Match mit neuen Taktiken konfrontiert – logisch bei satten 40 Karten und den unzähligen Einheiten-Kombinationsmöglichkeiten. Zum anderen liefert die Online-Plattform GPGNet wirklich jede Komfortfunktion, die sich ein Multiplayer-Feldherr nur wünschen kann, angefangen bei der guten Matchmaking-Funktion bis zur voll integrierten Clan-Unterstützung.
»Kampfansage ans Battlenet«