Ich stehe an der U-Bahn-Station, der Rucksack voll mit seltener Beute. Nur noch ein paar Sekunden, dann kommt der Zug, und ich bin raus – sicher, glücklich und ein wenig reicher als zuvor. Zumindest in der Theorie.
Dann höre ich Schritte. Einer taumelt die Treppe herunter, schwer verletzt, Schild längst weg. Ich reiße die Waffe hoch, will abdrücken – Nicht schießen!
, ruft er. Ich werde verfolgt!
Bevor ich überhaupt entscheide, ob ich ihm glaube, sehe ich ihn schon. Ein anderer Raider kommt angerannt, Waffe im Anschlag. Wir sehen uns für einen Atemzug an, dann explodiert der Tunnel in Mündungsfeuer. Es dauert nur Sekunden, dann ist der Angreifer tot.
Der Verletzte sieht mich an, sagt nur leise: Danke
. Er überlässt mir den Loot des anderen. Wir rufen gemeinsam den Zug, steigen ein, sagen noch ein knappes GG
– und wissen beide, dass wir uns nie wiedersehen werden.
Genau solche Begegnungen sind das Highlight von Arc Raiders: spontane Allianzen, flüchtige Momente zwischen Misstrauen und Menschlichkeit. Hier entstehen Geschichten, die kein Skript vorgibt.
Dazu ist es der vielleicht zugänglichste Einstieg ins sonst so gnadenlose Genre der Extraction-Shooter – und gleichzeitig eines der atmosphärisch dichtesten Spiele, die wir seit Langem getestet haben.
Rauf, raus, Risiko
Arc Raiders stammt vom schwedischen Studio Embark, das von ehemaligen Battlefield-Entwicklern gegründet wurde – und genau das merkt man dem Spiel an. Ihr spürt sofort, dass hier Menschen am Werk waren, die wissen, wie sich gute Feuergefechte anfühlen müssen.
Nur ist das hier kein klassischer Multiplayer-Shooter, kein Team-Deathmatch, kein Battle Royale. Arc Raiders gehört zum Genre der Extraction Shooter.
14:18
Arc Raiders - Weihnachten für Shooter-Fans!
Euer Ausgangspunkt ist die unterirdische Stadt Speranza, in der sich die letzten Überlebenden der Menschheit nach einem Roboteraufstand verschanzt haben. Die Oberfläche wird derweil von den sogenannten Arcs beherrscht, Maschinenwesen, die die Erde in eine postapokalyptische Wildnis verwandelt haben.
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