»Was sie vorhaben, ist verrückt«: Für ein lebenswichtiges Raketenbauteil hagelt es gerade Kritik an der NASA – und das zu Unrecht

Wenn die erste bemannte Mondrakete seit Apollo 17 abhebt, steht einiges auf dem Spiel. Der historische Flug der NASA stellt aus Sicht einiger ein zu hohes Risiko dar.

Mit Artemis 2 kehren die Menschen wieder zurück zum Mond – wenn auch ohne Landung.
(Bildquelle: NASA, JPL, USGS und NASAJoel Kowsky) Mit Artemis 2 kehren die Menschen wieder zurück zum Mond – wenn auch ohne Landung. (Bildquelle: NASA, JPL, USGS und NASA/Joel Kowsky)

Seit einem halben Jahrhundert ist er allein, doch bald bekommt er wieder Gesellschaft: Vier Menschen starten dieses Frühjahr mit dem Space Launch System (SLS) zum Mond.

Die Mission Artemis 2 bringt sie an Bord der Orion-Raumkapsel (Spitze der Rakete) bis in den Schatten unseres Trabanten, von wo aus sie anschließend wieder nach Hause kommen. Doch der Wiedereintritt in die Erdatmosphäre bereitet manchen Sorgen.

Denn die Premiere der neuen Mondrakete und -kapsel aus dem Jahr 2022 (Artemis 1) gibt dem Erstflug mit Menschen und unserer historischen Rückkehr gewichtige Hausaufgaben auf. Sie betreffen die Sicherheit der Crew.

Rückkehr auf Probe ohne Anfassen

Am 17. Januar 2026 war es so weit: Die gewaltigen Tore des Vehicle Assembly Building (VAB) öffneten sich und heraus rollte auf einer ausladenden Plattform balancierend die Mondrakete. Im Schneckentempo kriecht die SLS auf dem Gefährt Richtung Launch Complex 39B am Kennedy Space Center ihrem Schicksal entgegen. 12 Stunden später kommt sie dort an, wo sie bis zu ihrem Start ausharrt.

Mehr zum Crawler sowie dem historisch wie baulich höchst beachtenswerten VAB erfahrt ihr in diesen beiden Artikeln:

Wann genau startet Artemis 2? Die Mondrakete wird frühestens im April auf ihre insgesamt zehntägige Reise gehen (via NASA). Wir halten euch hier auf dem Laufenden. Doch einer Sache könnt ihr euch relativ sicher sein: Ihr werdet Kaffee, Tee und Durchhaltevernögen brauchen, denn die Rakete startet wahrscheinlich mitten in der Nacht deutscher Zeit.

Aufbau der Artemis-Mondraketen

Das SLS besteht wie jede moderne Rakete aus mehreren Stufen. Der Großteil der Masse geht innerhalb weniger Minuten verloren – vor allem der Treibstoff. Zum Mond fliegt nur das Crew- und Servicemodul plus eventuell nicht abkoppelbare Resthardware.

Der Aufbau des Space Launch Systems (SLS (Bildquelle: NASA). Der Aufbau des Space Launch Systems (SLS (Bildquelle: NASA).

Flugablauf von Artemis 2

Nach ihrem Start von Florida aus umkreisen die Astronauten zur Erprobung aller Systeme erst einmal die Erde. Zuvor wurden bereits alle anderen Stufen, inklusive der gewaltigen SLS-Rakete, abgetrennt. Übrig ist dann nur noch die Orion-Raumkapsel, die die Crew auf den Namen »Integrity« getauft hat (via NASA).

Sollten hierbei Probleme auftreten, könnte die Mission an diesem Punkt auch noch relativ einfach abgebrochen werden.

