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Inhaltsverzeichnis

Seite 2: 40 Jahre AMD - Vom IC-Produzenten zum Phenom II X4

Athlon XP Athlon XP

Athlon 64 Athlon 64

Athlon 64 X2 Athlon 64 X2

Das alte ATI-Logo Das alte ATI-Logo

AMD Phenom X4 AMD Phenom X4

AMD Phenom II X4 AMD Phenom II X4

Im Oktober 2001 erschien der Athlon XP mit seinem Performance-Rating, das den Athlon XP mit dem letzten Athlon mit Thunderbird-Kern verglich, aber allgemein immer als Vergleich mit dem Pentium 4 verstanden wurde. Ein Athlon XP 1800+ mit 1.533 MHz war laut AMD so schnell wie ein Athlon mit 1.800 MHz. Wofür XP steht, ist nicht wirklich bekannt, Vermutungen gehen davon aus, dass es für "eXtreme Performance" stehen oder den Prozessor schlicht an das nur 12 Tage später erschienene Windows XP anlehnen sollte. Verschiedene Verbesserungen brachten den Athlon XP bis zum Modell 3200+ mit 2,2 GHz und 512 KByte L2-Cache, das 2003 das Ende der Serie bedeutete.

Der K8-Kern erschien im April 2003 als Opteron für Server und im September 2003 als Athlon 64 3200+ und läutete das 64-Bit-Zeitalter bei Desktop-Prozessoren ein. Selbst Intel übernahm nach einigem Streben später die 64-Bit-Erweiterung, die AMD entwickelt hatte. Durch den erstmals im Prozessor integrierten Speicher-Controller und der Einführung der leistungsfähigen HyperTransport-Anbindung konnte AMD einen Leistungssprung vollziehen, der mit der Veröffentlichung der Dual-Core-Versionen für Server im April 2005 und für Desktops als Athlon 64 X2 im Mai 2005 noch größer wurde. Nun konnte auch der Pentium 4 mit seinem HyperThreading übertroffen werden. Im Mai 2007 strich AMD die Zahl 64 aus den Bezeichnungen. Der Athlon X2 wird auch heute noch produziert, teilweise handelt es sich dabei aber schon um halbierte Quadcores der Phenom-Reihe.

In dieser Phase übernahm AMD am 24. Juli 2006 den kanadischen Grafikchip-Hersteller ATI Technologies - und wie viele Beobachter meinen, sich dabei auch selbst finanziell. Der Kaufpreis betrug 4,3 Milliarden US-Dollar in bar sowie AMD-Aktien, die den Gesamtpreis auf 5,4 Milliarden Dollar trieben. ATI existiert seit Oktober 2006 nur noch als Marke von AMD, intern lautet die Bezeichnung AMD Graphics Product Group. Die finanziellen Folgen dieser vermutlich viel zu teuren Übernahme trägt AMD heute noch, profitiert allerdings inzwischen auch von den neueren Entwicklungen in Sachen Grafikkarten wie der ATI Radeon HD 4800-Serie und den Grafikkernen in seinen Chipsätzen.

Der AMD Phenom mit K10-Kern wurde im November 2007 nach langen Verzögerungen vorgestellt und erwies sich nicht als der Erfolg, den sich AMD durch den "ersten nativen" Quadcore erwartet hatte. Intels Core 2-Prozessoren, die über ein Jahr zuvor erschienen waren, erwiesen sich als klar überlegen, auch wenn dessen Quadcores aus zwei Dualcores bestanden. Zudem enthielten die ersten Modelle einen Fehler, der zwar nur äußerst selten zu einem Absturz führen konnte, dessen Behebung durch ein BIOS-Update jedoch weitere Leistung kostete. Erst ein neues Stepping löste dieses Problem. Mit dem Phenom X3 konnte AMD eine eigene Prozessoren-Reihe präsentieren, für die es nach wie vor kein Intel-Gegenstück gibt: den Dreikern-Prozessor. Trotz der Probleme des K10-Kerns wurde der Opteron mit K10-Kern im Server-Bereich ein Erfolg.

Erst mit der Phenom II-CPU, die Ende 2008 präsentiert wurde, konnte AMD wieder einen Desktop-Prozessor vorstellen, der durchwegs positiv aufgenommen wurde. Zwar sind die Prozessoren wieder nicht in der Lage, die schnelleren Exemplare der (nach wie vor im Gesamtsystem zu teuren) Intel Core i7-Serie zu schlagen, haben jedoch zu den Core 2-Prozessoren aufgeschlossen und werden zu einem günstigeren Preis angeboten. AMD ermöglicht mit den AM2+- und AM3-Versionen seiner neuen CPUs auch ein Upgrade älterer AM2+-Systeme und die Nutzung des weitverbreiteten DDR2-Speichers. Die AM3-Prozessoren können jedoch auch in neueren AM3-Boards mit DDR3-Speicher betrieben werden. Auch passende Chipsätze, zum Teil mit integrierter ATI-Grafik stellt AMD inzwischen wieder her. Der nächste Meilenstein bei AMD dürfte die Veröffentlichung der ersten DirectX 11-Karten sein, die in diesem Sommer erwartet wird.

Das AMD-eigene Banner zum 40. Geburtstag Das AMD-eigene Banner zum 40. Geburtstag

In diesem Sinne, herzlichen Glückwunsch AMD zum 40. Geburtstag!

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