Irgendwie ist die Auswahl bei Multiplayer-Shootern seit Jahren immer dieselbe, oder? Da sind die Battlefields und das jährliche Call of Duty, die schnelle Action liefern.Dazwischen kommen und gehen reihenweise Hero-Shooter, Battle Royales, Extraction-Shooter und andere Kandidaten, die um einen festen Platz im ohnehin überfüllten Genre kämpfen. Und wer es taktischer und realistischer haben will, landet schnell bei Spielen wie Arma Reforger oder Hell Let Loose, samt deutlich höherer Einstiegshürde.
Doch irgendwo dazwischen ist noch ein wenig Platz. Für einen Shooter, der große Schlachten und diese berühmten Only-in-Battlefield-Momente liefert, ohne alle paar Sekunden den nächsten Adrenalinschub zu verlangen. Der taktischer und langsamer sein darf, ohne gleich vorauszusetzen, dass ihr euch erst einen Abend lang mit Steuerung und Militärsimulation beschäftigt.
Genau diesen Platz will Wardogs besetzen: Der neue Multiplayer-Shooter setzt 100 Spieler auf ein großes Schlachtfeld und orientiert sich unverkennbar an Arma (beziehungsweise dessen Fan-Mod King of the Hill), will dessen Sandbox aber wesentlich zugänglicher machen.
Hinweis: Unsere bisherigen Eindrücke zu Wardogs basieren auf den beiden Beta-Wochenenden vor dem Early-Access-Start. Nach dem Release am 10. September aktualisieren wir diesen Test und ergänzen unsere Wertungstendenz.
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Das ist so genial... Wieso ist da vorher niemand drauf gekommen?! | Wardogs
So spielt sich Wardogs
Auf dem Papier ist das Grundprinzip von Wardogs ziemlich simpel: 100 Spieler treten verteilt auf drei Fraktionen gegeneinander an. Gespielt wird auf einer riesigen Karte mit Industriegebieten, Dörfern, Wäldern und offenen Landschaften. Für jede Partie wird darin vom Spiel eine Kontrollzone ausgewählt, die ungefähr zwei mal zwei Kilometer groß ist.
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