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Subnautica 2 ist frisch erschienen und die Fans fordern Waffen, doch die fehlen ganz bewusst

Subnautica 2 ist auf Steam ein echter Traumstart gelungen. Doch wenige Tage nach Release fordern einige Fans nun Waffen und spalten damit die Community.

Keine Waffen in Subnautica 2: Diese Designentscheidung der Entwickler bringt aktuell viele Spieler auf die Palme. Keine Waffen in Subnautica 2: Diese Designentscheidung der Entwickler bringt aktuell viele Spieler auf die Palme.

Einen solch explosiven Release sieht man selten: Nachdem Subnautica 2 am 14. Mai nach langem Ringen zwischen seinen Entwicklern und Publisher Krafton endlich in den Early Access startete, konnte das Studio
Unknown Worlds Entertainment vermelden, nur 12 Stunden später bereits über 2 Millionen Exemplare des Survivalspiels verkauft zu haben.

Über 450.000 Spieler tummelten sich zum Release gleichzeitig in Subnautica 2 (via SteamDB), bei Steam steht das Spiel aktuell bei 94 Prozent positiven Bewertungen. Man könnte also meinen, die Community sei wunschlos glücklich und zufrieden.

Schaut man allerdings in die Diskussionsthreads zum Spiel auf Steam und Reddit, wird klar, dass sich an einer grundlegenden Designentscheidung der Entwickler für den Subnautica-Nachfolger aktuell die Geister scheiden: Die Rede ist vom Umgang des Spiels mit Waffen.

Video starten 19:13 Subnautica 2 ist jetzt schon ein Unterwasser-Traum

Denn Subnautica 2 verzichtet zum Release auf Waffen. Im Gegensatz zu Subnautica 1 könnt ihr im Nachfolger keine anderen Lebewesen töten. Viele Spieler werden mit dieser Entscheidung nicht so recht glücklich, denn sie finden, dass es dadurch zu schwer sei, sich gegen angreifende Meeresbewohner wie die mächtigen Leviathane zu verteidigen, und hätten gerne die Wahl, zur Waffe zu greifen (via Steam-Forum).

Andere halten dagegen und sagen, Teil 1 sei genau wegen dieser Waffen zu einfach gewesen. Irgendwann habe man einfach alle nervigen Fische zu Fischstäbchen verarbeitet, schreibt etwa (N☆G) Jackal ★JJ★. Viele Bedrohungen aus der Umwelt seien dadurch trivial geworden, was dem Spiel viel von seinem Sinn genommen habe.

Dabei ginge es in Subnautica darum, zu verdeutlichen, dass der Spieler nur ein winziges Rädchen in einem gigantischen Ökosystem sei, das mit Respekt erforscht werden will, schreibt etwa Steam-User grail666. Um auf einem völlig fremden Planeten mit feindseliger Umwelt zu überleben, müsse man sich anpassen, statt einfach alles blindlings wegzuballern.

Auch die Entwickler selbst betonten, man wolle die Spieler durch die Abwesenheit von Waffen dazu anhalten, nach kreativen Lösungen für den Umgang mit den Gefahren des Meeres zu suchen. Auf Discord schrieb einer der Devs: Wir sind kein Tötungsspiel. Geht Sons of the Forest spielen, wenn ihr unbedingt töten wollt.

Dabei waren die Waffen auch in Subnautica 1 alles andere als mächtig. Um einen Leviathan zu erledigen, müsst ihr ihn über 200 Mal mit dem Survivalmesser pieksen. Für den zweiten Teil zwingt euch Unknown Worlds Entertainment nun allerdings, eine andere Herangehensweise zu wählen und eure Tauchgänge zum Meeresboden gut vorzubereiten. Das gefällt nicht jedem, entspricht aber mehr der Vision der Subnauctica-Erschaffer.

Mehr zum Unterwasser-Survivalspiel lest ihr in der obigen Linkbox.

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