Beste Laptops unter 300 Euro: Vermeidet Fehlkäufe mit diesen 3 Top-Notebooks

Drei erschwingliche Laptops für Schule und Freizeit die sich optimal für Einsteiger und Gelegenheitsnutzer eignen.

Für um die 300 Euro ist die Auswahl an wirklich empfehlenswerten Laptops leider dünn. (Quelle: Lenovo) Für um die 300 Euro ist die Auswahl an wirklich empfehlenswerten Laptops leider dünn. (Quelle: Lenovo)

Auch in Zeiten von Gaming-Laptops, die zum Teil deutlich mehr als 4.000 oder 5.000 Euro kosten, haben günstige Notebooks nach wie vor ihre Daseinsberechtigung. Sei es als günstiges Arbeitsgerät für die Schule oder einfach als Zweitrechner zum gemütlichen Surfen auf der Couch.

Ich stelle euch heute drei Geräte vor, die um 300 Euro kosten und die ihren Preis wirklich wert sind. Vorausschicken möchte ich allerdings direkt eines: Ein Laptop in dieser Preisklasse wird immer ein Kompromiss sein. Sei es ein nicht so tolles Display und/oder eine Leistung, die weit vom aktuellen High-End-Niveau ist. Irgendwie muss der günstige Preis ja auch zustande kommen.

Dennoch habe ich gewisse Standards festgelegt, damit ihr mit den Laptops auch vernünftig arbeiten könnt.

Darauf solltet ihr beim Kauf eines Laptops bis 300 Euro achten:

  • min. 8-GB-Arbeitsspeicher
  • IPS-Display, kein TN-Panel
  • kein langsamer eMMC-Speicher
Sven Scharpe
Sven Scharpe

Sven ist seit Oktober 2024 Teil der GameStar-Tech Redaktion. Er ist ausgebildeter Fachinformatiker und war unter anderem bei Heise und ComputerBase als Redakteur tätig. Neben Musik der etwas härteren Art hat er auch privat ein ausgeprägtes Faible für technische Geräte, egal ob Laptop, Smartphone oder ganz normale PC-Hardware.

Tipp 1: Asus Chromebook Plus CX34

Beim CX34 handelt es sich, wie die Bezeichnung des Gerätes bereits verrät, um ein Notebook, das nicht mit Windows, sondern mit Chrome OS läuft. Mit dem Betriebssystem kommen auch Einsteiger schnell klar, da die Bedienung größtenteils selbsterklärend ist. Wer den Chrome Browser benutzen kann, den stellt auch Chrome OS vor keine Rätsel.

Für unter 300 Euro bekommt ihr ein leistungsstarkes Chromebook. (Quelle: Asus) Für unter 300 Euro bekommt ihr ein leistungsstarkes Chromebook. (Quelle: Asus)

Technisch gesehen ist das C34 für ein Chromebook mit seinem Intel Core i3-1215U (6 Kerne) schon ziemlich stark. Die Leistung reicht in Kombination mit 8-GB-RAM für das genügsame Betriebssystem spielend aus.  

Als Speicher kommen bei Chromebooks häufig langsame eMMC-Karten zum Einsatz, das ist hier nicht der Fall. Asus verbaut 128-GB-Flash-Speicher, der bedeutend schneller ist. Beim Display setzt der Hersteller auf ein 14-Zoll-IPS-Display, das eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln (60 Hertz) besitzt.

Wichtig zu wissen ist, dass Chromes OS seinen vollen Funktionsumfang nur mit einer aktiven Internetverbindung hat und dass ihr natürlich keine Windows-Programme installieren könnt. Wenn ihr euch aber in Googles Ökosystem heimisch fühlt, könnte das Asus CX34 eine gute und günstige Wahl sein. Erhältlich ist das Asus Chromebook Plus CX34 aktuell ab 279 Euro.

Tipp 2: HP 15s-fq3214ng

Das HP 15s ist ein typisches Budget-Notebook, das mit Windows 11 als Betriebssystem kommt. Verbaut sind 8-GB-DDR4-RAM in einem Modul, eine Aufrüstung ist daher kostengünstig möglich. Bei der CPU handelt es sich um einen bereits etwas betagten Intel Pentium Silver N6000 mit 4 Kernen. 

