Apple Watch X soll größer und schneller werden, doch die Baustellen liegen ganz woanders

Unzuverlässige Tests und ein Rechtsstreit stehen im Weg.

Die Apple Watch X soll sich im Hinblick auf die Displaygröße am Ultra-Modell orientieren. Die Apple Watch X soll sich im Hinblick auf die Displaygröße am Ultra-Modell orientieren.

Zur anstehenden Apple Watch X gibt es neue Gerüchte, die über zwei Änderungen der Smartwatch spekulieren und zeitgleich von Problemen bei den Gesundheitsfunktionen berichten.

Darum ist das wichtig: In diesem Jahr feiert die Apple Watch ihr zehnjähriges Bestehen. Entsprechend wird viel über große Upgrades für die Smartwatch spekuliert, doch nicht alle erhofften Funktionen werden wohl an Bord sein.

Im Detail: Wie der für gewöhnlich gut informierte Bloomberg-Analyst Mark Gurman in seinem PowerOn-Newsletter berichtet, sind zwei Modelle der Apple Watch in Arbeit.

  • Bei den Versionen mit dem Codenamen »N217« und »N218« sollen keine großen Designänderungen im Vergleich zu den vorhergehenden Generationen anstehen.
  • Einzig das Display soll größer werden: Das N218-Modell soll einen Bildschirm erhalten, der in etwa so groß wie bei der Apple Watch Ultra ausfällt (49 mm).

Mit neuem Chip, aber ohne Apple Intelligence: Im Rahmen der WWDC 2024, die im vergangenen Juni stattfand, hat das Unternehmen die »Apple Intelligence« vorgestellt.

  • Damit ist Apples Version der Künstlichen Intelligenz gemeint, die in kommenden iOS-Versionen zum Tragen kommt.
  • In der Apple Watch soll Apple Intelligence allerdings keine Anwendung finden.

Der Verzicht auf Apple Intelligence würde trotz eines neuen Chips erfolgen, der als Nachfolger des S9-Prozessors in der Apple Watch 10 und Apple Watch Ultra 3 eingeführt werden soll.

Konkrete Details zum neuen Chip nennt Gurman nicht, wohl aber, dass dieser »langfristig den Grundstein für KI-Kapazitäten« legen soll.

Verschobene Gesundheitsfeatures?

Für die kommende Watch-Generation soll Apple unter anderem mit zwei neuen Funktionen planen.

Hierbei handelt es sich um die Erkennung von Bluthochdruck sowie Schlafapnoe – doch laut Gurman haben die Entwickler »einige ernsthafte Probleme« mit der Integration.

  • Tests zur Erkennung des Blutdrucks seien demzufolge noch nicht zuverlässig genug, um das Feature in die Apple Watch X zu integrieren.
  • Die Erkennung von Schlafapnoe beruht indes auf der Messung des Blutsauerstoffgehalts (SpO2). Hier steckt Apple allerdings in einem Rechtsstreit mit der Medizintechnik-Firma Masimo.
  • Angesichts dessen ist die SpO2-Messung in den USA derzeit deaktiviert. Ob eine Einigung bevorsteht, ist unklar.

Beide Probleme lösen im Bloomberg-Bericht nun die Vermutung aus, dass die genannten Features es doch nicht zur Apple Watch X schaffen werden. Stattdessen sei sogar eine Verschiebung um ein weiteres Jahr möglich.

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