Mehr als 2.000 Computer lagen 23 Jahre lang in einer Scheune: Der Besitzer wurde ein gutes Stück reicher dank Ebay, doch damit ist jetzt Schluss

Es gibt neue Entwicklungen bei den berühmt-berüchtigten Scheunen-PCs: Ihr Besitzer hat uns geantwortet.

Auch sehr alte Hardware kann heute noch gutes Geld bringen, vor allem, wenn man sie in großer Zahl besitzt. (Bild KI-generiert mit Google Gemini) Auch sehr alte Hardware kann heute noch gutes Geld bringen, vor allem, wenn man sie in großer Zahl besitzt. (Bild KI-generiert mit Google Gemini)

Wer auf GameStar.de den Begriff Scheune liest, kann eigentlich nur an zwei Dinge denken:

In diesem Fall geht es erneut um letzteres, denn der Besitzer der PCs, James Pellegrini aus den USA, hat uns mit monatelanger Verzögerung geantwortet.

Für alle, die zum ersten Mal davon lesen eine kurze Zusammenfassung des Falls: Pellegrini kauft die Rechner Mitte der 1980er in der Hoffnung auf ein großes Geschäft. Daraus wurde zwar nichts, aber als ihr Lagerort in Form der Scheune eines Nachbarn drohte, einzubrechen, begann er, sie auf Ebay zu verkaufen.

Das lief sehr erfolgreich. Insgesamt kommen seine Verkäufe über die Plattform auf eine Summe von über 45.000 Euro. Doch inzwischen kann er die PCs dort nicht mehr anbieten, wie er uns nun mit Bedauern erzählt hat.


Video starten 3:28 Neuer Mobile-Controller verwandelt Handys im Handumdrehen in einen Retro-Handheld


Nicht mehr viele der PCs sind übrig

  • Bislang hat uns Pellegrini nicht gesagt, wieso er die Rechner nach über 700 erfolgreichen Auktionen nicht mehr bei Ebay anbieten kann. Wir hoffen aber, dass er uns darauf noch antwortet.
  • Was er uns gesagt hat, ist dass nur noch wenige der PCs übrig sind, wenn auch ohne eine genaue Zahl zu nennen. Einige Modelle in sehr gutem (und damit verkaufsfähigen) Zustand seien aber weiterhin vorhanden.
  • Die Restbestände bewahrt er nicht mehr in der Scheune seines Nachbarn auf, auch wenn sie inzwischen vollständig repariert wurde.

Wir haben Pellegrini außerdem gefragt, wo er die verbleibenden Rechner an Stelle von Ebay verkauft. Sollten wir eine Antwort darauf erhalten, aktualisieren wir diesen Artikel entsprechend.

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Was für Retro-PCs sind das?

Es handelt sich um so genannte NABU-PCs. Vereinfacht ausgedrückt hätte damit eine frühe und vereinfachte Form des Internets ermöglicht werden können. Doch der Erfolg blieb bekanntermaßen aus.

Wenn ihr mehr zu NABU und der Geschichte von Pellegrini erfahren möchtet, findet ihr in unserem letzten Artikel zu dem Thema mehr Hintergrunddetails.

Das nicht nur Scheunenfunde für viel Aufmerksamkeit sorgen, zeigt indes der folgende Artikel:

USB-Stick mit der Aufschrift »Frei zum Kopieren, dann weitergeben« im Zug entedeckt, doch was ist darauf zu finden?

Wenn ihr doch lieber beim Gaming und virtuellen Scheunenfunden bleiben möchtet, solltet ihr euch übrigens den 19. Mai 2026 im Kalender rot anstreichen.

An diesem Tag erscheint der neueste Teil von Forza Horizon, genauer gesagt Forza Horizon 6, das in Japan spielen wird.

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