Der »translunar injection (TLI) burn« ändert den Kurs nun so ab, dass die Kapsel zum Mond fliegt, ihn einmal fast umrundet und direkt wieder zurückkehrt. Mit TLI ist das Zünden der Triebwerke der »Integrity« gemeint, wodurch sie sich von der Erde entfernt. Der Schub sorgt also für den richtigen Kurs und die korrekte Geschwindigkeit, um wie berechnet den Mond zu passieren.

Die Route wurde im Vorfeld so ausgelegt, damit die Anziehungskraft von Mond und Erde einen gehörigen Teil der Arbeit erledigt. Hierdurch macht die Orion eher einen Bogen um den Mond, indem sie sich annähert, einmal hinter ihm verschwindet und sich dann aus seinem Schatten herauskatapultieren lässt.

Das heißt in der Branche »free-return trajectory«. Zwischen dem Verlassen des Erdorbits und der Wasserung im Pazifischen Ozean vergehen rund neun Tage. Hinzu kommt ein Tag für die Probeläufe in Erdnähe.

Die Hauptziele von Artemis 2 lauten:

  • Vollumfängliche Tests aller Flugphasen mit Crew an Bord.
  • Sammlung von Daten für die geplante Mondlandung während Artemis 3 – frühestens Mitte 2027.
  • Förderung der internationalen Zusammenarbeit für eine langfristige Präsenz auf dem Mond inklusive des Aufbaus einer euro-amerikanischen Mondbasis im Rahmen zukünftiger Programme.

Artemis 2 wird voraussichtlich auch einen seit 1969 gültigen Rekord brechen: die schnellsten Menschen aller Zeiten an Bord eines Vehikels. Mehr dazu erfahrt ihr in diesem ausführlichen Artikel.

Generalprobe ohne finalen Akt

Die Haupteinschränkung für Starttermine geht von der Position des Mondes relativ zur Erde aus. Sollte im März etwas wiederholt den sogenannten Liftoff verhindern, stehen Ausweich-Startfenster (so nennen Fachleute diese Terminzeiträume) zur Verfügung. Diese liegen im frühen und im späten April.

Damit das gelingt, muss aber einiges passen:

  • die technisch einwandfreie Funktionsweise aller Systeme der Rakete und der Orion
  • Gleiches gilt für den Startturm und alle anderen Anlagen am Boden
  • eine bereite Besatzung
  • das Wetter, vor allem Windgeschwindigkeiten in allen Höhenlagen über dem Startgebiet müssen im akzeptablen Rahmen bleiben
  • Luft- sowie Meeresräume in der Umgebung vom Kennedy Space Center müssen frei von allen fremden Vehikeln sein.

    Der Grund: Sollte es während der initialen Flugphase zu schweren Störungen kommen, beendet das automatische Abbruchsystem die Mission. Hierfür sprengt sich die Orion-Kapsel mittels Raketentriebwerken ab und die Automatik zerstört alle anderen Vehikelteile mittels Sprengsätzen. Die Trümmerteile könnten mitunter tausende Quadratkilometer bedrohen. Deshalb soll sich dort niemand an Bord von Schiffen oder Flugzeugen aufhalten.

Video starten 2:27 Reentry: Die realistische Raumfahrt-Simulation feiert nach zehn Jahren Entwicklungszeit den Release

Vor dem Start steht das »Wet-Dress Rehearsal« (WDR) an. Das ist wie eine Art Generalprobe ohne das eigentliche Finale. Hierbei bereiten die Ingenieurteams Rakete, Orion, Startrampe und alle weiteren Einrichtungen exakt so vor, wie es auch am Launchtag ablaufen soll.

Aber rund 30 Sekunden vor dem simulierten Abheben stoppt alles. SLS wird wieder enttankt und alles fährt zurück auf Standby. Anfang Februar brach die NASA ein WDR ab, da es zu Problemen während der Betankung der Rakete mit Wasserstoff kam. Zudem erwies sich die Funkverbindung als instabil. Der eigentlich für den frühen Februar anvisierte Startversuch verschob sich deshalb in Richtung März/April.

