Publisher 2K Games wurde zum Ziel eines Cyberangriffs. Laut 2K gelangten Hacker über einen Drittanbieter an Zugangsdaten zu dem Tool, mit dem Support-Anfragen bearbeitet werden.
Anschließend schickten die Hacker scheinbar offizielle E-Mails von dem Konto aus, die einen Link zu einem Download von Malware enthielten. Diese zielten offenbar auf in Browsern gespeicherte Passwörter, um Nutzern ihre Konten zu stehlen.
Was ihr jetzt tun könnt
Zunächst solltet ihr keine E-Mails vom 2K-Support mehr öffnen, bis von offizieller Seite Entwarnung gegeben wurde. Solltet ihr das bereits getan und womöglich sogar einen Link angeklickt haben, empfiehlt der Publisher auf Twitter die folgenden Schritte:
- Ändert alle Passwörter, die in eurem Browser gespeichert sind.
- Nutzt Multi-Faktor-Authentisierung, wo immer das möglich ist. 2K schlägt Apps zur Authentisierung als sicherste Methode vor.
- Lasst euer Antivirenprogramm durchlaufen.
- Überprüft, ob euer E-Mail-Programm unerlaubte Weiterleitungsoptionen gesetzt hat.
Die Kundensupport-Plattform bleibt laut 2K offline, bis die Sicherheit wiederhergestellt wurde.
Darüber hinaus gibt es keine Infos, ob weitere Systeme von 2K Games korrumpiert worden sein könnten. Sicherlich schadet es derweil nicht, bei Nachrichten von 2K in den nächsten Tagen Vorsicht walten zu lassen.
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Zweiter Hack bei einer Take-Two-Tochter
Take-Two-Entwickler Rockstar Games traf dieser Tage ebenfalls ein Hackerangriff. Bei einem der aufsehenerregendsten Leaks der Gaming-Geschichte wurde massenhaft frühes Material von Grand Theft Auto 6 preisgegeben. Was das bedeutet und wie wir dazu stehen, dazu nimmt GameStar-Chefredakteur Heiko Klinge Stellung:
Ob die beiden Hacks in irgendeinem Zusammenhang stehen könnten, bleibt bislang unklar. Der GTA-Hack hatte anscheinend Erpressung über ein Produkt von Rockstar Games zum Ziel, während Hacker bei 2K Daten der User abgreifen. Offenbar gibt es im Fall GTA 6 bereits einen Tatverdächtigen.
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