Apple enthüllt AirTags 2: Mehr Reichweite, mehr Lautstärke, geringerer Preis

Apple stellt nach über vier Jahren Wartezeit die zweite Generation der AirTags vor. Der neue Tracker bietet deutlich mehr Reichweite, einen lauteren Signalton und kostet weniger als sein Vorgänger.

Der neue Apple AirTag 2 setzt auf den Ultrabreitband-Chip der zweiten Generation und verspricht verbesserte Ortung bei gleichem Formfaktor. (Bildquelle: Apple) Der neue Apple AirTag 2 setzt auf den Ultrabreitband-Chip der zweiten Generation und verspricht verbesserte Ortung bei gleichem Formfaktor. (Bildquelle: Apple)

Ohne große Vorankündigung hat Apple am 25. Januar 2026 die zweite Generation der »AirTags« genannten Ortungsgeräte vorgestellt. Die neue Serie soll große Verbesserungen bei Reichweite und Akustik mit sich bringen und behält dabei das bisherige Design bei.

Preislich gibt es im Generationenvergleich eine gute Nachricht: Im Gegensatz zu den Vorgängern startet der AirTag 2 bei 35 Euro; die UVP für ein Viererpack beträgt 119 Euro. Vorbestellungen sind ab sofort möglich; die Auslieferung startet ab dem 28. Januar 2026.

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AirTags 2: Technische Verbesserungen im Überblick

Das Herzstück des neuen AirTag bildet der Ultrabreitband-Chip der zweiten Generation von Apple. Dieser U2-Chip kommt bereits im iPhone 17, iPhone Air sowie in der Apple Watch Ultra 3 und Series 11 zum Einsatz.

  • Dieser ermöglicht nach Herstellerangaben eine bis zu 50 Prozent größere Reichweite bei der Präzisionssuche im Vergleich zur Vorgängergeneration. Die Bluetooth-Reichweite wurde ebenfalls optimiert, ohne dass Apple konkrete Meterwerte nennt.
  • Neben der erweiterten Reichweite hat Apple das interne Design überarbeitet, um den Lautsprecher zu verstärken. Der neue AirTag soll laut Apple 50 Prozent lauter als die Vorgängergeneration und damit aus einer bis zu doppelt so großen Entfernung hörbar sein. Hierbei soll auch ein »unverwechselbarer« Signalton helfen.

Bei der Stromversorgung ändert sich indes nichts: Der AirTag 2 verwendet weiterhin eine austauschbare CR2032-Knopfzelle, die etwa ein Jahr hält und ohne Spezialwerkzeug vom Nutzer selbst gewechselt werden kann.

Datenschutz und Anti-Stalking-Maßnahmen

Seit der Einführung der ersten AirTag-Generation steht Apple in der Kritik, dass die Tracker für unerwünschtes Stalking missbraucht werden könnten. Apple hat darauf mit einer Reihe »industrieführender Sicherheitsfunktionen« reagiert:

  • So speichert der AirTag keine Standortdaten oder Verlaufsdaten physisch auf dem Gerät; eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung schützt die gesamte Kommunikation mit dem »Wo ist?«-Netzwerk.
  • Nur der Besitzer eines Geräts kann auf dessen Standortdaten zugreifen – weder Apple noch Dritte haben Zugang zu diesen Informationen.

Apple betont ausdrücklich, dass der AirTag ausschließlich für die Ortung von Gegenständen entwickelt wurde – nicht für Personen oder Haustiere. Seit Ende 2024 benachrichtigt das System zudem über unbekannte Tracker, die eine Person über längere Zeit begleiten.

Der neue AirTag erfordert ein kompatibles iPhone mit iOS 26 oder neuer oder ein iPad mit iPadOS 26 oder neuer. Das älteste kompatible iPhone ist somit das iPhone 11. Für die Präzisionssuche auf der Apple Watch wird mindestens eine Apple Watch Series 9 oder Apple Watch Ultra 2 mit watchOS 26.2.1 benötigt.

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