Die Kühlung des Tulpar T6 V3.5 Gaming-Laptop hat mich begeistert, aber bei der wichtigsten Disziplin offenbaren sich Schwächen

Ich teste das Tulpar T6 V3.5: Lohnt sich die lebenslange, kostenlose Wartung und kann die Leistung überzeugen? Erfahrt mehr über Performance und Akkulaufzeit!

Was kann das aktuelle Tulpar T6 V3.5 Notebook? Unser Test klärt es. (Bild: Tulpar) Was kann das aktuelle Tulpar T6 V3.5 Notebook? Unser Test klärt es. (Bild: Tulpar)

Der Name Tulpar hat mir bisher tatsächlich recht wenig gesagt. Klar, beim Stöbern bin ich immer mal wieder über Geräte des Herstellers gestolpert, ausprobiert habe ich ein Notebook des Herstellers bisher allerdings noch nicht.

Um das zu ändern, habe ich mir das Tulpar T6 V3.5 schicken lassen und für euch getestet.

Transparenzhinweis: Tulpar hat mir das T6 für den Test kostenfrei zur Verfügung gestellt. Der Hersteller hatte keinen Einfluss auf den Artikelinhalt und bekam keine Einsicht vor dem Erscheinen des Tests. Es bestand keine Verpflichtung zu einem Testbericht.

Tulpar T6 V3.5
Tulpar T6 V3.5
Das Tulpar T6 V3.5 überzeugt im Test mit niedrigen Temperaturen und einer ausreichenden Leistung für Spiele in FHD. Die Verarbeitung ist gut, die Stabilität des Gehäuses könnte allerdings verbessert werden. Kein Ruhmesblatt ist die geringe Laufzeit im Akkubetrieb. Sehr gut gefällt allerdings die effiziente Kühlung und die damit verbundenen sehr niedrigen Oberflächentemperaturen.
  • Lebenslange Gratis-Wartung beim Hersteller
  • Sehr niedrige Oberflächentemperaturen
  • Im "Lautlos-Modus" sehr leise bei voller Leistung
  • Gehäuse nicht sonderlich verwindungssteif
  • Tastatur gibt bereits bei moderatem Druck nach
  • Maue Akkulaufzeiten
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Häufig gestellte Fragen
Technische Daten
  • CPU: Intel Core i7 14700HX mit 20 Kernen und max. 5,5 GHz
  • Grafik: Nvidia RTX 5060 mit 8-GB-VRAM (115 Watt)
  • RAM: 1x 16-GB-DDR5-5600
  • Display: 16-Zoll-IPS mit einer Auflösung von 1920 x 1200 Pixel bei 165 Hertz
  • SSD: 1x 1-TB-M.2
  • Konnektivität: WiFi 6E, Gigabit-Ethernet, Bluetooth 5.3
  • Audio: 2x Lautsprecher
  • Akku: 53,35 Wh
  • Abmessungen: 361 x 259 x 25,1 Millimeter
  • Gewicht: 2,35 kg
Testverfahren

Zum hier angewendeten Testverfahren gibt es einen eigenen Artikel: Testverfahren ausführlich erklärt: So testen wir die Notebooks auf GameStar Tech. Eventuelle Abweichungen wie etwa bei einem Gerät mit integrierter Grafik (IGP) oder Apple Laptops werden im Artikel erklärt.

Preis und Verfügbarkeit

Das Tulpar T6 kostet in der hier getesteten Konfiguration rund 1.359 Euro und ist direkt bei Tulpar erhältlich

Eine Besonderheit, die der Hersteller bietet, ist die lebenslange kostenlose Wartung der mobilen Rechner. Ein Service, den meines Wissens nach aktuell kein anderer Hersteller bietet. Doch was genau ist da alles inkludiert?

Laut Webseite umfassen die Leistungen der kostenfreien Wartung Folgendes:

  • Erneuern der Wärmeleitpaste
  • Reinigung der Lüfter
  • Entfernung von Staub aus dem Gehäuseinneren
  • Reinigung von Tastatur und Bildschirm
  • Kontrolle der Hardware
  • Überprüfung der Leistung
  • BIOS-Update

Speziell für Anwender, die ihr Notebook nicht selbst öffnen können oder wollen, kann der beschriebene Service sicher eine sinnvolle Ergänzung darstellen.

Der Versand ist dabei für den Kunden kostenlos. Laut Tulpar dauert eine Wartung bis zu 3 Tage.

