Baldur's Gate 3 war für das Entwicklerstudio Larian ein gigantischer Erfolg: Das Rollenspiel verkaufte sich wie warme Semmeln (2025 schon über 20 Millionen mal), begeisterte sowohl Kritiker als auch Fans und wurde geradezu mit Auszeichnungen überschüttet.
Das Büro der Entwickler ziert aber auch eine ganz besondere Trophäe: Ein Artikel über strauchelnde Steam-Server zum Release ihres Meisterwerks.
Wir haben wohl Steam kaputt gemacht. Danke!
Michael Douse, Director of Publishing bei Larian, postet auf Twitter/X das obige Bild und schreibt dazu:
Bin im Büro daran vorbeigelaufen. Hatte völlig verdrängt, dass das überhaupt passiert ist. Wir haben es damals sogar von Valve überprüfen lassen. Ich hoffe, dass wir [die Server] nächstes Mal absolut zerstören.
Steam bestätigte gegenüber Larian wohl später selbst, dass wirklich ihr Spiel für die Serverprobleme verantwortlich war. Spielerinnen und Spielern war es wegen des großen Andrangs zeitweise gar nicht möglich, Baldur's Gate 3 zu kaufen.
Der offizielle Twitter-Account verkündete damals: Wir haben wohl Steam kaputt gemacht. Danke!
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Divinity: Larian enthüllt ihr neues Rollenspiel mit einem Trailer, der für Entsetzen und sehr viel Hype sorgt
So einen Erfolg will Larian jetzt wiederholen, mit dem bei den Game Awards 2025 angekündigten Divinity. Das Rollenspiel weckte schon vor dem Reveal mit einer Statue in der Wüste viel Aufmerksamkeit und sorgte dann mit seinem beeindruckenden und sehr brutalen Trailer für offene Münder.
Eine jugendfreie Version findet ihr oben, das volle Programm gibt es nur auf dem offiziellen YouTube-Kanal.
Mit Divinity will Larian Baldur's Gate 3 nochmal übertrumpfen, und das nicht nur bei der Belastung für die Steam-Server. Chefentwickler Swen Vincke verriet im Interview auch, dass vor allem das Kampfsystem sich in Divinity stark weiterentwickeln soll.
Aber auch in vielen anderen Bereichen will Larian mit Divinity einen Schritt weitergehen: Man verspricht mehr spielerische Freiheit, einen noch umfangreicheren Charakter-Editor und ausschließlich handgemachte Beute. Wie sehr das die Spielerinnen und Spieler neugierig macht sehen wir dann beim Release daran, ob die Steam-Infrastruktur nur ächzt, oder dieses Mal ganz zusammenbricht.
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