Auch wenn viele Menschen den Duft und das Gefühl eines frisch gedruckten Buches in der Hand lieben, sind E-Reader ohne Zweifel enorm praktisch. Sie sind leicht, handlich und eignen sich hervorragend für unterwegs. Auch wenn ihr wieder öfter lesen wollt, kann die Investition in einen E-Reader sinnvoll sein, da hier das Zugreifen oft leichter fällt, als bei gedruckten Büchern.
Wir zeigen euch hier unsere E-Reader-Empfehlungen aus allen Bereichen. Egal, ob allein für Bücher, mit Farbe für Comics oder Notizfunktionen. Hier sollte jeder den passenden E-Reader für seine Bedürfnisse finden.
Unsere persönlichen Empfehlungen
Elias: Bevor ich das InkPad Eo von Pocketbook in der Hand hatte, hätte ich nicht gedacht, dass mich ausgerechnet ein großformatiges Tablet so sehr von sich überzeugen würde. Normalerweise mag ich meine E-Reader klein und handlich.
Das Tablet hat eines der besten Farbdisplays, die mir untergekommen sind: Gestochen scharfe Farben mit erstaunlich hohem Kontrast sorgen dafür, dass sich besonders Comics ideal auf dem 10,3 Zoll großen Display lesen lassen, ohne dabei ins Bild zoomen zu müssen.
Die Notizfunktion ist zwar nicht so umfangreich wie beim Kindle Scribe, erfüllt aber ihren Zweck und dank der Pocketbook Cloud kann ich auch von anderen Geräten aus auf die erstellten Dokumente zugreifen.
Die verbaute Kamera ist natürlich nicht super hochauflösend, ist aber ein nützliches Tool, um Dokumente schnell und einfach einzuscannen und dann zu bearbeiten. Auch Hörbücher lassen sich mit dem InkPad Eo hören. Entweder über den verbauten Lautsprecher, oder via Bluetooth mit Kopfhörern.
Die Mischung aus E-Reader und digitalem Notizbuch gelingt dem Pocketbook InkPad Eo so gut, wie keinem anderen Gerät und ist dabei auch noch günstiger als der Kindle Scribe Colorsoft.
Linh: Der Viwoods AiPaper Reader ist mein Favorit unter den E-Readern. Er kostet zwar etwas mehr als Kindle, Tolino und Co., bietet mir aber dementsprechend mehr.
Das Gerät ist exzellent verarbeitet und fühlt sich richtig angenehm in der Hand an. Dazu kommt der kompakte Formfaktor – ich habe ihn wirklich immer dabei. Genau das motiviert mich dazu, unterwegs zu lesen, statt auf dem Handy zu scrollen.
Das Android-Betriebssystem eröffnet mir zudem Möglichkeiten, die bei E-Readern mit geschlossenen Systemen nicht möglich sind und das scharfe Carta-3000-Display (Monochrom) ist fantastisch: Text sieht aus wie gedruckt.
Hätte der Viwoods AiPaper Reader noch eine Einstellung für warme Hintergrundbeleuchtung und einen Schutz gegen Feuchtigkeit, wäre er perfekt.
Einfach nur lesen: E-Reader ohne viel Schnick-Schnack
Wer seinen E-Reader einfach nur als mobile Bibliothek nutzen will, um darauf textbasierte E-Books zu lesen, der muss wirklich kein Vermögen für einen E-Reader ausgeben. Diese Modelle kosten wenig und sind perfekt, wenn ihr nichts weiter tun wollt, als zu lesen.
Die besten E-Reader für Comics
Wer Comics oder Bilderbücher lesen will, braucht einen E-Reader, der auch Farbe darstellen kann. Diese Farben sind bei Weitem nicht so kontrastreich, wie auf einem Handy-Bildschirm, jedoch haben E-Reader mit Farbdisplay in den letzten Jahren enorme technische Sprünge hingelegt und können Farbe auf einem Niveau darstellen, das verblüfft.
Für mehr als nur Bücher: E-Reader-Tablets
E-Reader-Tablets zeichnen sich nicht nur durch einen größeren Bildschirm aus, sondern auch dadurch, dass man mit ihnen mehr anstellen kann, als nur zu lesen. Mit den mitgelieferten Stiften lassen sich handschriftliche Notizen festhalten. Entweder direkt in einem Buch oder Dokument, oder man legt eine eigene Datei dafür an. Auch Zeichnungen sind meistens möglich, auch wenn es natürlich kein Vergleich zu einem Grafik-Tablet ist.
Durch solche Funktionen werden E-Reader-Tablets nicht nur zum digitalen Lesegerät, sondern können auch den Alltag im Job oder der Uni erleichtern.
Die Verschmelzung von Smartphone und E-Reader wird beliebter
Bei E-Readern im Smartphone-Format handelt es sich noch um ein recht neues Phänomen, was aber immer mehr Anklang findet. Durch ihren schmalen Formfaktor und das leichte Gewicht sind sie die idealen Begleiter für unterwegs und lassen sich genauso schnell zücken wie ein Handy.
Die Modelle, die wir hier vorstellen, laufen alle mit einem Android-Betriebssystem und haben auch einen SIM-Kartenslot, sodass sie in der Theorie auch als Handy-Ersatz genutzt werden können, wenn auch mit Einschränkungen.
Auf der nächsten Seite gehen wir noch etwas genauer auf Technologie ein, die E-Reader nutzen und erklären den Unterschied zwischen offenen und geschlossenen Ökosystemen. Habt ihr einen anderen Favoriten als wir oder euch fehlen wichtige Infos? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen.













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