Das Design des Tulpar T6

Das Tulpar T6 in der Version V3.5 ist ein klassischer Vertreter der unteren Mittelklasse. Das Design würde ich als zweckmäßig bezeichnen.

Das Gerät ist mit 25,1 Millimetern nicht sonderlich dünn, was aber grundsätzlich auch nichts Schlechtes sein muss.

Das Chassis besteht komplett aus Kunststoff. Beim Displaydeckel hatte ich im ersten Moment auf Alu getippt, auf Nachfrage wurde mir aber mitgeteilt, dass das eingesetzte Material ebenfalls Kunststoff ist.

Die Verarbeitung ist gut, die Stabilität des Gehäuses dürfte aber höher sein. Die Verarbeitung ist gut, die Stabilität des Gehäuses dürfte aber höher sein.

Die grundsätzliche Verarbeitungsqualität ist gut, es gibt keine überstehenden Grate und auch keine schief eingepassten Teile. Dagegen fällt die Stabilität des Gehäuses eher mäßig aus, die Handballenauflage gibt bereits bei moderatem Druck deutlich nach.

Besonders gut sichtbar ist das rund um das Touchpad. Wenn man es darauf anlegt, kann man das Chassis mit etwas Kraftaufwand verwinden, Knack- oder Knirschgeräusche lassen sich dem Gerät allerdings nicht entlocken. 

Tulpar verteilt die Anschlüsse beim T6 V3.5 auf beide Seiten, geboten bekommt ihr dabei:

  • 1x 3,5-mm-Audio
  • 1x Type-A (USB3.2 Gen1) 
  • 2x Type-C  (USB3.2 Gen2) 
  • 1x Type-A (USB3.2 Gen2) 
  • 1x HDMI 2.1
  • 1x RJ45 LAN

Wie gut sind die Eingabegeräte?

Das Keyboard des T6 V3.5 hat einen eher kurzen Hub und einen rechts knackigen Druckpunkt. Alle Tasten sitzen fest und klappern nicht. Ein Phänomen, das man häufig bei günstigeren Laptops, speziell bei der Leertaste, feststellen kann.

Allerdings ist das Eingabegerät etwas weich ausgefallen. Das heißt, dass man schon mit geringer Kraft die komplette Tastatur etwas herunterdrücken kann. Daraus resultiert beim schnellem Tippen ein leicht federndes Schreibgefühl.

Das Keyboard ist grundsätzlich nicht schlecht, gibt aber schon bei leichtem Druck deutlich nach. Das Keyboard ist grundsätzlich nicht schlecht, gibt aber schon bei leichtem Druck deutlich nach.

Das Touchpad misst 12,1 x 8,4 Zentimeter und fällt somit nicht sonderlich großzügig aus. Die Oberfläche scheint mir aus Kunststoff zu bestehen, die Gleiteigenschaften sind trotzdem gut. Das Pad sitzt fest im Gehäuse und lässt sich einwandfrei bedienen, Eingaben werden bis in die Ecken zuverlässig erkannt.

Kann das Display des Tulpar T6 überzeugen?

Tulpar verbaut beim T6 V3.5 ein mattes IPS-Display mit einer Auflösung von 1920 x 1200 Pixel und einer maximalen Bildwiederholfrequenz von 165 Hertz. Der HDR-Standard wird nicht unterstützt. Angaben zur maximalen Helligkeit und der Farbraumabdeckung macht der Hersteller nicht.

Display-Helligkeit
Tulpar T6 V3.5

  • cd/m²
Gemessene Helligkeit
395
  • 0
  • 80
  • 160
  • 240
  • 320
  • 400

Gemessen habe ich 395 cd/m². Das ist für ein Notebook der unteren Mittelklasse ein richtig guter Wert. Damit eignet sich das T6 V3.5 auch für hellere Umgebungen, lediglich bei direkter Sonneneinstrahlung dürfte die Helligkeit des Panels nicht mehr ausreichen.

Dank der matten Displayoberfläche halten sich Reflexionen in Grenzen. Der kleine auf der Tastatur stehende VW Bus spiegelt sich nicht auf der Oberfläche.

Auch wenn der Hersteller, wie erwähnt, keine Angaben zur Farbraumabdeckung macht, kann die Darstellung subjektiv überzeugen. Die Farben wirken lebendig und der Kontrast geht bei meinem Testmuster ebenfalls in Ordnung.