Auch Geräte mit Windows 11 sind schon für unter 300 Euro zu haben. (Quelle: HP) Auch Geräte mit Windows 11 sind schon für unter 300 Euro zu haben. (Quelle: HP)

Höchstleistungen dürft ihr von diesem Prozessor natürlich nicht erwarten, für leichte Office-Tätigkeiten, ein wenig Surfen und E-Mail ist er aber nach wie vor mehr als ausreichend. Als Speicher steht euch eine schnelle 256 GB große M.2  SSD zur Verfügung. 

Das Display misst beim HP 15s 15,6 Zoll. Der Hersteller setzt auf mattes IPS-Panel mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixel (60 Hertz). Damit sollte es sich relativ entspannt arbeiten lassen. Das HP 15s erhaltet ihr für 299 Euro.

Tipp 3: Lenovo IdeaPad 1 15AMN7

Mit rund 320 Euro liegt das IdeaPad 1 von Lenovo knapp über der 300-Euro-Marke. Für das Geld bekommt ihr einen Laptop mit einem matten 15,6-Zoll-IPS-Display (60 Hertz) und einer schnellen M.2-SDD, die immerhin schon 512 Gigabyte fasst. 

Die Auswahl an guten Laptops für um die 300 Euro ist stark begrenzt. (Quelle: Lenovo) Die Auswahl an guten Laptops für um die 300 Euro ist stark begrenzt. (Quelle: Lenovo)

Die 8-GB-Arbeitsspeicher sind bei diesem Modell verlötet, können also nicht getauscht werden. Dafür handelt es sich bereits um schnellen DDR5-5500-RAM. Bei diesem Laptop hat Lenovo einen AMD-Ryzen-3-7320U-Prozessor mit 4 Kernen verbaut. 

Auch bei diesem Modell gilt, dass ihr hinsichtlich der Leistung keine Rekorde erwarten dürft. Für einfache Aufgaben ist die CPU aber auch heute noch ausreichend.   

Alternative: Dell Inspiron 15 3520

Speziell in der Klasse um 300 Euro gibt es fast mit jedem Euro mehr auch ein Plus an Leistung. Die drei genannten Laptops eignen sich für wenig anspruchsvolle Anwendungen ohne Probleme. Wer aber zumindest etwas mehr Leistung haben möchte, sollte einen Blick auf das Dell Inspiron 15 3520 werfen. 

Ein 120-Hertz-Display für unter 360 Euro gibt es aktuell nur bei Dell. (Quelle: Dell) Ein 120-Hertz-Display für unter 360 Euro gibt es aktuell nur bei Dell. (Quelle: Dell)

Es ist ab 359 Euro erhältlich, bietet aber bereits einen Intel Core i3-1251U mit immerhin 6 Kernen und ein mattes FHD-IPS-Display mit 120 Hertz. Beim Arbeitsspeicher greift Dell noch auf den älteren DDR4-Standard zurück, dafür ist nur ein 8-GB-Modul verbaut, das sich leicht aufrüsten lässt. 

Die eingebaute SSD ist lediglich 256 Gigabyte groß, es handelt sich aber um ein schnelles M.2-Modell. Als Betriebssystem ist Windows 11 installiert. Für einen moderaten Mehrpreis bietet der Dell Laptop deutlich mehr Leistung als die anderen Geräte mit Windows, die ich in dieser Empfehlung genannt habe. Wenn es euer Budget hergibt, würde ich zu diesem Modell raten.

Fazit

Einen vernünftigen Laptop für rund 300 Euro zu bekommen, ist gar nicht mal so leicht. Wie bei diesen Preisen nicht anders zu erwarten, kommt hier meist Low-End-Hardware zum Einsatz. Während man Quadcore-CPUs im Desktop-Bereich oder bei Gaming-Laptops gewöhnlich nicht mehr antrifft, sind sie im 300-Euro-Bereich noch die Regel.

Für alltägliche Aufgaben und normale Office-Tätigkeiten ist die Leistung aber noch ausreichend. Moderne Port wie Thunderbolt oder USB4 gibt es erst bei deutlich teuren Geräten. 

Wichtiger ist, dass der Rechner ausreichend RAM hat, einen Windows-Laptop mit weniger als 8-GB-RAM würde ich nicht mehr kaufen. 10 oder 20 Euro mehr oder weniger können in dieser Preisklasse schon einen Unterschied machen. Ein intensiver Vergleich verschiedener Geräte lohnt sich zwar immer, aber speziell in diesem sensitiven Preisbereich ist er besonders wichtig.

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