Die großen Open-World-Rollenspiele der Neuzeit haben den Pionieren der 2000er-Jahre viel zu verdanken.
Kaum vorstellbar etwa, dass ein The Witcher 3 ohne die ersten Gehversuche von Gothic oder The Elder Scrolls 3: Morrowind jemals zum Marathon hätte antreten können. Sie verbanden zusammen mit GTA 3 nahtlose, frei begehbare 3D-Welten mit einer komplexen Simulation und stehen heute zu Recht in der Ehrenhalle der einflussreichsten Videospiele.
Doch noch während sich diese Giganten in Entwicklung befanden, erschien der potenzielle Prototyp moderner RPGs: Ultima 9. Das von Origin Systems und Richard »Lord British« Garriott entwickelte Spiel mit dem Untertitel Ascension wusste die Historie einer seit Jahrzehnten erfolgreichen Rollenspiel-Serie hinter sich und hatte für damalige Verhältnisse wunderschöne 3D-Grafik vorzuweisen.
Doch was als krönender Abschluss des Ultima-Mythos geplant war, versetzte nicht nur der Serie den Todesstoß, sondern war auch direkt dafür verantwortlich, dass beim legendären Entwicklerstudio dahinter die Lichter ausgingen. Wie konnte das passieren?
Beim dritten Versuch dann doch gescheitert
Die Geschichte von Ultima 9 ist eine Chronik des Scheiterns, die bereits Jahre vor der Veröffentlichung ihren Anfang nahm. Ursprünglich als direkter Nachfolger von Ultima 8: Pagan geplant, durchlief der Titel mehrere radikale Neuanfänge.

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