Mit der A1 wagt sich Antigravity, ein von Insta360 unterstütztes Start-up, in ein neues Segment: eine Drohne mit integrierter 8K-360°-Kamera. Das Konzept unterscheidet sich von klassischen Kameradrohnen und soll vor allem für immersive Aufnahmen und neue Blickwinkel sorgen.
Für Vielreisende und Content-Creator, die bewusst nach etwas anderem suchen, könnte sie interessant sein.
Erster Eindruck und Aufbau
Die Drohne sieht auf den ersten Blick ihren Konkurrenten von DJI und Atom erstmal sehr ähnlich. Sie ist mit 249 Gramm sehr leicht und fällt damit in vielen Ländern unter die vereinfachten Regelungen für Freizeitdrohnen.
Die Besonderheit liegt in den zwei Linsen, die oben und unten am Gehäuse sitzen. Sie nehmen die Umgebung vollständig auf, sodass beim späteren Anschauen kaum tote Winkel entstehen. Durch die Stitching-Technik ist die Drohne im Bild selbst nicht mehr sichtbar.
Steuerung und Immersion
Mit den Vision Goggles lässt sich das Bild live verfolgen, ergänzt durch Headtracking. Man kann also in eine Richtung schauen und gleichzeitig die Drohne in eine andere bewegen.
Beim ersten Testflug fühlte es sich für meinen Kollegen Patrick ganz ungewohnt an. Gemeinsam mit der Brille aufzusteigen sei zuerst ein komisches Gefühl, fühlt sich schnell aber auch einfach richtig an. Diese Mischung aus anfänglicher Irritation und anschließender Begeisterung zeigt, dass Antigravity hier tatsächlich ein neues Fluggefühl geschaffen hat, an das man sich erst gewöhnen muss.
Fazit nach dem ersten Test
Die Antigravity A1 verbindet erstmals die Stärken moderner 360°-Kameratechnik mit der Drohnenfliegerei. In der Praxis sorgt das für spektakuläre Perspektiven, aber auch für eine gewisse Eingewöhnungszeit.
Durch die Steuerung mit Headset und Handtracking werden sich vor allem erfahrene Drohnenpiloten schnell zurechtfinden und den vollen Nutzen erkennen, während Einsteiger möglicherweise mehr Geduld und Übung benötigen.
Wer bereit ist, diesen Schritt zu gehen, erhält eine Drohne, die sich deutlich von klassischen Modellen abhebt und neue Formen von Storytelling ermöglicht. Ob sie sich im Alltag bewährt, wird vor allem von Preis, Akkuleistung und Softwareunterstützung abhängen.

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