Es ist ein Ärgernis, das wohl viele kennen: Nach einer Reise mit dem Flugzeug taucht der eigene Koffer nicht am Gepäckband auf.
Um seinen Standort möglichst schnell bestimmen zu können, setzen viele auf kleine Tracking-Geräte wie Apples AirTags. So ist es auch in diesem Fall geschehen, von dem Mashable berichtet.
Was genau ist passiert?
- Nach einem Flug von Salt Lake City nach Los Angeles in den USA suchte ein Mann vergeblich seinen Koffer an verschiedenen Gepäckbändern.
- Ein Blick auf sein Handy zeigte ihm anschließend mithilfe des kleinen Bluetooth-Trackers, dass sich sein Koffer vom Flughafen weg bewegt.
- Er folgte dem Signal mit einem Uber, während sein Partner die Polizei informierte. In einem nicht weit entfernten und verlassenen Gebäude konnten die Beamten die Täter schließlich stellen.
Laut dem Bericht trug einer von ihnen bereits eines der Kleidungsstücke aus dem Koffer. Die meisten Gegenstände darauf bekam der Besitzer zurück, auch wenn sie auf dem Boden im Gebäude verteilt waren. Den Koffer selbst haben die Täter zerstört.
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Motorola stellt neue Alternative zu Apples AirTags vor
Wenig überraschend rät der Betroffene auch anderen, auf Geräte wie AirTags beim Reisen zu setzen: Es gab mir einfach eine Chance, mein Gepäck zu finden und es zurückzubekommen.
, so der Besitzer des gestohlenen Koffers.
Vielseitig einsetzbar, aber auch für Missbrauch
Mit Hilfe von AirTags und alternativen Geräten für Android wie Samsungs Galaxy SmartTag2 oder Chipolo One ist es möglich, Gegenstände wie Schlüssel, Brieftaschen oder eben auch Koffer per passender App (Apple: Wo ist?
-App, Android: Mein Gerät finden
-App) grob zu orten.
Dafür müssen sich genügend Handys in der Nähe befinden, die das anonyme Tracking via Bluetooth gestatten.
Um sicherzustellen, dass es dabei nicht zu einem heimlichen Tracking (beziehungsweise Stalking) kommt, will Apple die AirTags 2 entsprechend verbessern, unter anderem durch einen erschwerten Zugriff auf die internen Lautsprecher, die auf versteckte Tracker aufmerksam machen können.
Dafür gibt es auch eine Kooperation mit Google, um möglichst viele Menschen mit verschiedenen Geräten vor einer solchen Form des Missbrauchs warnen zu können.
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