Vier Pioniere einer neuen Epoche

Vier Astronauten, darunter erstmals eine Astronautin, werden sich in der Orion befinden. Noch nie zuvor war eine Frau derart weit von der Erde entfernt, geschweige denn in der Mondumlaufbahn. Die Crew besteht aus:

  • Reid Wiseman (Commander)
  • Victor Glover (Pilot)
  • Christina Koch (Mission Specialist)
  • Jeremy Hansen (Mission Specialist)

Auch wenn die vier an Bord einer US-amerikanischen Rakete Richtung Mond abheben, sind hier nicht nur die Vereinigten Staaten unterwegs: Jeremy Hansen etwa gehört zur kanadischen Raumfahrtagentur und die Orion-Kapsel an der Spitze der SLS entstand teils in Deutschland, genauer in Bremen.

Snoopy Crew von Artemis 2 Snoopy Crew von Artemis 2

Snoopy hat seinen Flug auf Artemis 1 gut überstanden (gemeinsam mit unter anderem zwei Dummys). Das Quartett von Artemis 2 hat den Flug ihres Lebens noch vor sich, 2026 soll es so weit sein. (Bildquelle: NASA und James Blair/NASA/JSC)

Erst etwa sechs Tage vor dem geplanten Starttermin verlässt die Crew die Quarantäne. Sie dient ihrem Schutz vor Krankheiten – während Tausende Namen in digitaler Form dank einer NASA-Aktion da vielleicht schon lange an Bord der Integrity warten.

Die Astronauten sitzen allerdings nicht herum und drehen Däumchen, sondern trainieren sowohl in Houston als auch in Florida im »Neil A. Armstrong Operations and Checkout Building« weiter. Dazu gehören Simulationen des Flugs zum Mond oder auch finale medizinische Untersuchungen.

Sorge um das Hitzeschild

Zwischenzeitlich musste die NASA Maßnahmen ergreifen, die die kritischste Phase der Mission betreffen, den Wiedereintritt in die Erdatmosphäre. Denn bei der unbemannt zum Mond geflogenen Artemis-1-Mission kam es am Ende zu einer Anomalie.

Bei der Rückkehr von Flügen zum Mond erreichen Hitzeschilde Temperaturen jenseits der 2.800 Grad Celsius. Die beim Sturz mit 40.000 Stundenkilometern frei werdende Reibungs- und Kompressionsenergie sorgt für eine Schale aus Luftpartikeln, die sich in sogenanntes Plasma verwandelt. Die Orion stürzt also eine dünne Schicht aus brennender Luft vor sich her schiebend in Richtung Erdboden.

Den Wiedereintritt der Orion-Raumkapsel während Artemis 1 erlebt ihr in diesem YouTube-Video in Echtzeit mit. An Bord befanden sich nämlich Kameras sowie auch Mikrofone, die den gesamten Absturz hinab in den Pazifik aufgezeichnet haben.

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Hierbei traten während der Artemis-1-Premiere des SLS-Orion-Duos unerwartete Schäden auf. Anstatt nur oberflächliche Abnutzungen aufzuweisen, wurden durch sich ausdehnendes Gas ganze Teilbereiche des Schilds weggesprengt.

Dabei Schäden sind eigentlich geradezu erwünscht, denn die Struktur des Hitzeschildes soll ja Energie absorbieren, damit diese nicht ins Innere der Kapsel zu Astronauten und Technik vordringt. Das muss aber kontrolliert und gleichmäßig erfolgen. Herausgesprengte Blöcke und zurückbleibende Lücken im Schutz sind nicht vorgesehen.

Die Folge: Das Artemis-Programm geriet ins Stocken, um der Sache auf den Grund zu gehen. Mittlerweile hat die NASA Konsequenzen gezogen, die aber aus Sicht einiger Experten längst nicht ausreichen.