Der Innenraum weiß zu gefallen

Den Zugang zum Inneren erschwert Tulpar seinen Kunden nicht unnötig.

Es müssen lediglich eine Reihe von Kreuzschlitzschrauben gelöst werden, übermäßig festsitzende Clips gibt es zumindest bei meinem Testmuster nicht. 

Im Inneren des T6 V3.5 befinden sich ein (zu) kleiner Akku und ein sehr effektives Kühlsystem. Im Inneren des T6 V3.5 befinden sich ein (zu) kleiner Akku und ein sehr effektives Kühlsystem.

Nach dem Abheben der Bodenplatte fällt zunächst der für ein 16-Zoll-Notebook kleine Akku auf.

Auf den ersten Blick wirkt das Kühlsystem eher einfach, es arbeitet allerdings sehr effektiv und hat die Temperaturen der verbauten Hardware gut im Griff.

Die extrem kurzen Wege der Heatpipes und die relativ großen oberen Kühlkörper dürften da ihren Teil dazu beitragen.

Der RAM ist gesteckt und kann entsprechend einfach getauscht werden. Das T6 V3.5 bietet Platz für insgesamt zwei M.2-SSDs, beim Testmuster bleibt ein Steckplatz frei.

Audio auf dem oft zu findenden Niveau

Im T6 V3.5 befinden sich insgesamt zwei Lautsprecher. Der Klang ist extrem höhenlastig, mittlere oder sogar tiefe Töne finden nicht wirklich statt. 

Der so reproduzierte Klang klingt speziell bei höherer Lautstärke ziemlich spitz und unangenehm. Für alles abseits der Windows eigenen Töne solltet ihr besser einen Kopfhörer oder externe Lautsprecher verwenden.

Wie gut ist die Performance des Tulpar T6?

Beim T6 V3.5 kommt eine Kombination aus etwas älterer CPU (Intel 14700HX mit 20 Kernen) und aktueller GPU (Nvidia RTX 5060) zum Einsatz.

Diese Kombination schlägt sich im Geekbench gut. Im CPU-Benchmark kann sich der Intel-Prozessor gegen diverse AMD-Chips sowohl im Single- als auch im Multi-Core behaupten. 

Geekbench CPU
Razer Blade 14

  • Geekbench Punkte
Tulpar T6 V3.5 Intel Core i7 14700HX - Single-Core
2917
Razer Blade 14 AMD Ryzen AI 9 365 - Single-Core
2895
XMG Core 15 AMD Ryzen 7 8845HS - Single-Core
2593
MSI Stealth A16 AMD Ryzen AI 9 HX 370 - Single-Core
2858
Tulpar T6 V3.5 Intel Core i7 14700HX - Multi-Core
15680
Razer Blade 14 AMD Ryzen AI 9 365 - Multi-Core
14556
XMG Core 15 AMD Ryzen 7 8845HS - Multi-Core
13435
MSI Stealth A16 AMD Ryzen AI 9 HX 370 - Multi-Core
15217
  • 0
  • 3200
  • 6400
  • 9600
  • 12800
  • 16000

Geekbench GPU
Tulpar T6 V3.5

  • Geekbench Punkte
Tulpar T6 V3.5 RTX 5060 (115 W)
113376
Razer Blade 14 RTX 5070 (115 W)
132387
XMG Core 15 RTX 4060 (140 W)
98093
MSI Stealth A16 RTX 4070 (105 W)
109220
  • 0
  • 28000
  • 56000
  • 84000
  • 112000
  • 140000

Interessanter ist der GPU-Teil: Hier überholt die 5060 (115 Watt) die ältere 4060 (140 Watt) und sogar die 4070 (105 Watt).

Erst die 5070 Ti ist mit einem Vorsprung von 17 Prozent eine ganze Ecke schneller unterwegs.

