Fazit: Asus RTX 2060 ROG Strix OC - Schneller, leiser und kühler als Nvidias Founders Edition

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Fazit der Redaktion


Christoph Liedtke
@vAronized

Die Asus RTX 2060 ROG Strix OC überzeugt im Test durch hohe Leistung bei geringer Lautstärke und niedrigen Temperaturen. Auch die RTX 2060 Founders Edition mitsamt ihren guten Messwerten wird durch den potenten Kühler des Custom Designs von Asus, der im gleichen Ausmaß auch auf der RTX 2070 ROG Strix OC verbaut ist, in die Schranken verwiesen.

Doch der Kühler braucht Platz im Gehäuse, sodass die RTX 2060 ROG Strix OC nicht annähernd so kompakt ist wie die durchaus leise und verhältnismäßig kühle Referenzkarte von Nvidia. Die gehobene Ausstattung mit Übertaktung, umfassender RGB-Beleuchtung und Bios-Profilen kostet bei Asus derzeit rund 460 Euro und macht die ROG Strix OC satte 90 Euro teurer als die Founders Edition.

Zu diesem Preis stößt die RTX 2060 ROG Strix OC in die Regionen günstiger RTX-2070-Modelle vor. Diese meist unübertakteten Custom Designs mit vollaktiviertem TU106-Chip sind in Spielen zwar nur rund 12 Prozent schneller, besitzen aber mit 8 GByte die zukunftssichere Videospeichermenge.

Doch die richtige Entscheidung zu treffen ist schwer und persönliche Vorlieben entscheiden letzten Endes mit. Wer sich aber ohnehin ein moderates Budget gesetzt hat, dürfte zur RTX 2060 FE oder ähnlich bepreisten Custom Designs tendieren. Spieler, die hingegen Grafikkarten um 500 Euro kaufen, dürften mit der MSI RTX 2070 Armor 8G das bessere Gesamtpaket erhalten.

Es bleibt allerdings spannend, wie gut sich die RTX 2060 in all ihren Variationen verkauft und wie sich die Preise über die nächsten Monate gestalten. Wir werden in den kommenden Wochen weitere Custom Modelle der 2060 testen, darunter auch günstigere Vertreter.

Allen 2060-Modellen ist aktuell gemein, dass sie momentan (bei teilnehmenden Händlern) im Bundle mit Battlefield 5 oder Anthem verkauft werden, außerdem unterstützen sie mit dem heute (15. Januar 2019) veröffentlichten Geforce-Treiber 417.71 nun auch variable Bildwiederholraten per Adaptive Sync mit Freesync-Monitoren unterstützen - was wir uns in Kürze genauer ansehen werden.

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