Assassin's Creed: Odyssey - »Ist es nicht riskant, Assassin's Creed wieder jährlich zu releasen?« - Fragen an die Entwickler

Wir stellen den Entwicklern harte Fragen: Warum wieder jährlich? Warum keine Assassinen? Und wann kommt Assassin's Creed: Battle Royale?

von Dimitry Halley,
12.06.2018 02:30 Uhr

Wir stellen den Entwicklern von Assassin's Creed: Odyssey ein paar Fragen (Symbolbild).Wir stellen den Entwicklern von Assassin's Creed: Odyssey ein paar Fragen (Symbolbild).

Assassin's Creed: Odyssey wird für Diskussionen sorgen. Es gibt im Spiel keine Assassinen, es erscheint wieder im Jahresrhythmus, obwohl die Serie sich 2016 extra davon distanziert. Die Serie wird zum Rollenspiel. Bei so vielen diskutablen Begebenheiten entstehen natürlich fragen - und weil wir freche Journalisten sind, tragen wir die einfach zu den Entwicklern.

Konkret haben wir im Rahmen eines Anspiel-Events mit dem Producer von Assassin's Creed: Odyssey, Marc-Alexis Côté, gesprochen. Seine Antworten dienten uns als Hintergrundinformationen für unsere große Angespielt-Preview zum neuen Assassin's Creed.

Aber auch ganz unabhängig vom Preview-Kontext sind Côtés Antworten ziemlich interessant, wenn man Einblicke erhalten will, wie die Pläne für Assassin's Creed aussehen. Und deshalb stellen wir sie unseren Plus-Nutzern hier prompt in der deutschen Übersetzung zur Verfügung.

Fragen an Assassin's-Creed-Producer Marc-Alexis Côté

GameStar: Wie sieht die Grundidee hinter Assassin's Creed: Odyssey aus?

"Im ersten Schritt fragen wir uns, welche Innovation wir in die Serie tragen wollen. Vor langer Zeit haben wir uns entschlossen, Assassin's Creed von einem Action-Adventure in ein Open-World-Rollenspiel zu verwandeln. Das haben wir vor Jahren gemeinsam mit dem Team hinter Assassin's Creed: Origins geplant. Origins war der erste Schritt, wir wagen den zweiten. Wir wollen diesen Übergang abschließen, indem wir uns auf echtes Roleplaying, also Entscheidungen fokussieren. Wir bringen mehr Tiefe in die Geschichte. Einer der großen Vorteile der griechischen Antike sind die unzähligen Storys, die man dort erzählen kann. Die Griechen waren unheimlich reichhaltige Geschichtenerzähler. Deshalb können wir uns auf einen riesigen Pool verschiedener Themen stürzen, zum Beispiel Wissenschaft, Philosophie, den Krieg zwischen Sparta und Athen. Unserer Meinung nach haben wir's hier mit einem Wendepunkt der Historie zu tun. Und das ist auch eine wichtige Überlegung, wenn wir uns für ein Setting entscheiden: Die Frage, welche Bedeutung ein Punkt in der Weltgeschichte für die Entwicklung der Menschheit und unsere heutige Kultur hat. Sich in eine Zeit zu begeben, in der Wissenschaft, Philosophie, Kunst, Theater, Medizin durch so viele große Pioniere nach vorne getrieben wurden - diese Ära zu erforschen, ist für uns wichtig."

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