Am 27. Januar erschien mit Headwinds (dt. Gegenwind
) das erste große Update des Jahres für Embarks gefeierten Extraction-Shooter Arc Raiders. Das Update brachte unter anderem eine neue Matchmaking-Option für mutige Solo-Spieler, eine neue Kartenbedingung mit Fokus auf mehr Vertikalität und verräterische Vögel und deutlich mehr niedliche sammelbare Quietscheenten ins Spiel.
Allerdings hatte der Patch auch einige unvorhergesehene Effekte und Bugs im Gepäck, die einen Spieler um Hunderte wertvolle Waffen gebracht haben.
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ARC Raiders hat die besten Videospiel-Storys, die nie geschrieben wurden
Gleich vorweg: Die Serverprobleme der vergangenen Tage waren wohl keine Folge des Updates, sondern das Resultat einer DDOS-Attacke auf die Server von Entwickler Embark. Denn deren anderer Multiplayer-Shooter The Finals war ebenfalls von Aussetzern betroffen.
Das erste Problem des Updates betrifft die Geschwindigkeit, mit der Loot in Kisten und Behältern auftaucht. Diese sei vielen Spielern zufolge mit dem Aufspielen von Headwinds deutlich reduziert gewesen. Die Entwickler haben mittlerweile einen Hotfix aufgespielt und berichten, man habe die Loot-Geschwindigkeit mit dem Update tatsächlich etwas verlangsamen wollen – aber eben nicht um satte 30 Prozent.
Waffen kurzzeitig generft
Der zweite ungewollte Nebeneffekt des Headwinds-Updates war ein Bug, der die Feuerraten diverser Waffen drastisch reduzierte. Mehrere vormals erstklassige Schießeisen mit hoher Schussfrequenz wie etwa die Venator-Pistole waren danach vermeintlich wertlos. Und hier kommen wir zu dem eingangs erwähnten teuren Hausputz.
Denn einige Spieler dachten nach dem Update offenbar, der Nerf ihrer Waffen sei permanent und begannen damit, die Waffen zu verkaufen und zu recyceln – und vernichteten damit innerhalb weniger Sekunden ein wahres Ingame-Vermögen. Auf Twitter macht aktuell ein Video von einem Spieler die Runde, der auf einen Schlag über 100 Venator-Pistolen in ihre Einzelteile zerlegt und dafür gleichermaßen Spott wie Mitleid erntet:
Link zum Twitter-Inhalt
Das Recyceln erwies sich als fatale Fehlentscheidung, denn nur wenige Stunden später machte Entwickler Embark die Änderungen am Waffenschaden per Hotfix rückgängig. Diese seien eine unbeabsichtigte Nebenwirkung des Updates gewesen, teilten die Entwickler auf Discord mit. Man danke der Community für die Vielzahl an schnellen Hinweisen auf das Problem.
Wer nun seine Waffe versehentlich zerlegt oder verkauft hat, hat wohl trotzdem Pech gehabt. Denn die Waffen bekommen die betroffenen Spieler sehr wahrscheinlich nicht zurück.
In der obigen Linkbox erfahrt ihr derweil mehr über die Content-Pläne der Entwickler für die kommenden Monate, was hinter dem aktuellen Enten-Hype in Arc Raiders steckt und warum ein Hotel in Italien nun auf Google mit massenhaft Traumbewertungen überschüttet wird. Wir sehen uns an der Oberfläche!
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