Cinebench 2024
Tulpar T6 V3.5

  • Cinebench 2024 Punkte
Tulpar T6 V3.5 Intel Core i7 14700HX - Single-Core
125
Razer Blade 14 AMD Ryzen AI 9 365 - Single-Core
115
XMG Core 15 AMD Ryzen 7 8845HS - Single-Core
106
MSI Stealth A16 AMD Ryzen AI 9 HX 370 - Single-Core
116
Tulpar T6 V3.5 Intel Core i7 14700HX - Multi-Core
1435
Razer Blade 14 AMD Ryzen AI 9 365 - Multi - Core
1013
XMG Core 15 AMD Ryzen 7 8845HS - Multi-Core
960
MSI Stealth A16 AMD Ryzen AI 9 HX 370 - Multi-Core
1264
  • 0
  • 300
  • 600
  • 900
  • 1200
  • 1500

3DMark Time Spy
Razer Blade 14

  • 3DMark Punkte
Tulpar T6 V3.5 - RTX 5060 Gesamt
12327
Tulpar T6 V3.5 - RTX 5060 CPU
17128
Tulpar T6 V3.5 - RTX 5060 GPU
11747
Razer Blade 14 - RTX 5070 Gesamt
13036
Razer Blade 14 - RTX 5070 CPU
9743
Razer Blade 14 - RTX 5070 GPU
13863
XMG Core 15 - RZX 4060 Gesamt
10724
XMG Core 15 - RZX 4060 CPU
11937
XMG Core 15 - RZX 4060 GPU
10536
MSI Stealth A16 - RTX 4070 Gesamt
11687
MSI Stealth A16 - RTX 4070 CPU
10765
MSI Stealth A16 - RTX 4070 GPU
11867
  • 0
  • 3600
  • 7200
  • 10800
  • 14400
  • 18000

Auch im Cinebench lässt sich der Intel Oldie nicht von den AMD-Prozessoren düpieren. Single- und Multi-Core gehen an Team Blau.

Die RTX 5060 kann auch im 3DMark Time Spy überzeugen. Eine 4060 (140 Watt) wird um 10 Prozent geschlagen, die 4070 (105 Watt) ist lediglich 1 Prozent schneller.

Spiele Benchmarks

Auch bei echten Spielen ist die Leistung der RTX 5060 durchaus ordentlich.

In Cyberpunk 2077 liegt sie in FHD gute 7 Prozent vor der RTX 4060 mit 140 Watt.

Interessanterweise dreht sich das Bild ab QHD, dann ist tatsächlich die alte 4060 schneller. Beim Upscaling hat die neue RTX 5060 natürlich den Vorteil von DLSS 4.

Cyberpunk 2077
Tulpar T6 V3.5

  • FPS
Tulpar T6 V3.5 - RTX 5060 1920 x 1200 (Nativ)
74,75
Razer Blade 14 - RTX 5070 2810 x 1800 (Nativ)
48,35
XMG Core 15 - RTX 4060 2560 x 1600 (Nativ)
55,69
MSI Stealth A16 - RTX 4070 3840 x 2400 (Nativ)
19,49
Tulpar T6 V3.5 - RTX 5060 1920 x 1080
80,35
Razer Blade 14 - RTX 5070 1920 x 1080
97,78
XMG Core 15 - RTX 4060 1920 x 1080
75,09
MSI Stealth A16 - RTX 4070 1920 x 1080
83,14
Tulpar T6 V3.5 - RTX 5060 2560 x 1440
48,89
Razer Blade 14 - RTX 5070 2560 x 1440
62,70
XMG Core 15 - RTX 4060 2560 x 1440
59,63
MSI Stealth A16 - RTX 4070 2560 x 1440
52,85
Tulpar T6 V3.5 - RTX 5060 2560 x 1440 (Raytracing Ultra)
20,28
Razer Blade 14 - RTX 5070 2560 x 1440 (Raytracing Ultra)
27,50
XMG Core 15 - RTX 4060 2560 x 1440 (Raytracing Ultra)
22,87
MSI Stealth A16 - RTX 4070 2560 x 1440 (Raytracing Ultra)
24,67
Tulpar T6 V3.5 - RTX 5060 3840 x 2160
21,09
Razer Blade 14 - RTX 5070 3840 x 2160
28,13
XMG Core 15 - RTX 4060 3840 x 2160
20,98
MSI Stealth A16 - RTX 4070 3840 x 2160
20,62
  • 0,00
  • 20,00
  • 40,00
  • 60,00
  • 80,00
  • 100,00

