Aktuell bin ich nicht gut auf das iPhone zu sprechen. Apps frieren ein, die Kamera öffnet sich nicht richtig, das iPhone sperrt sich willkürlich und ab und zu haut mich das Handy mit voller Lautstärke aus dem Schlaf. Dabei erwähne ich nur einige der vielen Bugs, die euch ebenfalls plagen.
Apple muss mit iOS 27 die richtigen Knöpfe drücken. Ansonsten ziert Ende des Jahres ein Google-G meine Smartphone-Rückseite. Abseits der Instabilität gibt es eine zweite Baustelle: Siri.
iOS 27 muss das Snow-Leopard-Update werden
Vereinzelte Darstellungsfehler oder Aufhänger kann ich souverän wegscherzen. Passiert, was soll’s! Wenn die Technik allerdings mehrfach streikt, wenn man auf sie angewiesen ist (und ordentlich dafür bezahlt hat), wird es ungemütlich.
Leider ist das in meinem Fall aktuell die Regel. Sollte das neueste Update auf iOS 26.4 keine Abhilfe schaffen, steht ein Reset auf meiner To-do-Liste für das kommende Wochenende. Drückt mir die Daumen!
Einige Stimmen prognostizieren für iOS 27 ein Update, das dem von Snow Leopard ähnelt (via MacRumors). Der Schnee-Leopard stand seinerzeit für ein Mac-Update, das ein einziges Ziel verfolgte: Optimierung.
Kenner werden sich noch an die Folie »0 New Features« zurückerinnern.
Apple wird das Wort Fehlerbehebung nicht in die Kameras sagen, aber hoffentlich von einem besseren Nutzererlebnis sprechen. Vielleicht schwärmt CEO Tim Cook sogar von hunderten Verbesserungen, die das iPhone schneller, sicherer und zuverlässiger machen.
Dann schlackere ich mit den Ohren, denn das braucht das iPhone dringend. Der Frust ist bei mir längst Alltag geworden.
Allerdings kann sich Apple nicht ausschließlich auf Fehlerbehebungen konzentrieren. Siri benötigt dringend ein Update, um auch nur ansatzweise mit Google und Samsung konkurrieren zu können.
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Siri 2.0 kommt (diesmal wirklich)
Im Jahr 2024 sorgte Apple mit den angekündigten KI-Features für Aufsehen. Siri wird clever, versteht den Kontext und sagt mir sogar, wann meine Mutter am Flughafen landet. Und das ganz ohne meine Hilfe. Magisch.
Zwei Jahre später stellt die digitale Assistentin allerdings immer noch hauptsächlich den Timer und trägt Termine in den Kalender für mich ein. Für alles andere erhalte ich meistens ohnehin keine zufriedenstellende Antwort.
Habt ihr in letzter Zeit mal ein Google- oder Samsung-Smartphone in den Händen gehalten? Klar, diese Androiden platzen vor unnötigen KI-Features. Aber eins muss man diesem KI-Bündnis zugestehen: Die beiden Hersteller machen keine halben Sachen.
Gemini erkennt, was auf dem Bildschirm passiert, versteht natürliche Sprache und greift vereinzelt auf Apps zu. In den USA lässt der Suchmaschinenriese seine KI nun sogar auf autonome Taxi- und Essensbestellungen los. Verrückt!
Ausgerechnet Google soll in diesem Jahr Apple unter die Arme greifen. Zudem scheint Apple zur WWDC einige Asse im Ärmel zu haben:
- Siri könnte eine eigene App erhalten. Diese bietet eine Übersicht vergangener Chats, eine Suchfunktion sowie Favoriten
- Die Assistentin wird wohl auch beim Browsen unter die Arme greifen, indem sie Webinhalte visuell aufbereitet, Dokumente analysiert und Zusammenfassungen erstellt.
- Ähnlich wie Gemini wird Siri offenbar bald erkennen, was auf dem Bildschirm passiert.
Laut Mark Gurman von Bloomberg versteht Apples überarbeitete Sprachassistentin den Nutzerkontext und handelt appübergreifend. Das sind die Funktionen, die bereits vor fast zwei Jahren angepriesen wurden.
Warum ich vorerst am iPhone festhalte
Aktuell wirkt das iPhone nicht nur ziemlich instabil, sondern hinkt der Konkurrenz im Bereich der künstlichen Intelligenz auch hinterher. Warum habe ich dann noch einen Apfel in der Tasche?
Weil Apple-Smartphones weitaus mehr zu bieten haben.
Viele coole Apps von Drittanbietern möchte ich nicht missen. Einige davon gibt es für Android gar nicht oder nur in abgespeckter Version, zum Beispiel Tiimo, Noteplan oder Halide. Das sind drei Anwendungen, die ich aktuell intensiv teste und die mir extrem gut gefallen (aber leider kosten die etwas).
Das Zusammenspiel mit anderen Apple-Geräten ist mit einem iPhone ungeschlagen. Auch wenn es inzwischen Alternativen wie Localsend gibt und Google sowie Samsung AirDrop unterstützen.
So schlicht die Kamera-App des iPhones auch sein mag, der Hersteller bietet mir die Auswahl meiner liebsten Objektivbrennweite: 28 Millimeter. Die Qualität gefällt mir obendrein sehr gut für eine Handykamera. In puncto Videos bleibt das iPhone für mich ohnehin die Speerspitze.
All das hilft jedoch wenig, wenn die Zuverlässigkeit stetig abnimmt und teilweise gravierende Fehler nicht behoben werden. Deswegen blicke ich gespannt dem 8. Juni entgegen, wenn Apple in Cupertino die Pforten für die WWDC öffnet.
Ohne Übertreibung: Diese Entwicklerkonferenz und die darauffolgenden Monate werden darüber entscheiden, ob ich dem iPhone treu bleibe oder selbstbewusst zu Android zurückwechsle. Denn ich halte Googles Betriebssystem ohnehin für das bessere. Das iPhone bietet mir aber ein Netz aus App- und Komfort-Features, auf die ich sehr ungern verzichten würde.






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