Die Untersuchung und Folgen

Der Hitzeschild von Orion besteht aus Blöcken hitzeabweisenden Materials, wie sie die NASA für Marsmissionen entwickelt hat. Die Apollo-Raumkapseln in den 60ern/70ern nutzten noch kompliziert anzufertigende Honigwaben-Strukturen.

Der Preis für Orion: geringere Stabilität. Daten weisen außerdem darauf hin, dass sich der Schutz von Artemis 2 tatsächlich sogar als anfälliger erweisen könnte als der seiner Schwester bei Artemis 1. Kein Hitzeschild ist eins zu eins identisch und das jetzige weist eine erhöhte Gefährdung für den obigen Effekt auf.

Die Untersuchungen, Simulationen und Berechnungen führen jetzt zu einer Anpassung der Bahn beim Wiedereintritt. Die Orion prallt vor dem wirklichen Sturz in die Tiefe einmal von der Atmosphäre ab – ähnlich wie ein Stein auf dem Wasser springt. Allgemein dient diese Technik einer im Vergleich zum direkten Eintritt erhöhten Genauigkeit vor der Wasserung.

Integrity wird während Artemis 2 im Anschluss steiler eintauchen (büßt etwas Präzision dabei ein), wodurch sich aber die kritische Erhitzungsphase verkürzt. Dies wirke laut NASA den gefürchteten Gasansammlungen im Hitzeschild ausreichend entgegen.

Brandneu Angebrannt Brandneu Angebrannt

Was die Physik beim Wiedereintritt mit einem Hitzeschild anstellt, seht ihr hier. (Bildquellen: Isaac Watson/NASA und NASA)

Nach der Bergung der Orion-Kapsel aus dem Pazifik hat sich laut NASA gezeigt, dass nie eine Gefahr für eine hypothetische Crew bestanden hätte, denn:

  • Innentemperaturen lagen stets im mittleren 20-Grad-Celsius-Bereich
  • Die Struktur direkt unter dem Hitzeschild erreichte maximal nur etwa 70 Grad Celsius, Grenzwert läge etwa etwa viermal so hoch.
  • Selbst in Katastrophen-Szenarien, in denen größere Teile komplett weggebrochen wären, hätte die Kapsel die Crew geschützt und wäre wasserdicht geblieben.

Jared Isaacman, NASA-Administrator, stärkt seinen Ingenieuren bei dem neuen Flugprofil sowie der Einschätzung der Lage den Rücken:

Wir haben unser Reentry-Profil angepasst. Wir haben die Sicherheitsmarge zurückgewonnen, und ich fühle mich damit bei Artemis II sehr gut.

Die Crew stimmt dem zu. In Zukunft plant die NASA aber, das Design zu verändern, um die Sicherheitsreserve zu erhöhen.

Mahnende Stimmen

Einige Stimmen mit langjähriger Expertise, unter anderem gesammelt bei der NASA, widersprechen dem Mantra und Plan der NASA deutlich. So zum Beispiel Dr. Dan Rasky und Dr. Charlie Camarda. Letzterer bringt seine Sicht in einem CNN-Interview markant auf den Punkt:

Was sie vorhaben, ist verrückt.

Sein Kollege teilt die Ansicht mit weniger drastischen Worten, aber auch er wünscht sich, die NASA streiche den Flug. Das Risiko falle zu groß aus und ein Aufbrechen des Hitzeschildes sei quasi garantiert.

Dem widerspricht einer der an der Untersuchung von Artemis 1 Beteiligten, Dr. Danny Olivas, auch gar nicht, aber das damit verbundene Risiko sei im vertretbaren Rahmen. Während Dr. Steve Scotti bei CNN begründet, weshalb das nicht die Zerstörung des Vehikels und den damit verbundenen Tod der Crew bedeute:

Unterhalb des eigentlichen Hitzeschildes verfüge Orion über eine widerstandsfähige Composite-Struktur (mehrere direkt aufeinandersitzende Schichten an unterschiedlichen Materialen). Sie vermögen den hohen Temperaturen zumindest für kurze Zeit standzuhalten – ausreichend dank des veränderten Abstiegspfades. Zudem bliebe der Hitzeschild nach allen verfügbaren Daten lange genug beständig, um es dazu gar nicht kommen zu lassen.