Cyberpunk 2077 (Upscaling)
Tulpar T6 V3.5

  • FPS
Tulpar T6 V3.5 - RTX 5060 2560 x 1440 (Raytracing Ultra plus DLSS & FG)
62,00
Razer Blade 14 - RTX 5070 2560 x 1440 (Raytracing Ultra plus DLSS & FG)
85,06
XMG Core 15 - RTX 4060 2560 x 1440 (Raytracing Ultra plus DLSS & FG)
70,94
MSI Stealth A16 - RTX 4070 2560 x 1440 (Raytracing Ultra plus DLSS & FG)
74,84
Tulpar T6 V3.5 - RTX 5060 2560 x 1440 (Raytracing Ultra plus DLSS 4 & MFG)
110,63
Razer Blade 14 - RTX 5070 2560 x 1440 (Raytracing Ultra plus DLSS 4 & MFG)
127,33
Tulpar T6 V3.5 - RTX 5060 3840 x 2160 (DLSS 4 & MFG)
1,00
Razer Blade 14 - RTX 5070 3840 x 2160 (DLSS 4 & MFG)
123,09
  • 0,00
  • 26,00
  • 52,00
  • 78,00
  • 104,00
  • 130,00

Aus unerfindlichen Gründen lief der integrierte Benchmark bei Cyberpunk nicht in 4K mit DLSS4 und Multi Frame Generation durch.

Da alles andere einwandfrei funktioniert hat, gehe ich entweder von einem Problem mit dem Treiber oder dem Spiel selbst aus.

AC Valhalla
Tulpar T6 V3.5

  • FPS
Tulpar T6 V3.5 - RTX 5060 1920 x 1200 (Nativ)
86
Razer Blade 14 - RTX 5070 2810 x 1800 (Nativ)
76
XMG Core 15 - RTX 4060 2560 x 1600 (Nativ)
68
MSI Stealth A16 - RTX 4070 3840 x 2400 (Nativ)
57
Tulpar T6 V3.5 - RTX 5060 1920 x 1080
88
Razer Blade 14 - RTX 5070 1920 x 1080
98
XMG Core 15 - RTX 4060 1920 x 1080
97
MSI Stealth A16 - RTX 4070 1920 x 1080
133
Tulpar T6 V3.5 - RTX 5060 2560 x 1440
67
Razer Blade 14 - RTX 5070 2560 x 1440
78
XMG Core 15 - RTX 4060 2560 x 1440
71
MSI Stealth A16 - RTX 4070 2560 x 1440
115
Tulpar T6 V3.5 - RTX 5060 3840 x 2160
40
Razer Blade 14 - RTX 5070 3840 x 2160
49
XMG Core 15 - RTX 4060 3840 x 2160
41
MSI Stealth A16 - RTX 4070 3840 x 2160
78
  • 0
  • 28
  • 56
  • 84
  • 112
  • 140

Auch im mittlerweile betagten AC Valhalla zeigt sich, dass die RTX 4060 mit 140 Watt vor dem neueren Modell liegt, dafür aber auch 25 Watt mehr zieht.

Der Vorteil liegt zwischen 2 bis 10 Prozent.

AC Shadows
Razer Blade 14

  • FPS
Tulpar T6 V3.5 - RTX 5060 1920 x 1200 (Nativ)
38
Razer Blade 14 - RTX 5070 2880 x 1800 (Nativ)
34
Tulpar T6 V3.5 - RTX 5060 1920 x 1080
34
Razer Blade 14 - RTX 5070 1920 x 1080
43
Tulpar T6 V3.5 - RTX 5060 2560 x 1440
25
Razer Blade 14 - RTX 5070 2560 x 1440
38
Tulpar T6 V3.5 - RTX 5060 3840 x 2160
18
Razer Blade 14 - RTX 5070 3840 x 2160
28
  • 0
  • 10
  • 20
  • 30
  • 40
  • 50

AC Shadows 1% FPS
Tulpar T6 V3.5

  • FPS
Tulpar T6 V3.5 - RTX 5060 1920 x 1200 (Nativ)
32
Razer Blade 14 - RTX 5070 2880 x 1800 (Nativ)
22
Tulpar T6 V3.5 - RTX 5060 1920 x 1080
25
Razer Blade 14 - RTX 5070 1920 x 1080
29
Tulpar T6 V3.5 - RTX 5060 2560 x 1440
18
Razer Blade 14 - RTX 5070 2560 x 1440
24
Tulpar T6 V3.5 - RTX 5060 3840 x 2160
12
Razer Blade 14 - RTX 5070 3840 x 2160
21
  • 0
  • 8
  • 16
  • 24
  • 32
  • 40

