Baldur’s Gate 3 ist jetzt zwei Jahre alt, und weil das nicht genug Zahlen für einen Satz waren, veröffentlicht Larian zur Feier nochmal einen Haufen spannender Statistiken. Ja, wir hätten im Matheunterricht damals auch nicht gedacht, dass wir Prozentzahlen und Nummern interessant finden würden, aber in dem Kontext – immer.
Manche der Infos sind ein klein bisschen verstörend, aber das passt ja hervorragend zum Rollenspiel, das sich selbst nie zu ernst nimmt.
Kaum Barden, aber wilde Charakter-Kombis
Nicht mal 2 Prozent aller Spieler haben sich mit Musizieren 100 Gold verdient. Spricht nicht unbedingt für Liebe zur Bardenklasse! Dafür mögen einige Fans aber offensichtlich Wein, denn 2,07 Prozent von euch haben betrunken mindestens 20 Gegner besiegt.
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D&D in der Krise: Was wird jetzt aus Baldur's Gate 4?
Beinahe 500.000 Spieler haben sich am gnadenlosen Honor-Modus versucht. Larians Kommentar dazu: »Wir hoffen, ihr mögt Schmerz.« Immerhin 4.647 Menschen ist es gelungen, das Spiel auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad mit einem Stufe-1-Charakter abzuschließen – Respekt!
Apropos Respekt, das klingt fast wie Respec und… naja, das war jetzt die Überleitung. Von allen Begleitern wurden Schattenherz, Wyll und Gale am häufigsten umgebaut. Kein Wunder, vor allem die gute Shar-Anhängerin trifft mit ihren Startwerten kaum was. Sie wurde außerdem oft von der Domäne der List zu Domäne des Lebens oder Domäne des Todes geändert. Faszinierenderweise passen ja beide Subklassen hervorragend zu ihrer Story.
Über 330.000 Mal wurde Wyll zu einem Hexblade-Hexenmeister umgebaut. Ergibt ja auch am meisten Sinn, so wie er zum ersten Mal mit seiner Klinge auftaucht.
Und dann sind da noch die 350 Leute, die aus dem liebenswerten, gutherzigen und fröhlichen Minsc einen Todeskleriker gemacht haben. Auch die Entwickler wissen nicht, was sie dazu sagen sollen, außer: »Geht’s euch eigentlich gut?«.
Alle Statistiken findet ihr hier:
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Und wie geht es jetzt weiter? Larian sitzt bereits am nächsten Projekt, über das nur wenig bekannt ist – außer, dass es sich wieder um ein Rollenspiel (nicht Baldur's Gate 4) handelt und dass parallel noch ein zweiter Titel beim belgischen Studio entsteht. Chef Swen Vincke macht in einem neuen Post schon mal Stimmung dafür:
Verrückt, dass [der Release] erst zwei Jahre her ist. Das hat mein Leben wirklich verändert. Wahrscheinlich lohnt es sich, irgendwann mal darüber zu schreiben. Aber ich kann schon jetzt das Wichtigste verraten. BG3 hat uns ermöglicht, unser nächstes abgefahrenes Projekt zu realisieren. Wie das ausgehen wird, kann niemand sagen, aber ich kann euch versichern, dass wir hart daran arbeiten, euch jede Menge Spaß zu bieten. Wirklich – jede Menge Spaß. Auf überraschende Weise. Und ich kann es kaum erwarten, es euch zu zeigen. Aber ihr müsst euch noch etwas gedulden, wir brauchen noch ein bisschen Zeit, um alles zum Laufen zu bringen. Aber es wird sich lohnen.
Spielt ihr Baldur’s Gate 3 immer noch aktiv? Gehört ihr zu denjenigen, die für satte 265 Millionen (!) Mod-Downloads gesorgt haben? Schreibt es uns gerne in die Kommentare. Ihr seid natürlich auch herzlich dazu eingeladen, die Worte des Studio-Chefs zu interpretieren. Glaubt ihr, wir erfahren schon kommendes Jahr mehr?

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