Derweil befürchtet Dr. Camarda geradezu, dass Artemis 2 sicher heimkehre. Klingt seltsam, aber es ist diese aus seiner Sicht vermeintliche Bestätigung der NASA-Linie, die für ein falsches Sicherheitsgefühl sorgen werde. Von hier an fiele eine Kurskorrektur umso schwerer – bis es schließlich zu einem Unfall mit Todesfolge kommt.

Olivas gesteht ihm den Punkt implizit zu. Frei von Problemen seien Entscheidungsprozesse bei der NASA keineswegs und so gelte für ihn:

Manchmal haben wir Glück, und wenn das eintritt, tauschen wir das dankend dafür ein, tatsächlich gut zu sein – und dann überzeugen wir uns selbst, besser zu sein, als wir wirklich sind.

Einschätzung der Redaktion

Gerald Weßel: Ich bin kein Ingenieur, aber ein aufmerksamer Beobachter aktueller sowie historischer Raumfahrt. Ich möchte den Kritikern hier nichts unterstellen, weder Selbstüberschätzung noch Geltungssucht. Ich glaube ihnen sofort, dass sie es gut meinen. Doch ich halte ihre laute Kritik im Nachgang der Gefahrenbewertung für unnötig.

Die Gründe dafür sortieren sich in drei Richtungen: Pragmatismus, Technik und Akzeptanz.

So ein Hitzeschild kann nicht einfach abgeschraubt und ausgetauscht werden. Raumschiff-Design und -Konstruktion gehört wohl zu den langwierigsten Aufgaben, denen sich Unternehmen und Organisationen stellen können. Die jetzt für die Zukunft angedachten Änderungen würden Artemis 2 wahrscheinlich um Jahre verzögern. Das wäre im Weltraum-Spannungsfeld zwischen klassisch-staatlicher, und durch Unternehmen wie SpaceX getriebener New-Space-Wirtschaft für die NASA verheerend.

In dem Fall stünden Programm und Hardware vor der beschleunigten Abwrackung – und damit geriete die Behörde sicher in eine tiefe Krise. Zudem stünde wahrscheinlich alsbald erneut das Budget unter Beschuss aus Senat und Kongress. Tragisch, wo es doch gerade halbwegs gerettet wurde.

Ferner hat sich die NASA Zeit genommen, die Lage zu bewerten. Artemis 2 hätte ja längst abheben sollen, musste aber aufgrund der Analysen, Simulationen und Tests warten. Das Ergebnis bestärkte die Verantwortlichen zurecht: Es hätte nie eine Gefahr für Crew und Schiff bestanden – aber die Schäden weichen vom Erwarteten ab.

Deshalb war es richtig, die Lage neu zu bewerten. Die Übergangslösung leuchtet mir ein. Ich begrüße unterdessen auch, dass die Verantwortlichen zusichern, das Hitzeschild für zukünftige Einsätze von Orion anzupassen.

Doch gilt selbst dann: Absolute Sicherheit existiert nicht – vor allem hier an der Grenze des menschlich Machbaren. Schrumpfende Reserven sollten soweit möglich vermieden werden, aber es gibt Grenzen, die Ressourcen, Zeit und Ziel ziehen.

Wer glaubt bemannte Raumfahrt könne ungefährlich sein, der irrt. Wiseman, Glover, Koch, Hansen sind sich des Risikos bewusst, haben eindeutig dargelegt, was im Falle ihres Todes geschehen soll. Allein für die Bereitschaft, das Wagnis einzugehen – egal mit welchem Hitzeschild – gebührt ihnen höchster Respekt.

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