AC Shadows Upscaling
Tulpar T6 V3.5

  • FPS
Tulpar T6 V3.5 - RTX 5060 2560 x 1440 DLSS & FG
41
Razer Blade 14 - RTX 5070 2560 x 1440 DLSS & FG
42
Tulpar T6 V3.5 - RTX 5060 3840 x 2160 DLSS & FG
26
Razer Blade 14 - RTX 5070 3840 x 2160 DLSS & FG
35
  • 0
  • 10
  • 20
  • 30
  • 40
  • 50

AC Shadows Upscaling 1% FPS
Tulpar T6 V3.5

  • FPS
Tulpar T6 V3.5 - RTX 5060 2560 x 1440 DLSS & FG
33
Razer Blade 14 - RTX 5070 2560 x 1440 DLSS & FG
34
Tulpar T6 V3.5 - RTX 5060 3840 x 2160 DLSS & FG
18
Razer Blade 14 - RTX 5070 3840 x 2160 DLSS & FG
26
  • 0
  • 8
  • 16
  • 24
  • 32
  • 40

Bei AC Shadows liegen mir keine Benchmarkwerte zur RTX 4060 vor, es erfolgt daher nur der Vergleich mit der RTX 5070.

Insgesamt liefert die 5060 mit Ultra Details nur in FHD noch halbwegs flüssige Frameraten. Erst mit dem Zuschalten von DLSS 4 und MFG wird auch die QHD-Auflösung spielbar.

Herstellerspezifische Leistungsprofile

Gewöhnlich erwartet man bei den verschiedenen Profilen eines Notebooks Unterschiede bei der Lautstärke, aber auch bei der Leistung.

Bei der Lautstärke wird man dann auch nicht enttäuscht, im Leise-Modus (Tulpar nennt ihn lautlos) werden vom Laptop 38,4 Dezibel emittiert.

Die dedizierte GPU kann im Lautlos-Modus auf Wunsch deaktiviert werden. Die dedizierte GPU kann im Lautlos-Modus auf Wunsch deaktiviert werden.

Das ist tatsächlich recht angenehm. Die Modi Ausgeglichen und Höchstleistung machen dagegen, wie bei den meisten Notebooks, auf Dauer keinen Spaß.

In der Spitze rauschen die Lüfter mit 56,4 Dezibel. 

Cyberpunk 2077 - FPS
Tulpar T6 V3.5

  • FPS
Tulpar T6 V3.5 2560 x 1440 (Leise)
50,61
Tulpar T6 V3.5 2560 x 1440 (Ausgeglichen)
49,52
Tulpar T6 V3.5 2560 x 1440 (Höchstleistung)
49,29
  • 0,00
  • 12,00
  • 24,00
  • 36,00
  • 48,00
  • 60,00

Cyberpunk 2077 - 1% FPS
Tulpar T6 V3.5

  • FPS
Tulpar T6 V3.5 2560 x 1440 (Leise)
42,41
Tulpar T6 V3.5 2560 x 1440 (Ausgeglichen)
41,84
Tulpar T6 V3.5 2560 x 1440 (Höchstleistung)
41,73
  • 0,00
  • 10,00
  • 20,00
  • 30,00
  • 40,00
  • 50,00

Cyberpunk 2077 - Temperaturen
Tulpar T6 V3.5

  • FPS
Tulpar T6 V3.5 2560 x 1440 (Leise - CPU)
73
Tulpar T6 V3.5 2560 x 1440 (Leise - GPU)
73
Tulpar T6 V3.5 2560 x 1440 (Ausgeglichen - CPU)
74
Tulpar T6 V3.5 2560 x 1440 (Ausgeglichen - GPU)
69
Tulpar T6 V3.5 2560 x 1440 (Höchstleistung - CPU)
74
Tulpar T6 V3.5 2560 x 1440 (Höchstleistung - GPU)
68
  • 0
  • 16
  • 32
  • 48
  • 64
  • 80

Cyberpunk 2077 - Lautstärke
Tulpar T6 V3.5

  • FPS
Tulpar T6 V3.5 2560 x 1440 (Leise)
38,4
Tulpar T6 V3.5 2560 x 1440 (Ausgeglichen)
51,9
Tulpar T6 V3.5 2560 x 1440 (Höchstleistung)
56,4
  • 0,0
  • 12,0
  • 24,0
  • 36,0
  • 48,0
  • 60,0

Interessant ist dabei die Tatsache, dass es weder zu einer Erhöhung noch zu einer Reduktion der Leistung kommt. Die Unterschiede bei der Framerate liegen im Bereich der Messgenauigkeit.

