Über 92 Millionen Stunden lang wurde Battlefield 6 in der Beta gespielt, zu denen wohl mehrere Millionen Spielerinnen und Spieler beigetragen haben. Es war die größte Beta, die ein Battlefield jemals hatte. So viel kumulierte Spielzeit bedeutet natürlich auch jeder Menge Erkenntnisse, jede Menge Meinungen und jede Menge Feedback.
Genau dieses Feedback will Dice nun zur Gänze ausschöpfen, um bis zum Release das in ihren Augen beste Battlefield überhaupt zusammenzuschrauben. Jetzt hat das Team auch der ganzen Welt mitgeteilt, welche Rückschlüsse sie aus der Beta gezogen haben – und darunter sind viele Kritikpunkte, die immer wieder zu hören waren.
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Reicht das wirklich, Battlefield 6?
Die größten Änderungen nach der Beta
Sicherlich gibt es in dieser Menge an Feedback und Daten haufenweise Baustellen für das Team. Allerdings sind nur einige wirklich groß und waren während der Beta auch sehr offensichtlich. Dice hat sich zu allen jetzt geäußert:
- Die OP-Shotgun: Das Gunplay soll insgesamt bis zum Release noch verbessert werden, um sich belohnender anzufühlen. Etwa durch besseren Rückstoß und nachvollziehbarer Schusssalven. Vor allem wird aber die in der Beta übermächtige Schrotflinte generft. Die M87A1 soll dann mehr als einen Schuss benötigen, um Gegner unter die Erde zu bringen.
- Das Movement: Battlefield 6 wurde von einigen Fans als etwas zu hektisch bezeichnet, es gab sogar Vergleiche mit CoD. Unter anderem das Movement soll deshalb nochmal überarbeitet werden. Rutschen und Springen soll nur situativ nützlich sein und nicht missbraucht werden, um die ganze Zeit herumzuhüpfen und trotzdem präzise Headshots zu verteilen.
- Die Maps: Die Entwickler haben mitbekommen, dass den Leuten die Maps oft zu klein waren. Sie geben Entwarnung und versprechen für das fertige Spiel größere Karten. Darauf haben bereits Leaks hingedeutet. Aber es soll dann auch nicht mehr so leicht möglich sein, Orte zu erreichen, die nicht dafür gedacht sind.
- Spielmodi: Vor allem der Rush-Modus wurde während der Beta stark kritisiert. Zu klein, zu voll, zu unübersichtlich. Hier hat Dice allerdings kurioserweise erstmal nur erklärt, wieso die Spieleranzahl so gering ist. Was sie gegen das ganze Chaos machen wollen, geht aber daraus nicht hervor. Sie merken immerhin an, dass ihr mit dem Portal-Modus auch Rush mit mehr als 24 Leuten spielen könnt.
Insgesamt arbeitet das Team natürlich daran, die Spielerfahrung weiter zu optimieren und die perfekte Balance zu finden. Sie streben dabei in Modi wie Rush und Breakthrough eine ausgeglichene Sieg-Rate für Angreifer und Verteidiger an.
Bevor die meisten etwas von diesen Änderungen mitbekommen, wird es noch ein Weilchen dauern. Womöglich bis zum Release. Allerdings setzt Dice zum testen neuer Inhalte auch auf ihre Battlefield Labs. Das ist eine Testumgebung, in der ausgewählte Community-Mitglieder neue Inhalte ausprobieren können - und das ist auch die Primärquelle für diverse Leaks. Dort werden viele der geplanten Änderungen als erstes ausprobiert.
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