5 Apps für Kamera und Bildbearbeitung, auf die ich nicht mehr verzichten möchte

Wenn euch der Funktionsumfang der Kamera- oder Foto-App auf dem iPhone nicht ausreicht, bietet der App Store viele Alternativen. Diese fünf kann ich euch empfehlen.

Fotografieren oder Filmen mit dem Handy? Ich zeige euch 5 Apps, mit denen ihr mehr aus eurer Kamera herausholen könnt. (Bild: GameStar Tech) Fotografieren oder Filmen mit dem Handy? Ich zeige euch 5 Apps, mit denen ihr mehr aus eurer Kamera herausholen könnt. (Bild: GameStar Tech)

In den vergangenen Jahren hat sich bei der Kamera- sowie Foto-App auf dem iPhone einiges getan. Inzwischen stehen in beiden Anwendungen deutlich mehr Funktionen bereit, mit denen ihr einerseits Einfluss auf die Aufnahmen nehmen und andererseits diese nach euren Wünschen nachbearbeiten könnt.

Wer jedoch Profi-Werkzeuge sucht, muss weiterhin zu Drittanbieter-Apps greifen. Sie ergänzen die Kamera-App beispielsweise um Einstellmöglichkeiten zur Verschlusszeit, dem Weißabgleich und mehr. Auch im Bereich der Nachbearbeitung gibt es viele Apps, die der vorinstallierten überlegen sind.

Ich habe in den vergangenen Jahren einige Programme ausprobiert. Nachfolgend zeige ich euch meine Top 5 der empfehlenswerten Kamera- und Foto-Apps fürs iPhone, von denen ich immer mindestens eine auf meinem Handy installiert habe.

Adobe Lightroom

Adobe Lightroom kennt ihr vielleicht schon. Die Software wird sowohl von Profis als auch ambitionierten Hobbyfotografen genutzt. Seit einigen Jahren bietet Adobe sein Bearbeitungsprogramm auch für mobile Geräte wie das iPhone oder iPad an.

Lightroom bietet unzählige Werkzeuge, um Aufnahmen nachzubearbeiten. Die Bedienung erfordert für Anfänger etwas Eingewöhnungszeit, ist insgesamt aber recht intuitiv.

Lightroom bietet zahlreiche Nachbearbeitungsmöglichkeiten, ist dabei aber recht einfach zu bedienen. (Bild: GameStar Tech) Lightroom bietet zahlreiche Nachbearbeitungsmöglichkeiten, ist dabei aber recht einfach zu bedienen. (Bild: GameStar Tech)

Neben der manuellen Nachbearbeitung bietet die Software auch zahlreiche Presets. Hier könnt ihr einerseits aus verschiedenen Kategorien wie »Porträt« oder »Jahreszeiten« wählen. Andererseits analysiert eine KI auf Wunsch euer Foto und schlägt passende Presets vor. Mit einem Klick lässt sich so ein neuer Look erzeugen.

Daneben bietet die App auch einen Objektradierer, mit dem ihr störende Objekte aus dem Foto entfernen könnt. Zusätzlich gibt es Funktionen wie Objektivkorrektur, verschiedene Farbprofile und mehr.

Adobe Lightroom setzt auf ein monatliches beziehungsweise jährliches Abonnement. Je nach verfügbarem Cloud-Speicher unterscheiden sich die Preise. Das günstigste Angebot startet bei 1,99 Euro im Monat.

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Halide Mark II – Pro Camera

Die App »Halide Mark II – Pro Camera« bietet sich für alle an, die ihre Fotos nicht nur nachbearbeiten wollen. Wie mit einer professionellen Kamera kann man mit der App schon vor der Aufnahme Einstellungen vornehmen. Die Software integriert dazu diverse Optionen. Unter anderem lassen sich die Verschlusszeit, der Fokus und ISO manuell einstellen.

Daneben bietet die Applikation für ältere iPhone-Modelle ohne zweite Rückkamera wie das iPhone XR die Möglichkeit, Porträtfotos mit Tiefenunschärfe aufzunehmen. Dabei kommt eine künstliche Intelligenz zum Einsatz.

Halide Mark II – Pro Camera lässt euch diverse Parameter beim Fotografieren manuell einstellen. (Bild: GameStar Tech) Halide Mark II – Pro Camera lässt euch diverse Parameter beim Fotografieren manuell einstellen. (Bild: GameStar Tech)

Fotos können auf Wunsch im RAW-Format aufgenommen werden, darüber hinaus stellt Halide Mark II Histogramme, Medadaten und vieles mehr bereit. Zudem gibt es eine Besonderheit: Die App kann die automatische Bildverarbeitung vom iPhone überspringen und erstellt so natürlichere Fotos.

Halide Mark II kann eine Woche kostenlos getestet werden. Im Anschluss verlangen die Entwickler 22,99 Euro im Jahr über einen In-App-Kauf.

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Photon Kamera

Eine weitere Kamera-App, mit der ihr sämtliche Parameter manuell einstellen könnt, ist »Photon Kamera«. Mit der Software stellt ihr auf Wunsch Fokus, Verschlusszeit, den ISO-Wert und mehr selbst ein.