Ihr könnt also das T6 V3.5 im lautlos Modus verwenden und habt dennoch die gleiche Leistung wie unter Höchstleistung.

Und das funktioniert sogar ziemlich gut, wirklich nennenswerte Unterschiede sind nur bei der GPU-Temperatur zu verzeichnen. Und selbst das sind im Vergleich zum lauten Hochleistung-Modus nur 5 °C, was dann immer noch sehr gute 73 °C ergibt.

Ob es sich hier um einen Bug oder um ein Feature handelt, ist nicht ganz klar.

Temperatur & Lautstärke

Die Hardware-Temperaturen des T6 V3.5 sind gut. Die CPU wird zwar kurzzeitig bis zu 96 °C heiß, das ist bei anderen Laptops aber auch nicht anders und absolut unkritisch. Das Wort unkritisch passt auch auf die Werte von GPU und SSD. 

Geradezu erstaunlich wird es bei den Oberflächentemperaturen. Hier bleibt das Tulpar-Notebook unter Volllast kalt wie eine Hundeschnauze.

An keinem Punkt wird die 40-°C-Marke überschritten. Das sind dann tatsächlich auch die bisher niedrigsten Oberflächentemperaturen, die es bei unseren Notebook-Tests bisher gegeben hat.

Temperaturen
Tulpar T6 V3.5

  • °C
CPU Idle
54
CPU Load
96
GPU Idle
46
GPU Load
76
SSD Idle
34
SSD Load
36
  • 0
  • 20
  • 40
  • 60
  • 80
  • 100

Oberflächentemperaturen
Tulpar T6 V3.5

  • °C
Handballenauflage
28,1
Tastatur links
28,2
Tastatur Mitte
37,1
Tastatur rechts
34,4
Oberhalb der Tastatur
39,3
Boden
31,7
  • 0,0
  • 8,0
  • 16,0
  • 24,0
  • 32,0
  • 40,0

Lautstärke
Tulpar T6 V3.5

  • Dezibel
Tulpar T6 V3.5 Idle
36,8
Razer Blade 14 Idle
1,0
XMG Core 15 Idle
37,0
Stealth A16 Idle
38,3
Tulpar T6 V3.5 Load
56,2
Razer Blade 14 Load
60,1
XMG Core 15 Load
53,4
Stealth A16 Load
50,5
  • 0,0
  • 14,0
  • 28,0
  • 42,0
  • 56,0
  • 70,0

Die Lautstärke wird im Hochleistungs-Modus ermittelt und liegt maximal bei 56,2 Dezibel. Das ist etwas lauter als vergleichbare Laptops. Das Core 15 von XMG wird zum Beispiel nur 53,4 und das MSI Stealth A16 50,5 Dezibel laut.

Akkulaufzeit

Das Tulpar T6 V3.5 erreicht in meinen Tests lediglich unterdurchschnittliche Werte. Das liegt in erster Linie an dem kleinen Akku, der nur 53,35 Wh fasst.

Im Gaming-Test des PC-Mark 10 hält das Gerät keine Stunde durch. Beim Modern-Office-Test stehen am Ende 4 Stunden und genau 44 Minuten, die Konkurrenz mit größeren Akkus hält hier fast 4 Stunden länger durch.

Akkulaufzeit
Tulpar T6 V3.5

  • Minuten
PC Mark 10 Gaming
57
PC Mark 10 Modernes Office
284
Battery Eater Reader Test
342
  • 0
  • 70
  • 140
  • 210
  • 280
  • 350

Ein Begleiter für unterwegs ist das Tulpar T6 V3.5 damit eher nicht. Selbst beim wenig anspruchslosen Battery-Eater-Test werden weniger als 6 Stunden erreicht.

Vergleichbare Geräte mit größerer Batterie kommen hier auf Werte von 9 bis über 15 Stunden.

Solltet ihr euch ein Tulpar T6 V3.5 kaufen?

Das Tulpar T6 V3.5 ist das richtige Gerät für euch, wenn …

  • ... ihr ein Notebook mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis sucht.
  • ... euch die Akkulaufzeit nicht so wichtig ist.
  • ... euer mobiler Rechner möglichst kühle Oberflächen haben soll.

