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Seite 3: ASUS ROG Zephyrus GX501VI - Dünnes Notebook mit GTX 1080 und 120 Hertz

Spieleleistung

Battlefield 1
Ultra, SSAO, TAA

  • 1920x1080
  • 0,0
  • 28,0
  • 56,0
  • 84,0
  • 112,0
  • 140,0

The Witcher 3
Höchste Details, SSAO, HW off

  • 1920x1080
  • 0,0
  • 24,0
  • 48,0
  • 72,0
  • 96,0
  • 120,0

Watch Dogs 2
Ultra

  • 1920x1080
  • 0,0
  • 14,0
  • 28,0
  • 42,0
  • 56,0
  • 70,0

Bei den Spiele-Benchmarks tritt das Asus ROG Zephyrus GX501VI unter anderem gegen unser Grafikkarten-Testsystem, gegen das MSI-Notebook Aorus X7 DT v7 mit GTX 1080 und gegen das MSI GE63VR 7RF Raider mit GTX 1070 an (jeweils ohne Max-Q-Zusatz). Für die Messungen haben wir das Notebook wie üblich mit Strom per Netzteil versorgt, da die Leistung im Akkubetrieb spürbar niedriger ausfällt.

Das Duell gegen das Aorus X7 DT v7 verliert das Asus-Notebook recht deutlich, was primär an den niedrigeren Taktraten liegt. Der Core i7 7700HQ erreicht unter typischer Spielelast 100 MHz weniger als der Core i7 7820HK (3,4 statt 3,5 GHz), schwerer ins Gewicht fällt aber die niedrigere Taktrate der Grafikkarte.

Die GTX 1080 im Laptop von Gigabyte kommt meist auf Werte im Bereich von 1,75 GHz, beim Max-Q-Modell im Zephyrus GX501 sind es dagegen eher 1,55 GHz. Das MSI-Notebook mit mobiler GTX 1070 kann das Zephyrus aber dennoch auf ausreichend Distanz halten.

Um die vom Display maximal ermöglichten 120 Bilder pro Sekunde zu erreichen, genügt die Leistung in Full HD bei maximalen Details zwar in anspruchsvolleren Titeln nicht. Die hohe Bildwiederholrate macht sich aber auch bei etwas niedrigeren fps-Werten bereits sehr positiv bemerkbar.

Gepaart mit der Unterstützung von G-Sync, der sehr guten Farbdarstellung und der auch für schnelle Shooter ausreichend flotten Reaktionszeit des IPS-Panels macht es insgesamt sehr viel Spaß, auf dem Display des ROG Zephyrus GX501 zu spielen.

Lautstärke, Temperaturen & Akkulaufzeit

Die M.2-SSD von Samsung mit PCI-Express-Anbindung erreicht zwar vor allem beim Lesen und bei den Reaktionszeiten nicht ganz so gute Werte wie Spitzenmodelle wie etwa die SSD 960 Pro, sie ist im Vergleich zu 2,5-Zoll-SSDs mit SATA3-Anbindung aber dennoch deutlich flotter unterwegs. Die M.2-SSD von Samsung mit PCI-Express-Anbindung erreicht zwar vor allem beim Lesen und bei den Reaktionszeiten nicht ganz so gute Werte wie Spitzenmodelle wie etwa die SSD 960 Pro, sie ist im Vergleich zu 2,5-Zoll-SSDs mit SATA3-Anbindung aber dennoch deutlich flotter unterwegs.

Nvidia selbst gibt als Ziel für Notebooks mit Max-Q-Grafikkarte an, dass unter Spielelast maximal 40 dB(A) erreicht werden sollen. Dieses Ziel verfehlt der Laptop von Asus bei unseren Messungen aus einem Abstand von 30 Zentimetern zur Front mit 43,5 dB(A), für ein Gaming-Notebook mit so viel Leistung ist dieses Ergebnis aber dennoch sehr beachtlich.

Zum Vergleich: Das Gigabyte Aorus X7 DT v7 mit etwas schnellerer GTX 1080 kommt auf deutlich lautere 51,7 dB(A), auch das MSI GE63VR 7RF Raider mit etwas langsamerer GTX 1070 liegt mit 49,8 dB(A) in ähnlichen Regionen. Wirklich leise sind die 43,5 dB(A) des Zephyrus zwar nicht, in Anbetracht seiner hohen Leistung können wir mit diesem hörbaren, aber nicht zu aufdringlichen Geräuschpegel aber gut leben.

Im Leerlauf erreichen die Lüfter noch niedrige Werte im Bereich von 38,3 dB(A) (ohne jede Geräuschquelle messen wir 38,0 dB(A)). Allerdings erzeugen sie teilweise ein recht hochfrequentes Geräusch, das wir als etwas unangenehm empfunden haben. Man nimmt es allerdings nur in sehr leisen Umgebungen überhaupt wahr, da es schnell von anderen Geräuschquellen überlagert wird.

Mit Blick auf die Temperaturen wäre zumindest im Leerlauf noch etwas Spielraum vorhanden, die Lüfterdrehzahlen zu senken. Unter Spielelast erreichen CPU und GPU mit Werten von etwa 87 Grad beziehungsweise 79 Grad erwartungsgemäß vergleichsweise hohe Werte, bedenklich sind sie aber aus unserer Sicht nicht.

Eher enttäuschend fallen unsere Messungen zu der Akkulaufzeit aus. Bei maximaler Helligkeit und aktivierten WLAN ist selbst im Leerlauf nach knapp zwei Stunden Schluss, viel mehr als drei Stunden dürften auch bei minimaler Helligkeit und ohne WLAN nicht drin sein. Unter Spielelast schafft das Notebook nur etwa 40 Minuten.

Sehr überraschend ist das zwar nicht, weil in einem kompakten Gehäuse natürlich auch kein großer Akku untergebracht werden kann. Außerdem steht Nvidias Optimus-Technologie zur Abschaltung der GTX 1080 bei geringer Last für niedrigeren Strombedarf nicht zur Verfügung, da das in Kombination mit G-Sync aktuell noch nicht möglich ist. Man muss sich aber im Klaren darüber sein, dass man unterwegs vergleichsweise schnell wieder Zugang zu einer Steckdose braucht.

Leerlauf

Spielelast

Lautstärke

38,3 dB(A)

43,5 dB(A)

Akkulaufzeit (max. Helligkeit, WLAN aktiv)

127 Minuten

38 Minuten

Temperatur CPU

44 Grad Celsius

87 Grad Celsius

Temperatur GPU

42 Grad Celsius

79 Grad Celsius

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