Wie Halide Mark II bietet auch Photon Werkzeuge wie »Focus Peaking«. Dabei hebt die Software im Kamerabild die Bereiche hervor, auf denen der Fokus sitzt. Die Fokuslupe ermöglicht euch zusätzlich, vergrößert zu sehen, ob der Fokus stimmt.

Photon bietet ebenfalls diverse Optionen, mit denen ihr eure Aufnahme verbessern könnt. (Bild: GameStar Tech) Photon bietet ebenfalls diverse Optionen, mit denen ihr eure Aufnahme verbessern könnt. (Bild: GameStar Tech)

Die Software unterstützt verschiedene Dateiformate, darunter auch HEIF, JPEG, ProRAW und RAW. Auf neueren iPhone-Modellen ab dem iPhone 14 Pro könnt ihr zudem festlegen, ob eure Fotos mit 12 oder 48 Megapixel aufgenommen werden sollen.

Photon kann einmalig für 45 Euro gekauft werden. Alternativ bietet die App zwei Abonnements: Entweder ihr bezahlt monatlich vier Euro oder knapp 20 Euro für ein Jahr. Ihr könnt die Software sieben Tage kostenlos ausprobieren.

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Darkroom+

»Darkroom+« dient der Nachbearbeitung von Fotos. Die App bietet zahlreiche Einstellungsoptionen. Ihr könnt eure Aufnahmen in verschiedene Formate zuschneiden, aus unterschiedlichen Farbfiltern wählen, sämtliche Parameter manuell einstellen und auch eine Stapelverarbeitung verwenden.

Daneben lassen sich mit der Software auch Live-Fotos sowie Videos bearbeiten. Bei Bedarf können Bilder komprimiert oder auch mit einem Wasserzeichen versehen werden.

Darkroom+ gibt euch für die Nachbearbeitung von Fotos zahlreiche Werkzeuge an die Hand. (Bild: GameStar Tech) Darkroom+ gibt euch für die Nachbearbeitung von Fotos zahlreiche Werkzeuge an die Hand. (Bild: GameStar Tech)

Trotz der Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten bietet Darkroom+ eine einfache Bedienung. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit sollten auch Anfänger problemlos mit dem Programm zurechtkommen.

Darkroom+ setzt auf ein Abo-Modell. Die monatlichen Kosten liegen bei 7,99 Euro, alternativ bezahlt ihr 44,99 Euro pro Jahr. Ihr könnt die Software sieben Tage kostenfrei testen.

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DoubleTake

Eine Empfehlung noch für die Filmer unter euch: Bei DoubleTake dreht sich alles um Videos. Mit der App ist es möglich, Videoaufnahmen mit zwei Kameralinsen gleichzeitig aufzunehmen. So könnt ihr euch für eine rückseitige Optik entscheiden und gleichzeitig die Frontkamera in die Aufnahme einbeziehen.

So lassen sich in einem Video zwei Blickwinkel gleichzeitig zeigen. Die App ist kinderleicht zu bedienen und hat nur wenige Einstellungsmöglichkeiten.

DoubleTake ermöglicht euch, Videos mit mehreren Handykameras gleichzeitig aufzunehmen. (Bild: GameStar Tech) DoubleTake ermöglicht euch, Videos mit mehreren Handykameras gleichzeitig aufzunehmen. (Bild: GameStar Tech)

Neben der Auswahl der Kameralinse könnt ihr auswählen, wie euer Multi-Cam-Video aussehen soll. Daneben lässt sich auch die Auflösung und Bildrate einstellen.

Auch DoubleTake setzt auf ein Abo-Modell. Die App kostet pro Woche 1,99 Euro beziehungsweise 22,99 Euro pro Jahr, kann jedoch kostenlos für sieben Tage ausprobiert werden.

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Fazit

Mit den oben genannten Applikationen könnt ihr mehr aus euren Fotos und Videos herausholen. Allerdings müsst ihr bereit sein, dafür zu bezahlen. Natürlich tummeln sich im App Store noch zahlreiche weitere alternative Software-Angebote.

In der Regel kosten gute Programme jedoch Geld. Inzwischen setzen die Entwickler dabei immer weniger auf Einmalzahlungen, sondern zumeist auf ein Abo-Modell. Ob eine Software es euch wert ist, monatlich oder jährlich zu bezahlen, das müsst ihr natürlich selbst entscheiden.

Mir haben alle der vorgestellten Apps gut gefallen, allerdings möchte ich natürlich nicht dauerhaft für alle bezahlen – das wäre mir dann doch zu viel Geld im Monat. Ich habe mich daher für Adobe Lightroom als meine Haupt-Foto-App entschieden.

Das ist meine Lieblings-Software und ich nutze sie ohnehin schon länger stationär auf meinem PC. Die Software bietet mir alles, was ich zur Nachbearbeitung von Fotos benötige.

Nutzt ihr eine der oben genannten Programme oder verwendet ihr eine andere Software für eure Fotos / Videos, die ich nicht berücksichtigt habe. Oder braucht ihr vielleicht gar keine externe Anwendung und die iPhone-Bordmittel reichen euch völlig aus? Teilt mir eure Meinung gerne in den Kommentaren mit.

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