Mögliche Alternative

Gigabyte Aero X16: Für rund 1.300 Euro bekommt ihr auch das Aero X16 von Gigabyte. Das Gerät kommt mit einer im Vergleich schwächeren CPU (AMD Ryzen AI 7 350) und einer RTX 5060, die mit maximal 85 Watt läuft. Die Leistung dürfte also geringer ausfallen als im Tulpar T6 V3.5. Dafür deckt das Display 100 Prozent sRGB ab und es sind ab Werk bereits 32-GB-RAM verbaut. Auch der Akku ist mit immerhin 76 Wh größer als beim Gerät von Tulpar.

Lenovo LOQ 17IRX10: Hierbei handelt es sich um ein großes 17-Zoll-Notebook, dessen Display ebenfalls 100 Prozent sRGB abdeckt. Die CPU ist die gleiche wie im Tulpar T6 V3.5, dafür baut Lenovo hier zum Preis von 1.349 Euro gleich die schnellere RTX 5070 (115 Watt) ein. Bei RAM (16 GB) und SSD-Größe (512 GB) ist Lenovo allerdings etwas knausrig.

HP Omen 16: Das 16-Zoll-Display des Omen wirkt mit einer maximalen Helligkeit von lediglich 300 cd/m² und einer sRGB-Abdeckung von 62,5 Prozent nicht berauschend. Dafür passt allerdings der Rest. Als CPU befindet sich ein aktueller AMD Ryzen 9 8940HX mit 16 Kernen auf dem Mainboard. Dazu gibt es 32-GB-RAM, eine 1-TB-SSD und eine RTX 5070, deren TGP uns HP schuldig bleibt. Was es ebenfalls nicht gibt, ist ein vorinstalliertes Betriebssystem, der Preis von 1.400 Euro macht das allerdings wieder wett.

Fazit zum Tulpar T6 V3.5

Für die hier getestete Ausführung möchte Tulpar aktuell gerne 1.359 Euro von euch haben. Dafür bekommt ihr ein solides Notebook der unteren Mittelklasse. Die Verarbeitung ist gut, die Stabilität des Gehäuses könnte allerdings besser sein. Was mir nicht gefällt, ist die Tastatur. Die ist grundsätzlich nicht schlecht, allerdings gibt sie beim Tippen nach, was ich als sehr unangenehm empfinde. 

Das verbaute IPS-Display ist für die Preisklasse in Ordnung, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Die Auflösung von 1920 × 1200 Pixel ist für ein Gerät mit RTX 5060 sinnvoll gewählt. Wirklich sehr gut hat mir dagegen die Kühlung gefallen, speziell die Oberflächentemperaturen fallen wirklich exzellent aus. Auch die Möglichkeit, den Lautlos-Modus bei voller Leistung zu verwenden, finde ich sehr gut, auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob das vom Hersteller so gewollt ist. Die Kühlung schafft das jedenfalls locker. 

Ein kleiner Akku mit lediglich 53 Wh in einem 16-Zoll-Notebook, das nicht gerade mit den effizientesten Komponenten bestückt ist, führt erwartungsgemäß zu unterdurchschnittlichen Akkulaufzeiten.

Die Kombination aus älterer Intel 14700HX Prozessor und aktueller RTX 5060 Grafikkarte sorgt in den meisten Tests für spielbare Frameraten in FHD-Auflösung. Bei einigen älteren Spielen kann auch QHD ohne Abstriche bei der Qualität möglich sein. Schwer tut sich die 5060 dagegen mit modernen Spielen wie AC Shadow, wo selbst in FHD kaum über 30 FPS ohne den Einsatz von DLSS und Frame Generation erreicht werden.

Dass die 8-GB-VRAM der 5060 für ernsthaftes Gaming nur noch bedingt zeitgemäß sind, kann man schön im integrierten Benchmark von AC Shadows beobachten. Hier kommt es immer wieder zu Einbrüchen bei der Framerate und entsprechenden Rucklern und das auch mit aktiviertem Upscaling. 

Insgesamt ist das Tulpar T6 V3.5 ein guter Entry-Gamer für Gelegenheitsspieler. Allerdings scheint mir die Preisgestaltung etwas ambitioniert zu sein: Für 1.349 und jetzt aktuell sogar nur 1.199 Euro bekommt ihr auch schon das Lenovo LOQ 17IRX10 mit gleicher CPU und schnellerer RTX 5070.

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